Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Gerümpel n.
Gerümpel n. ‘unbrauchbarer alter Hausrat’. Das Verbalabstraktum mhd. gerumpel, gerümpel ‘Getöse, Gepolter’ (s. rumpeln) entwickelt im 16. Jh. die Bedeutung ‘alter Hausrat’ (wohl ‘was mit Gepolter zusammenbricht’). Parallel dazu läuft eine lautliche Trennung in Gerumpel n. ‘polternder Lärm’ und Gerümpel ‘alter Kram, wertloses Zeug’, das die Neubildung entrümpeln Vb. (20. Jh.) veranlaßt.