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Grän

mhd. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
16 in 11 Wb.
Sprachstufen
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20

Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Grän f.

Bd. 3, Sp. 257
Wossidia Grän f. Fichte, pinus picea: Grän Niem. Idiot. 10; Mi 28b; 'gemeine Fichte, Gräne, häufiger Waldbaum, aber, abgesehen vom NO bis Ro, Ma, erst seit etwa 100 Jahren eingeführt' E. Krause Flora 8; Nd. Kbl. 17, 69; 86; 18, 28; Rank wüß dei up, so as de Gränen H. Schröd. Krä. 60; de Paapgeu hett sick ... 'n Nest buugt inne Grän Wo. V. 1, 978, 5; de langen Telgen von de Grähnen Pip. Stadt 25; 21; Gränen HaHagenow@TestorfTest; WaWaren@Klein PlastenKPlast. Vorübergehend auch Name der Lärche, pinus larix: de Grän Beck. Bäume 19; Monschr. 4, 356. F. N.: Gränenbarg, -brügg', -heid', -kopp, -kul, -strom. Erst im 17. Jahrh. aus dem Schwedischen (schwed. gran) entlehntes Wort, in Pommern, bes. Vorpommern, um den Beginn des 19. Jahrh. auftretend; s. hierzu R. Holsten in Unser Pommerland 20, Heft 5. — Me. 2, 466.
781 Zeichen · 33 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    grâenswv.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz) · +1 Parallelbeleg

    grâwen swv. Lucid. Apk. Teichn. grâen Brun

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grän

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Das Grän , des -es, plur. die -e, das vorige Wort, welches aber mehr nach dem Französischen Grain gebildet zu seyn schei…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Grän

    Goethe-Wörterbuch

    * Grän Silber-Gewichtseinheit:  Lot (ca 0,87 g) [ in rd 9500 Zentner Kupfererz enthalten ] 16398 Mrck 4 Lt 10¾ Gr. Silb…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grän

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Grän , niedrige Gewichtsstufe mit derselben Herleitung vom Gerstenkorn wie Gran (s. d.): im Juwelengewicht = 1 / 4 Karat…

  5. modern
    Dialekt
    Grän

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    † Grän I : ‘Sammet .. in grän gedunckt’ Fisch. Garg. 177. — Vgl. mhd. grân Scharlachfarbe, frz. graine.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit graen

85 Bildungen · 84 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

graen‑ als Erstglied (30 von 84)

gränächt

ElsWB

graen·aecht

gränächt Adj. zum Murren geneigt, missmutig Str. CS. — vgl. Schweiz. 2, 743 grännig. Bayer. 1, 999 grennen.

Gränätele

ElsWB

grana·tele

Gränätele [Krenétələ Z. ; Krènêtələ Str. ] n. Demin. zu Gran, kleines Gewicht (lat. granum): er het ke i n Gr. genumme n devon. Ich hab ke i…

gränchen

DWB

graen·chen

gränchen , n. , dim. zu 1 gran ( s. d. ): und ordiniert, wenn nichts verschlägt, ein kleines gränchen rattengift Platen w. 2, 383 Hempel. me…

gränden

WWB

graen·den

gränden V. [verstr.] 1.1. (von Enten) im Bachsand wühlen ( Höx Sb ). — 1.2. (von Hühnern) im Staub wühlen [Unn], Lehm, Sand fressen (WOEN). …

Gränder

WWB

graen·der

Gränder m. Vorrichtung im Dreschkasten zur Abspitzung des Getreidekorns ( Lst Rü).

gränderig

WWB

grande·rig

gränderig Adj. [ Mün Hal Bek Wie] 1. körnig, grobkörnig. — 2. (von Brot) sandig, Steinteilchen enthaltend [ Mün Bek]. — 3. schmutzig ( Mün M…

²grändig

WWB

graen·dig

²grändig Adj. grännich ranzig ( Hfd Bk ). ¶ Zu → ¹grändig oder grannig ?

grän(en)baum

DWB

graenen·baum

grän(en)baum , m. , s. dazu gräne, f. 1) vornehmlich als bezeichnung der fichte, für pinus abies L. Nemnich wb. d. naturgesch. 205 ; grän-, …

grän(en)fichte

DWB

graenen·fichte

grän(en)fichte , f. , pinus abies L. Nemnich wb. d. naturgesch. 205 ; Bechstein forstbotanik (1815) 767 ; gränenfichte, grennenfichte Holl p…

grän(en)holz

DWB

graenen·holz

grän(en)holz , n. , auch in zahlreichen verwandten formen ( s. u. ). ein grähnenholz mit verweis auf tanne schon bei Noel Chomel öcon. lex. …

Gränenknuppen

MeckWB

graenen·knuppen

Gränenknuppen m. Knospe der Fichtenblüte: de Russen maakten so väl Gränenknuppen mank dat Bier Ro AHag ; Wo. Seem. 1, 165.

grän(en)stamm

DWB

graenen·stamm

grän(en)stamm , m. , zu gräne, f. 1: in dem ... gutachten ( über verbesserung des forstwesens ) wird erwähnet, dasz man sich in Norwegen jun…

grän(en)zweig

DWB

graenen·zweig

grän(en)zweig , m. , fichtenzweig, zu gräne, f. ( s. d. ): am sonntage wurde die diele auszer mit diesem (weiszen) sande auch noch mit gräne…

grǟnerig

WWB

graene·rig

grǟnerig Adj. weinerlich. Hä seggt dat met’ner gränerigen Stemme ( Bch Ld ). ¶ Vgl. → grennerig , grīnerig (unter grīnen ).

Grängale

ElsWB

graen·gale

Grängale [Krkale Str. ] m. Taugenichts. — frz. gringalet Schwächling.

Gränge

RhWBN

gra·enge

[Gränge: 2. jrę˙ŋ.əl ‘alter Graben od. Wall’ gehört zu Grindel II (Schlagbaum), s. d.]

grängelig

RhWB

grängelig Adj.: 1. -ę- sandig, vom Acker Lennep-Lüttringhsn . — 2. -a- körnig, rauh schmeckend; en gr.ən Kouken (Kuchen) Gummb-Lautenb .

Gränges

RhWB

graen·ges

Gränges -ę- Sieg-Honnef , Ahrw-Remag , Bo-Dottend Endenich ; -a- Ahrw-Sinzig ; Pl. -əsə m.: ein Kind, das grangelt.

grängewicht

DWB

graenge·wicht

grangewicht , grängewicht , n. , in synonymem gebrauch, ohne beachtung des zwischen gran ( s. 1 gran) und grän ( s. 1 grän) bestehenden bede…

gränholzbaum

DWB

graen·holzbaum

gränholzbaum , m. , wie gränholz 3, ' kiefer ' : pinus silvestris gränholzbaum Gleditsch einleitung in die forstwissenschaft 1 (1775) 343 ; …

Ableitungen von graen (1 von 1)

gräne

DWB

gräne , pl., im sg. nicht belegbar, auch grannen; dim. gränel, graneln, grandeln; weidmannssprachlich. 1) gränel, haken die zwey stumpfen zä…