PfWB
guelden·acker
Gülden-acker , Gulden-acker m. : FlN, dessen erster Wortteil entweder von gülden (wegen des guten Ertrags der Gewanne) oder von Gülden (wege…
Campe
guelden·baum
Der Güldenbaum , des — es, Mz. die — bäume , ein in Amerika wachsender Amberbaum mit Blättern, die denen des Ahorns gleichen (Liquidamber st…
MNWB
guelden·bede
° güldenbēde , f. , (Eiderstedt) Zuschüsse zur Brandhilfe, Brandkasse, de hö̑geste b. = g. (daneben die niedrigere markbēde ).
PfWB
guelden·birne
Gülden-birne f. : eine Birnensorte, Gillebeeʳ [ ZW-Battw ]; vgl. PfWB Goldparmäne 2. —
RhWBN
guelden·blume
Gülden-blume gi˙l.ə- (s. S.) Saarl-Diefflen f.: Ringelblume, Calendula.
WWB
güldene Hochtīd-plster m. [verstr.] Pflaster aus Menschenkot, das auf Brandwunden gelegt wird.
Meyers
guelden·e·ader
Güldene Ader , s. Meyers Hämorrhoiden .
WWB
güldene Hochtīd f. [verstr.] goldene Hochzeit, 50. Jahrestag der Heirat.
DWB
guelde·nei
-ei , n. , mittel gegen pest und vergiftung: alexicacus Corvinus fons lat. (1660) 1, 72 ; das güldeney für die infection macht man also: man…
MNWB
guelde·nere
güldenêr(e) , -er , m. , Rentengläubiger, der Gülte, Zins von einem Gute zu empfangen hat.
DWB
guelde·nerz
-erz , n. : electrum, gunterfei, gulden ertz Jer. Felbinger nomencl. (1646) d 1 b ; ' bergstuffen, welche gold halten ' Frisch d.-lat. 1, 38…
DWB
guelden·farb
-farb , adj. : guldenfar carpasinus Diefenbach 102 c ; ( junge wilde bienen sollen ) güldenfarb ... sein Sebiz feldbau (1579) 297 ; bei Fisc…
DWB
guelden·flusz
-flusz , guldenflusz, n., das goldene vliesz, s. DWB vliesz 3; vgl. noch: der schendtlichen kotlachen ( eine schrift von Georg Eder 'das gul…
DWB
guelden·gaenserich
-gänserich , m. , vielleicht im gegensatz zum einfachen gänserich ( potentilla anserina ) für den gelbgrün blühenden frauenmantel oder sinau…
PfWB
guelden·gasse
Gülden-gasse f. : Straßenname in RO-Als, Gillegass. Die dort Wohnenden sind die Gillegässeʳ . —
PfWB
guelden·gewanne
Gülden-gewanne f. : FlN in LU-Muttstdt: amtl. In der Guldengewann, in LU-Opp: mda. Gillegewann ; in Kirchhbol: amtl. In der Gültengewann, a.…
Campe
guelden·groschen
Der Güldengroschen , des — s , d. Mz . w. d. Ez. in manchen Gegenden so viel als ein Gulden oder 16 Groschen. Bei den Sächsischen Bergleuten…
PfWB
guelden·gross
gülden-groß Adj. : ' so groß wie ein Guldenstück '. De Hennerich awwer hot am Backe schier fascht e gillegroßes Loch [ Kühn Hamet 8].
DWB
guelden·guensel
-günsel , auch güldengünzel u. ä., m. ursprünglich wohl f., da aus mlat. consolida entstanden; so auch Bock kräuterb. (1539) 1, 89 b ; Taber…
DWB
guelden·haar
-haar , n. , s. güldenwiderton. —
WWB
guelden·har
Gülden-hār n. Güllenhoar Frauenhaar (Polytrichum piliferum) ( Kr. Lippstadt Lst Dr).
DWB
guelden·jahr
-jahr , n. : ( Bonifaz viii. ) der die welt zum ersten mit dem güldenjar generret und verfüret hat Luther 7, 385 Bindseil; das bepstisch röm…
DWB
guelden·klee
-klee , guldenklee, m., teilweise für den gelbblühenden steinklee ( melilotus officinalis ) gebräuchlich, bezw. für lotus corniculatus, s. N…
DWB
guelden·kleid
-kleid Stieler 979 ; —
RhWBN
guelden·kraeutchen
Gülden-kräutchen -ęit- ebd. n.: Tausendgüldenkraut.
DWB
guelden·kraut
-kraut , guldenkraut, n., aus der Schweiz für verschiedene gelbblühende pflanzen belegt ( teucrium supinum, solidago virgaurea, helianthemum…
MNWB
~gülden (kupmansgolden) Münze, 21⁄2 k. is 2 m. 1 sol. —
DWB
guelden·lack
-lack , m. , für goldlack, cheiranthus cheiri, aus Mitteldeutschland belegt, s. Pritzel-Jessen 89 ; ursprünglich wohl gülden-lac-viol allg. …
WWB
guelden·lak
Gülden-lak m. [Münsterl] Goldlack (Erysimum cheiri, Cheiranthus cheiri). Dat sünt Güllāken ( Kr. Beckum Bek Vh ). ⟨ Gül- [verstr.], Gul- [ K…
WWB
gueldenlak·blome
Gülden-lak-blō¹me f. Güllākenblōum „Goldlackblume“ ( Kr. Beckum Bek Vh ).