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gare

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gare f. subst.

Bd. 4, Sp. 1345
gare, gar, f. subst. zu dem adj. gar, in verschiedener bed., zugleich sich mischend mit einem subst. zu gären (s. 4). 11) Rüstung, ausrüstung, gerät u. ä., s. gar II, 3. 1@aa) mhd. erscheint zuweilen für garwe f. (s. das dritte garbe sp. 1336) găre und găr, mit verlust des -w wie im adj. gar, z. b.: die fuorten hurnîne gar (: dar) Stricker Karl 3082, rüstung von horn, bei Konrad horn unde gar 96, 5, was mit Bartsch nach jenem zu berichtigen sein wird, in der hs. A voller gare, wie in der litanei von Christi leibe, als kleid gedacht: wan du (Maria) dem gotis sun ein gare ( : schare) gæbe ûʒ dîner wambe. fundgr. 2, 220. 1@bb) auch mnd. gare, im Ssp., wer sich zum gerichtlichen zweikampf rüstet, soll auch führen enen rok sunder ermelen boven der gare. I, 63, 4, über dem 'etwa ledernen hauptgewand' (Homeyer im reg.), mit var. garwe, auch gegerwe n., garwât f., aber auch ghere (wie vorher umgekehrt für gerwe, rüste, auch ghere), völlig berechtigt, entsprechend dem mhd. gerwe neben garwe (s.gärben 2, e, gärkammer). eine lat. übers. des Ssp. und danach Frisch 1, 319b verstand das falsch als cubitus, ellenbogen, daher lange ein gare f. ellenbogen in wbb. spukt. 1@cc) ein nhd. rest, gar, gerät, in einem überrhein. weisthum vom jahre 1546: und so lange sie (die herren) in der jagd liegen, musz der arme mann (unterthan) frue und spat uf sein mit helfen jagen, fischen, gar und wild füren und derogleichen gewönlicher fronen thun. weisth. 4, 713, das jagdgerät. dazu, gleichfalls überrhein., collect. geger n. (mhd. gegerwe): kelch, buch und ander missgeger. weisth. 2, 444, messgerät, auch kurz gegerwe Ssp. III, 7, 4, vergl.gärkammer; s. auch geren gleich gerwen unter gärben 3, c. Noch heute übrigens engl. dial. 'gare, gear, accoutrements' Halliw. 392a, gewöhnlich gear, das dem nd. ghere unter b entspricht, kleidung, gerät, zeug u. ähnl., altengl. gare und gere kleidung, rüstung Stratm. 255, ags. gearwe f. gleich mhd. gerwe, garwe. 22) Im ackerbau. 2@aa) 'gahre wird an einigen orten die besserung, so man an ein stücke feld durch düngen und bearbeiten wendet, genennet'. öcon. lex. 753, gare Frisch 1, 319a, die bereitung des ackerbodens, wodurch er gar wird, fertig, eig. aber dieser zustand des ackers selbst, lockerheit der ackerkrume u. a., s. gar II, 2, c; es ist hauptsächlich nd., gespr. gâr f.: steinmarg dient das feld zu düngen und die gaar darinn zu bringen. Brockes 9, 80, deutlich der zustand des gar seins, 'gare, der dünger, die fettigkeit im acker' Brem. wb. 2, 484; allen acker gleich zu theilen .. jedoch mit dem vorbehalte, dasz ein jeder die gare und stellung, welche er in dem einem andern zugetheilten acker habe, nach möglichkeit aussäen (durch säen ausnutzen) und dann den acker in billiger beschaffenheit abgeben möge. Stüve wesen u. verf. 410, bei Frisch in gleichem sinne die gare ausbäuren, einem die gare bezahlen, wenn er vor ausnutzung das feld abgeben musz; es (das land) unter pflug und gare zu bringen. Bode Tristr. Sh. 4, 211; in gare setzen. 4, 217. s. auch garig 3. 2@bb) besonders gern in der stabreimenden formel geil' und gare, die das hohe alter des wortes weiter verbürgen hilft: wegen bau und besserung, gail und gare. Möser phant. 4, 328; die geil und gare betreffend. Curtze Waldeck 465b, vom j. 1533; wer die geile oder gare bezahlen soll. Hommels pertinenz-register 1750 s. v. mist. auch geile f. ist 'fettigkeit des bodens' Schambach 61a (vergl. gall 4, a), dat land in gêr un geile erhâlen (erhalten) das., gêr wie 59b gêre neben gâre f., jenes auf älteres gerwe weisend, wie diesz auf garwe (vergl. mhd. unter 1, b). 2@cc) die bed. trat aber in die von dünger über, vergl. schon unter a aus dem Brem. wb., bei Schamb. 59b 'der dünger, die düngung', daher in der tweiten gâre, und ebenso erste, zweite, dritte geile 61a, doch ist die bed. deutlich erst aus der sache in das wort gekommen, nicht aus diesem selber. auch die jauche soll so genannt werden, eben als düngung. eigen auch norw. gare mist von kleinvieh, s. Aasen 209b, vgl. unter 5, c. 2@dd) aber auch aus Schwaben bei Schmid 220 der gar, mist, dung, und dazu gehört vielleicht bestätigend die hd. gl. um 1100 furca, garcabile, neben tridens mistcabile Mones anz. 7, 599b, jene vermutlich zweizinkig neben der dreizinkigen andern (vergl. unter gabel II, 1, f); Dief. 252c weist allerdings auf ahd. gartgabela furcula Graff 4, 127, dessen -t in jenem c- angeglichen stecken könnte. dasz aber auch hd., oberd. gar und zubehör in alter zeit vom bereiten des ackerbodens galt, verbürgt das tirol. garberin (s. d.), die auch besonders mit dung zu thun hat. und trotz der gartgabela kann garcabile echt sein, denn umgekehrt kommt für garkoch (s. d.) oberd. auch gartkoch vor. 2@ee) herzugezogen wird auch schweiz. 'gur, guhr m. dünger, frischer koth des rindviehs' Stalder 1, 498, ahd. gor fimus Graff 4, 236, ags. gor Ettm. 428, mnl. gore, goor, nrh. goir sumpf Teuth. 40b, fries. gere, jere mistjauche, noch jetzt jere u. ähnl. Richth. 846a, noch weiter entwickelt im engl., nord., s. die reiche, doch wenig gesichtete zusammenstellung bei Rietz 225a. aber mit dem stamme gar, garw hat das eigentlich nichts zu thun, wenn auch berührung damit eingetreten sein sollte. s. weiter 5, c, vgl. auch garig 3. 33) Im gewerbsleben vielfältig ähnlich. 3@aa) beim bäcker z. b. musz der teig seine gehörige gare haben, ehe er in den ofen kommt, d. h. gehörig 'gegangen' sein, nachdem er ausgewirkt ist; das brot hat zu viel gahre Adelung; ein misratener kuchen hat eine zu kurze gare gehabt, ist nicht lange genug gegangen, oder eine kalte gare, wenn er nicht warm genug stand beim 'gehn'; brote und kuchen werden zu diesem garen, gar werden, auf garbreter gelegt (thüringisch); im ofen aber kommt dazu eine zweite gare, ein zweites aufgehen des brotes (s. Adelung). urspr. gewiss ebenso vom fleisch im topfe, vom braten am spiesze u. ä., s. gar II, 1, das auch vom gebacknen brote vorkommt. Adelung zieht übrigens die gare beim bäcker zu gären, s. 4. 3@bb) beim gerber, einmal die gare der häute, das gar werden, gar sein: aber wahrscheinlich ist es, dasz alle häute, wenn sie drei jahre zu ihrer gare und reife haben, unendlich schöner .. werden, als sie im ersten und andern jahre sind. Möser phant. 1, 37; s. auch garbrühe, garfasz. dann auch die behandlung des gar machens: rauchgare felle, welche gar gemacht werden, ohne die haare zu verlieren, welche in der gare ihre haare behalten. Krünitz 16, 122. und bei weiszgerbern auch eine gare häute, d. h. 24 häute, soviel auf einmal in die gare gebracht, in die garbrühe gesetzt werden ( Adelung). 3@cc) ebenso dann ein kohlenmeiler hat seine rechte gare, wenn er genug und richtig gebrannt, geschwelt hat; die gare der soole im salzwesen, wenn sie gehörig gesotten hat (Frisch 1, 319b); gare des kalkes, der gebrannt wird, der glockenspeise, des erzes (s. garerz), des kupfers in den schmelzhütten, bei Frisch 1, 319a das kupfer hat seine gar, s. zu allem gar II, 2, b, zum letztern auch gar n. sp. 1330. Bildlich: das lied ist fertig (im kopfe), schon längst, aber es ist noch in der gare. Zelter an Göthe 2, 344, in der äuszerlichen herrichtung mit den handwerksmitteln. 3@dd) eigen auf ein thier übertragen, das da wie durch menschenkunst fertig gemacht, behandelt wird, in der bienenzucht gare des weisels, 'seine mündigkeit, da er zur zeugung geschickt wird', auch 'das werkzeug, vermittelst dessen er seine eyer leget' Adelung; ein solcher heiszt dann garig. zu der zweiten bedeutung stimmt übrigens ein nd. masc. gare, eierstock beim federvieh, in Fallersleben Fromm. 6, 145. 44) Zu gären übertretend. 4@aa) zustand oder verlauf des gärens, z. b. man musz dem sauerteige die gehörige zeit zur gare lassen Adelung, der gahre schreibt, wie gähren, und es vom vorigen völlig trennt, mit dem es doch unverkennbar verflieszt, in der sache wie im sprachgefühl; das bier, der wein ist in der gare. wieder auch gar, nordd.: wenn der meth an einem warmen orte stehet, wird er in 8 tagen nicht aufhören zu gähren, darum man das fasz, wenns seine gewisse zeit zur gahr gehabt, in die kälte rücken und von den hefen abziehen kan. Olearius reise 104. und selbst wechselnd mit gäre (gehr): wenn die möste in die keller bracht sein, so gib gute achtung auf die gehr, dasz du .. sie nicht gehren läst, sondern so lang sie in der brunst und gare sind, so nimm sie immer abe und stille sie. Colerus hausb. 82. s. auch gore unter 5, a. 4@bb) der gehörige grad der gare oder gärung (wie bei der gare unter 3, b) Adelung, der als beleg auszer der gare beim bäcker 3, a beibringt der tobak hat eine gute gahre, nd. göre (Br. wb. 2, 528), auch auf den guten geruch übertragen. das bier hat seine gare u. ä., vergl. gäre 1, b. dagegen es hat kalte gare, hat nicht warm genug gestanden beim gären (vergl.kalte gier Schm. 2, 62), daher das adj. kaltgärig. 4@cc) was die gärung bewirkt Adelung, sauerteig und bierhefen, gibt er an, würde 'im gemeinen leben mehrmals' die gahre oder gähre genannt, 'in engerem verstande' gahre oder gohre die oberhefen, spundhefen (als gärungsmittel für mehlspeisen und weiszgebäck dienend) zum unterschiede von den unterhefen oder stellhefen. gare ist nd., im 15. jh. fex, gare vel gert vel geyst Dief. 232b, blictrum gare n. gl. 55b. ähnlich ist hefe selbst gemeint, das was den teig 'hebt', daher auch der sauerteig hefel, hebel (IV2, 720), vgl. erhaben brot, panis fermentatus Dief. n. gl. 171a, das mit urhab, sauerteig bereitet ist, noch jetzt heiszt schweiz. teig, der zu stark gesäuert und gegangen ist, überhaben (das brot im spiegel schweizerdeutscher volksspr. s. 29). 55) Das frühe verwachsen zweier stämme liegt selten so klar vor. 5@aa) sicher zu gären gehört gare als hefe, genauer gâre mit dem ablaut des plur. praet. (s.gären I, 1, b), darauf weist Adelungs gohre vorhin, nnd. gôr f. gärung Danneil 68a, schon um 1500 md. gore: in dem weinehren sal er .. zusehen, das der wein rein ausgekeltert, ingefüllet und desselben in der ghore mit füllen wol gewartet .. werde. Mainzer hof in Erfurt 22. Anderseits gehört die gare des brotes sicher zu gar, fertig, denn der teig, der seine gare hat, ist gar, wie es heiszt. diese gare aber wird vermittelt durch den gärenden sauerteig, sodasz das gären und das gar werden (garen) in der sache da völlig verflieszen und verwachsen, und die wörter muszten der sache folgen, s. z. b. garen 1; auch beim kohlenmeiler gilt neben der gare (3, c) durchgähren (s. d.) vom feuer des meilers, das also auch gären musz. schon Henisch leitete gar selbst von gären ab, s. u. gar II, 2, c. 5@bb) die spundhefe hat aber auch aus alter zeit her einen namen, der lautlich durchaus zu gar stimmt: bair. gerben m. Schm. 2, 65, im 15. jh. auch garben vel hefen, fex Fromm. 4, 298b, mhd. gerwe, was von haus aus nur bedeuten kann die fertigmacherin oder der fertigmacher (s. u.garbe schafgarbe 3 a. e.), der den teig fertig macht, vgl. fermentum deisim odir gerwehevin fundgr. 1, 363a (Dief. 641a), auch deisimgerwe das., gerwe noch verbalisch verwendet. Aber das ist wieder vollständig zu gären hinübergezogen worden in dem tirol. gerben gären, girbt gärt, mhd. girt (s.gärben 3, a); hat sich doch selbst der alte doppelte anlaut von gären und jären dort mit geltend gemacht in järm Fromm. 2, 319, z. b. mähr. 'jerm, germ, hefe' (eig. jerben) 5, 462, wie das. jiern gären 217, schon mhd. im 14. jh. oder früher jerben f. hefe fundgr. 1, 372b, und umgekehrt ist gerben, gar machen, in die starke form von gären übergetreten, s. gärben 3, b. 5@cc) anklingend ist auch altn. giör n. bodensatz, hefe Fritzner 206a (vgl. u. gäre 3, b), das unserm gerwe nahe genug entspricht (s.gar I, 3, gärben 3, e), aber anderseits mit dem schweiz. gur u. 2, e sich berührt, denn gor n. ist altn. norw. das halbverdaute futter im viehmagen oder den gedärmen (s. auch giör Egilss. 247a), das entsprechende schwed. gorr aber, dial. auch gr, gör u. ä., ist auch 'jäst', gischt, spundhefe, dann unreinigkeit, auswurf überhaupt, auch eiter, weicher schmutz, s. Rietz 225a, ganz wie das mhd. gerwe hefe auch ausgestoszene unreinigkeit überhaupt (Lexer 1, 892), s. auch gären II, 3, a von eiter. Zu gor als halbverdautes futter gehört dann norw. gorvomb vormagen der wiederkäuer, auch gorsekk, gorbelg u. a. (engl. gorbelly), s. Aasen2 236a, und dazu gora gierig essen oder fressen 235b, schwed. gra Rietz 225b, engl. dial. gorle, gorble Halliw., bair. gärben (s. d. 2, d), wieder nach dem stamme garw, vorarlb. aber garmeilen wiederkauen Fromm. 5, 485, Haupt 11, 174 (schwerlich richtig zu maul gezogen), s. auch u. garn III, 2, c. Da nun das gärende bier oder met, wein im fasse bestimmt den eindruck eines lebenden wesens macht, könnte die hefe bezeichnet sein als das was wie von einem lebendigen als unreinigkeit ausgestoszen wird, oben und unten, womit sich gärben (2, d) als speien und hefe ausgären erklären würde gleich gären selber auch in der letzten bed. (II, 3, c), und gor als koth und hefe, s. weiter gären I, 3, b; vgl. dreck 3 und 9 als koth und bodensatz, während in der lautstufe unterschieden sind altn. þrekkr m. koth und dregg f. hefe (engl. dregs).
13274 Zeichen · 334 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    gareF.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    gare , F. nhd. Kleidung, kirchliches Gewand, Rockschoß ne. garment, robe (N.) Vw.: s. wan- Hw.: vgl. an. geiri (1), ahd.…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    gare

    Althochdeutsches Wörterbuch

    gare Gl 3,387,47 s. gar(a)uua.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gareadj.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +8 Parallelbelege

    gar , gare adj. BMZ flect. garewer, garwer bereit gemacht, gerüstet, bereit Rul. Nib. Er. garwer man Fdgr. 2. 119,9. gar…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gareSb., F.?

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    gare , Sb., F.? nhd. Karbe, Karbei, Feldkümmel E.: vgl. as. garwa* 4, st. F. (ō)?, sw. F. (n)?, Schafgarbe; germ. *garwa…

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Gare

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    2. Die Gare , plur. inus. außer von mehrern Arten, die -n, in dem Feldbaue verschiedener Gegenden, der Dünger oder Mist.…

  6. modern
    Dialekt
    gare

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    gare Reimwort im Abzählvers: Mudder wull de Dochter locken, Dochter lockt den Hahnen, Hahn geiht so gare, Küle küle ware…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gare

48 Bildungen · 35 Erstglied · 12 Zweitglied · 1 Ableitungen

gare‑ als Erstglied (30 von 35)

Gare I

SHW

Gare I Band 2, Spalte 1091-1092

Garebūseⁿ

Idiotikon

Garebūseⁿ Band 2, Spalte 398 Garebūseⁿ 2,398

garectum

MLW

* garectum (garr-, -ettum, -etum), -i n. (ital. garetto a gall. * garra; v. Battisti-Alessio, Diz. etim. ital. III. p. 1764) artus cruris po…

Gareis

Meyers

gar·eis

Gareis , Karl , Rechtsgelehrter, geb. 24. April 1844 in Bamberg, studierte in München, Heidelberg und Würzburg, habilitierte sich 1870 in Wü…

gareisen

DWB

gare·isen

gareisen , n. eisenstange, mit der beim kupferschmelzen die gare des kupfers probirt wird, s. bergwerksl. 227 a , Frisch 1, 319 b .

Gareisl

Meyers

Gareisl , Fisch, s. Karausche .

garejadëssa

LDWB1

garejadëssa [ga·re·ja·dës·sa] f. (-sses) Rennfahrerin f. → garejadú.

garejadú

LDWB1

garejadú [ga·re·ja·dú] m. (-dus) Rennfahrer m. , Rennteilnehmer m ., Mitbewerber m .

garejé

LDWB1

garejé [ga·re·ję́] vb.intr. (garejëia) wetteifern, an einem Wettkampf teilnehmen.

garelum

MLW

* garelum v. * garalum. Wellhausen

garemaldrus

MLW

* garemaldrus v. * gowemaldrus. Staub

Garênne

Adelung

gar·enne

Die Garênne , plur. die -n, aus dem Franz. Garenne. 1) Ein zur Zucht und Hägung der Kaninchen angelegter Ort; ein Kaninchengehäge. 2) Ein Or…

garentela

MLW

garen·tela

* garentela , -ae f. ( * guerentire, * g[u]arens) sponsio, fideiussio – Währschaft, Bürgschaft, Garantie : Chart. Lux. III 289 (a. 1259) pro…

garentia

MLW

* garentia v. * guarandia. Staub

garentiso

MLW

* garentiso v. * guarandizo. Staub

garentizator

MLW

* garentizator (guerentisa-), -oris m. ( francog. vet. garantisseor [v. DEAF G. p. 144] , cf. * g[u]arandizo) auctor, sponsor, fideiussor – …

garentizo

MLW

* garentizo v. * guarandizo. Staub

garerz

DWB

gar·erz

garerz , n. ' erz so genug geröstet ist ' Frisch 1, 319 b , s. gar II, 2, b.

garese

DWB

garese , m. : und so etwas oben auf dem garese oder creuz offen were, so strewe drei tage warme aschen mit baumöl angemacht darein. Seuter 4…

gare als Zweitglied (12 von 12)

algare

KöblerMhd

algare , Adv. Vw.: s. algar

begare

KöblerMhd

beg·are

begare , Adj. nhd. bereit, gerüstet Vw.: s. al-* E.: s. be, gare W.: nhd. DW- L.: Lexer 369b (begare)

heribergare

KöblerAhd

heriberg·are

heribergare , V. nhd. „beherbergen“, unterbringen ne. lodge (V.) Q.: Cap, Urk (811) E.: s. heriberga L.: ChWdW9 1012 (heribergare)

kürschnergare

DWB

kuerschner·gare

kürschnergare , f. gare, beize wie sie die kürschner brauchen, unterschieden von gerbergare. Adelung.

silbergare

DWB

silber·gare

silbergare , f. im hüttenwerke, der zustand des getriebenen silbers, wo dasselbe seine rechte gare erhält, von allen beigemischten fremden m…

thingare

KöblerAhd

thing·are

thingare , V. nhd. dingen, vereinbaren, geben ne. hire (V.), give (V.) Hw.: s. thingatio* Q.: LLang (643) E.: s. ding

wargare

KöblerAhd

warg·are

wargare , V. nhd. würgen ne. choke (V.) Q.: LSal (4. Viertel 8. Jh.) E.: s. warg* (1) L.: ChWdW9 1038a (uuargare)

wīcgare

KöblerMhd

wīcgare , st. F. nhd. Kampfrüstung Q.: Litan (nach 1150), Rol E.: s. wīc, gare W.: nhd. DW- L.: Lexer 316b (wīcgare), LexerHW 3, 815 (wîcgar…

Ableitungen von gare (1 von 1)

begare

KöblerMhd

begare , Adj. nhd. bereit, gerüstet Vw.: s. al-* E.: s. be, gare W.: nhd. DW- L.: Lexer 369b (begare)

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Cotta, M. (2026). „gare". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gare/dwb?formid=G01126
MLA
Cotta, Marcel. „gare". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gare/dwb?formid=G01126. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „gare". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gare/dwb?formid=G01126.
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