Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
krimpen
krimpen
krimpen Vb. ‘einschrumpfen, sich zusammenziehen, einlaufen’, aus dem Nd. (18. Jh.). Das ehemals stark flektierende Vb. mnd. nd. nl. krimpen, mnl. crempen ‘zusammenziehen’, ahd. krimphan ‘(zer)reiben’ (8. Jh.), mhd. krimpfen ‘zusammenziehen’, nhd. krimpfen ‘einschrumpfen, krumm ziehen’ (nach dem 17. Jh. nicht mehr bezeugt) sowie anord. kroppinn (Part. Prät.) ‘zusammengeschrumpft’ führen auf germ. *krimpan ‘zusammenziehen, -krampfen’; vgl. auch schwach flektierendes anord. kreppa ‘klemmen, zusammendrücken’ und s. verwandtes Krampf.