Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krepieren
krepieren , s. crepieren, es ist aus dem ital. im 17. jahrh. übernommen. 1 1) für sterben, als stärkstes kraftwort ( auch dän. krepere): so wollte ich lieber, sie hätten mich in dem lazarethe krepiren lassen. Lessing 1, 519 ; er ist erstickt. bist doch krepirt, du memme. Göthe 8, 93. 42, 118 ; gräflicher bube, wo ich dich treff, ein brodmesser und du sollst krepiren. Lenz 1, 177 . 2 2) mit nachklang der eigentlichen bed. bersten: und wollt halb krepiren vor lachen. Schiller 107 b ( räub. 1, 2); comödien, 'wo der hanswurst den gschmok des hochodeligen publici mit verfluechten stroachen, zoten u…