Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Gusche
Gusche
Gusche nd. md., Gosche(n) obd. f. ‘Tiermaul’, derb ‘Mund’ (16. Jh.); Herkunft ungeklärt.Aggregat · alle Wörterbücher
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Pfeifer_etym ▾Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Gusche
Gusche nd. md., Gosche(n) obd. f. ‘Tiermaul’, derb ‘Mund’ (16. Jh.); Herkunft ungeklärt.Lautwandel-Kette
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Wortbildung
10 Bildungen · 9 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen
RhWBN
Gusche II
ElsWB
Guschele [Kyələ Westhalten b. Co. ] junger Esel; ein junges Pferd, ehe es eingespannt wird. G. wird auch überhaupt von jungem Grossvieh geb…
Wander
Guschelei Die Guschelei bringt nischte ei. – Schles. Provinzial-Blätter, 1871, S. 68.
DWB
guscheln , vb. , küssen, vom vorigen wort in der gleichen sonderbedeutung abgeleitet, nur im umkreis des schles., s. Anton oberlaus. w. 1, 1…
MeckWB
Guschengarwer m. verächtlich Barbier Wa.
RhWB
guschen I = schlafen gehen s. kuschen;
RhWB
guschen II = prügeln, giessen s. Gusche II.
PfWB
Guschen-putzer m. : ' Barbier ', Guschebutzeʳ [ ZW-Bechhf RO-Gundw ]; vgl. Schnussenputzer .
Idiotikon
guscheⁿ II Band 2, Spalte 482 guscheⁿ II 2,482
Wander
Kumsgusche Sie warnen (werden ihm) die dicke Kumss Gusche wul kloppen. – Gomolcke, 912.