Hauptquelle · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
Lothringen
Lothringen , von dem 2. Sohne des Kaisers Lothar I. so genannt, dem es bei der Theilung der väterlichen Länder zufiel, begriff das Gebiet von den Quellen der Mosel u. Maas bis zur Rheinmündung u. das Land zwischen Schelde und Rhein, war nach dem baldigen Erlöschen der lotharingischen Karolinger zwischen Frankreich u. Deutschland streitig, bis es die Kaiser aus dem sächs. Hause behaupteten. Otto I. setzte seinen Bruder, den Erzbischof Bruno v. Köln, über dasselbe und theilte es in 2 Herzogthümer, das untere od. ripuarische L., zwischen Rhein, Maas u. Schelde, und das obere , zwischen Rhein, Mos…