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gewohn

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

gewohn f.

Bd. 6, Sp. 6480

gewohn , gewohne , II f. , alte substantivableitung zum vorhergehenden, in der älteren sprache vor allem aus oberdeutschen denkmälern belegt, während ein mit dem dentalsuffix abgeleitetes fem. (gewohnde) im niederdeutschen gebiet bevorzugt erscheint. in der neueren sprache sind beide bildungen durch gewohnheit aus der schriftform verdrängt worden. die älteste periode läszt die ganze mannigfaltigkeit der formen auch auf oberdeutschem boden neben einander erscheinen. in der ableitung mit thematischem vocal treten zweierlei bildungen auf: einerseits giwona (kiwona Graff 1, 870 ), das auch dem mit…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gewohnf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    gewohn , gewohne , II f. , alte substantivableitung zum vorhergehenden, in der älteren sprache vor allem aus oberdeutsch…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gewohn

69 Bildungen · 66 Erstglied · 0 Zweitglied · 3 Ableitungen

Ableitung von gewohn

ge- + wohnen

gewohn leitet sich vom Lemma wohnen ab mit Präfix ge-, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

gewohn‑ als Erstglied (30 von 66)

gewohnen

DWB

gewohnen , schwaches verb mit später entwicklung, die aber in der neuhochdeutschen periode bald wieder unterbunden wird. in den zuständigen …

gewohnhaft

DWB

gewohnhaft , adjectivbildung, die in der neuhochdeutschen periode keine wurzel faszte: für den wohnbegriff blieben formen ohne präfix bevorz…

gewohnheit

DWB

gewohnheit , fem. , ( in der älteren sprache vereinzelt auch ) n., ableitung von gewohn II ( s. sp. 6480), die für den begriff der consuetud…

gewohnheitlich

DWB

gewohnheit·lich

gewohnheitlich , adjectiv, ableitung vom vorhergehenden substantiv, tritt in die lücke ein, die die neuere entwicklung von gewöhnlich ( s. d…

Gewohnheitsanweisung

GWB

gewohnheit·s·anweisung

Gewohnheitsanweisung eine Instrucktion für den Bibliotheksdiener .. hat der vorige nur nach mündlicher und Gewohnheits-Anweisung sein Amt ve…

gewohnheitsbedürfnisz

DWB

gewohnheitsbedürfnisz , n. , vgl.: den abend gehe ich aber immer in gesellschaft, bin ich nicht gebäten so gehe ich zu Körner, zum canzler B…

gewohnheitsbetrug

DWB

gewohnheit·s·betrug

gewohnheitsbetrug , m. , vgl. gewohnheitsdieb, vgl. wer wegen wiederholten betruges sich als geübter gewohnter betrüger zeigt strafgesetzbuc…

gewohnheitsdichter

DWB

gewohnheit·s·dichter

gewohnheitsdichter , m. , vgl.: bei dem bloszen gewohnheitsdichter, der nur von der oberfläche wegsingt, was ihn gerade beschäftigt oder wie…

gewohnheitsdieb

DWB

gewohnheit·s·dieb

gewohnheitsdieb , m. , ein der frühest belegten unter den entsprechenden zusammensetzungen ( s. gewohnheitssünde); vgl.: dass die gewerbsmäs…

gewohnheitsdiebstahl

DWB

gewohnheit·s·diebstahl

gewohnheitsdiebstahl , m. , vgl.: im besonderen hat das österr. strafgesetzbuch scharf zwischen gewohnheitsdiebstahl und zweitem rückfall un…

gewohnheitsessen

DWB

gewohnheit·sessen

gewohnheitsessen , n. , vgl.: die unwissenheit war truchsesz und trug etliche gemeine gewohnheitsessen auf, als: fleischesgelüsten, unrechts…

gewohnheitsflechse

DWB

gewohnheit·s·flechse

gewohnheitsflechse , f. , vgl.: vielleicht wir alle hielten die bande, die ihn mit Flamin verschlangen, für dünne wenige fibern oder unempfi…

gewohnheitsformel

DWB

gewohnheit·s·formel

gewohnheitsformel , f. , vgl.: wenn nicht blosz das gleichgültige wiederhohlen einer todten gewohnheitsformel darunter ( unter dem glauben )…

gewohnheitsgefühl

DWB

gewohnheit·s·gefuehl

gewohnheitsgefühl , n. , vgl.: der erste begriff einer neuen natur-entdeckung dagegen verletzt nicht selten mitten durchschneidend dieses zu…

gewohnheitsglaube

DWB

gewohnheit·s·glaube

gewohnheitsglaube , m. , vgl.: der todte gewohnheitsglauben der ganz gedankenlosen Fr. Schlegel ( gesch. d. alten u. neuen lit. 14 ) 2, 157.

gewohnheitsleben

DWB

gewohnheit·s·leben

gewohnheitsleben , n. , vgl.: da aber der mensch ein thier der geselligkeit ist ... weil er eines andern nicht zum schutz, zur hülfe, zur ze…

gewohnheitsliebe

DWB

gewohnheit·s·liebe

gewohnheitsliebe , f. , vgl.: überdem erzeugt die unglückliche zerteilung durch den blinden zufall (welche träge gewohnheitsliebe fortdauern…

Ableitungen von gewohn (3 von 3)

gewohne

GWB

gewohne nach DWb 4.1.3,6470 “mit dem 18.jahrh. aus der schriftsprache verdrängt” historisierend für ‘gewohnt’ [ Erste Zigeunerin: ] Ist das …

ungewohn

DWB

ungewohn , adj. , gth. v. gewohn I, seit dem 17. jh. schriftsprachlich veraltet und durch ungewöhnlich, ungewöhnt ersetzt. an. úvanr; schwed…

ungewohn(e)

DWB

ungewohn(e) , f. , gth. v. gewohn(e) II, ungewohntheit: ungewöne Zimm. chr. 3, 198, 25. an. úvani; schwed. ovana; dän. uvane; ags. ungewuna;…

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Cotta, M. (2026). „gewohn". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 8. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gewohn
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Cotta, Marcel. „gewohn". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gewohn. Abgerufen 8. May 2026.
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Cotta, Marcel. „gewohn". lautwandel.de. Zugegriffen 8. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gewohn.
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  author       = {Cotta, Marcel},
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