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gaertner

nhd. bis sprichw. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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15 in 12 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gärtner m.

Bd. 4, Sp. 1420
gärtner, m. hortulanus. II. Die formen. I@aa) ahd. in doppelform, gartâri, garteri und gartinâri (Graff 4, 252), das erstere scheint älter, gebildet vom stamme oder vom starken gart (sp. 1388), das zweite von der schwachen form. alts. nur gardâri einmal bezeugt, mhd. nur gartenære, gartnære, gartener, später auch gertenære (fundgr. 1, 372b), die einfachere form nur noch in wîngartære gl. Blas. 32b (neben gartinære das.), wîngerter weisth. 1, 754, wie in wîngart die starke form am längsten blieb (sp. 1388). vgl. übrigens gärter, auch gärtler. I@bb) der heute allein geltende umlaut hat sich nur allmälich durchgesetzt, noch im 15. bis 17. jahrh. erscheint gartner umlautlos (wie noch nd., s. c), oberd. wie md.: gartner, ortulanus, orticula, ceparius. voc. 1482 k ijb; andere kumen wie die thorherrn under den gartnern mit den letzen belzen (umgekehrten [] pelzen). Keisersb. evang. 1517 153a; spricht Jhesus zu ir, weib, was weinestu? wen suchestu? sie meinet es sei der gartner. Luther Joh. 20, 15 (auch weingartner Matth. 21, 33. 34); die unfleiszigen gartner ders., doch auch gertner, s. Dietz 2, 11b. noch bei Rist gartner, auch gahrtner, d. h. er sprach gârtner, wie gârte, s. sp. 1389 (β), und wie wol schon Luther, auch in gærtner ist die länge weit verbreitet. auch oberd. gartner noch Dasypodius 96d, Maaler 157c. I@cc) nd. im 16. jh. gardener Chytraeus 340 (gesprochen wahrscheinlich gârdenêr), im 15. jh. gardener, auch gerdener Dief. 402a, jetzt gârner Schütze 2, 6, Dähnert 142b, aber auch gärner Brem. wb. 2, 489; daneben erweitert gärtnierer (s.gärtnen 3). engl. gardener, nl. aber gaardenier (mehr hovenier u. a.), was sich denn mit franz. jardinier berührt, das doch seinerseits, wie noch hörbar ital. giardinajo, in der bildung mit ahd. gartinâri zusammenfällt. IIII. Bedeutung und gebrauch. II@11) zu garten im engeren sinne. II@1@aa) einer der den gartenbau kunst- oder zunftmäszig übt und versteht, z. b.: die gärten der königlichen anlage zu Sanssouci stehen unter der aufsicht von sechs gärtnern und einem planteur. einer derselben hat den alten küchengarten daselbst .. zu besorgen ... der dritte die melonerie .. der vierte die orangerie u. s. w. (der planteur die irregulären pflanzungen im garten nebst einigen plantagen in Potsdam). Krünitz 16, 268 vom j. 1779. bei Stieler 613 sind unterschieden küchengärtner, baumgärtner, kunstgärtner, bei Steinbach 1, 560 auch weingärtner, blumengärtner, kohlgärtner, zwiebelgärtner, lustgärtner, vgl. 'blumist (blumengärtner), kunstgärtner, obst- und küchengärtner' Göthe 43, 365, blumist und tafelgärtner 39, 234, handelsgärtner 17, 305. für kunstgärtner, ziergärtner auch blosz 'gärtner, der mit gartenwerk umbgehet, hüpsche lust im garten zuricht, der den garten mit lustigen gängen zieret, topiarius' Henisch 1359. dann schloszgärtner, hofgärtner, stadtgärtner, klostergärtner u. ä. II@1@bb) einzeln wol auch für gartenarbeiter überhaupt, z. b.: arborator, ein gartner, der die böum erhauwet und seübert, ein baumschorer. Frisius 131a, Maaler 157c. II@1@cc) gärtner schlechthin auch für gemüsegärtner oder auch obstgärtner: gartner oder kreuter, altor, olitor, cultor olerum vel mercenarius. voc. 1482 k ijb, auch ceparius das., vgl. olitor, gartner, gertner, gertener Dief. 395a; die gertner, die mit irem gewechse und früchten, als ruben, kraut und andern den rechten mark (im gegensatze zum obsmarkt) teglichs besuchen. Nürnb. poliz. 271; allen gartnern und gertnerin, so hie burger sind. 272 (es sind zugleich obstgärtner). ebenso die alte innung der gärtner in Frankfurt a. M. (in Leipzig kohlgärtner). es entspricht dem bloszen garten für gemüsegarten sp. 1394 unten. von obstgärtnern z. b.: ain puecheineu zullen .. sol ennaw (d. h. die Donau abwärts, nach Wien) fueren den gartneren (in Nuszdorf) ir obs. weisth. 3, 702. II@1@dd) aber auch für den weingärtner: vindemiator, gartener. Melber varil., vgl. Dief. 620a; item ainem schopfer und ainem gartner sol man geben des tags 1 sch. den. .. und essen und trinken (für arbeit im weinberg). Mones zeitschr. 10, 314, wie ebenda garten gleich wingarten vorher, in einer taglöhnerordnung der rebleute zu Constanz vom j. 1436. II@1@ee) redensarten, besonders vom bock (s. d. 8) und gärtner: und so der bock ain gärtner wirt, die jungen bäum er selten ziert (vgl. ziergärtner). Schwarzenberg 89a, Henisch 1359; wer ein bock zuo einem gärtner setzt und schaf, geisz und gens an wolf hetzt ... eins freiharts predig Frankf. 1563 C ija. von der heil. Gertrud und den gärtnern: eine zeit von ungefähr drei wochen war mein probierjahr, in welcher eben S. Gertraud mit den gärtnern zu feld lag, also dasz ich mich auch in deren profession gebrauchen liesz. Simpl. 1, 34 Kz. (1, 9), die heilige unter ihnen als ihre führerin (wie S. Martin unter den gänsen sp. 1263), denn an ihrem tage (17. märz) beginnt die feld- und gartenarbeit, daher sprichw. z. b. Sünte Gerderût gêt de êrste gærnerske (gärtnerin) ût. Woeste volksüberl. 60, vgl. R. Köhler im lit. centralbl. 1866 s. 1192. anlasz dazu gab das denken über die sprache, indem man Gertrût anlehnte an gerte, garte. II@1@ff) bildlich, z. b. gott, der lehrer als gärtner: zwar ist es (dein antlitz) als ein gart, alda mit höchstem fleisz der höchste gärtner wolt die blumen ... vermischen. Weckherlin 668; [] du (mein lehrer) kannst allein ein urtheil sprechen, ob noch mein herz dem herzen gleicht, das du geformt hast, ob dem keime, des gärtner du gewesen bist, ein solcher baum entwachsen ist, als du wol hofftest. Gökingk 2, 34; die, welche des volkes gärtner sein sollen. Gotthelf 6, 335, die lehrer. II@22) im östlichen theile Deutschlands das, was anderwärts seldner, köter, kotsasz, kossäte, brinksitzer heiszt, 'ein bauer ohne feld, rusticus casarius' Steinbach 1, 560; s. dazu unter köter (vergl. RA. 318) über die allgemeinen verhältnisse, die hier in der hauptsache dieselben sind. II@2@aa) zeugnisse: achimus, kossat vel gertener. Bresl. voc. (mhd. wb. 1, 866a, 30), ebenso in drei andern md. vocc. bei Dief. 11c achimus, gertener, gertner, sie heiszen lateinisch sonst hortulani (ortulani), in Schlesien z. b. seit dem 13. jh. bezeugt. im gegensatze stehn, wie im nordwesten ackermann und köter (s. V, 1888), so hier ackermann und gärtner, z. b.: der könig zu Babylon füret alles, was grosz war im lande, weg, und liesz alleine die armen geringen ackerleute und gertner im lande. Luther 3, 230b, nach 2n. 25, 12, wo er aber weingartner und ackerleute setzte, dort jedoch übertrug er wie so oft (s. z. b. unter kiefer, kröte 2, b) die bekannten heimischen verhältnisse auf die fremden. ebenso bauer und gärtner: mit deme schultheise .. gebuern und gertenern. cod. dipl. Siles. 4, 39 (14. jh.); summa summ. 4 malder 11¾ scheffel ist des kornes .. unter die pauren und gärtner ausgetheilet worden (in einem notjahre). 4, 96, vom jahre 1630; der bauer hatte schon das winterfeld bestellet. der gärtner für den frost nach nohtturft holz gefället ... Fleming 79 (Lappenb. 167). im folgenden als einer der geringsten in der gemeinde: viel augn sehn mehr, denn eins allein, was einer nit wust, weisz die gemein ... oft gab ein gärtner schlechten (einfachen) rath, der sehr nütz war, viel gutes that. Froschmeus. V 7a. in einem schles. dorfe z. b. werden im j. 1632 als unterthanen verzeichnet (auszer dem erbschulzen und kretschmer): 12 erbpauern, 4 besatzte bauern, 1 freigärtner, 6 erbgärtner und 38 hausleute (häusler). cod. dipl. Sil. 4, 97. II@2@bb) bei Adelung sind die gärtner »diejenigen hintersättler, welche keinen acker, wohl aber ein stück garten haben, von dessen ertrage sie sich nähren, und dadurch von den übrigen häuslern unterschieden«, wonach sie doch unter den häuslern auch inbegriffen sein könnten. in Schlesien stehn sie nach Weinhold 26a zwischen bauer und häusler in der mitte, haben nur einen garten bei dem hause, in Ostpreuszen nach Hennig 80 (vom j. 1785) »diejenigen landleute, die nicht auf taglohn arbeiten, sondern (für ihre dienste) auf deputat und naturalien angesezt sind« (vgl. u. c), gewöhnlich mit einem garten bei ihrer wohnung (den gärtner im gewöhnlichen sinne unterscheidet man durch gärtnierer). nach Wohlbrück gesch. des ehemaligen bisth. Lebus (Berl. 1829) 1, 286 besaszen sie in Schlesien und der mark Brandenburg keinen oder doch geringen acker und meistens nur gärten; so noch jetzt in der Leipziger gegend, wo die gärtner oft genug auch acker haben, aber kein ackervieh. in einer chursächs. verordnung von 1735 über den milizvorspann im Leipziger kreise wird bestimmt, dasz derselbe lediglich auf die würklichen pferdner oder anspänner ausgeschrieben werde .. die gärthner und häusler aber das bothschaftlaufen verrichten. Klingner dorf- und baurenrechte 2, 799, sie sind also ohne pferde wie die häusler (während cothsassen genannt werden, die unter die anspänner mit zu rechnen sind, im nordöstl. theile des kreises). vergl. eine verfügung das. 145, dasz kein gärtner einiges anspann- oder zugvieh halten, sondern ihre felder denen bauren und keinem fremden zu arbeiten verdingen sollen. II@2@cc) übrigens war, wie bei köter (s. d. 1, d), der begriff auch in sich weiter entwickelt, besonders in Schlesien (s. Weinhold); da waren zunächst unterschieden freigärtner und hofegärtner, letztere von den frohndiensten oder hofediensten benannt, von denen jene frei waren; dann dreschgärtner, zum drescherdienste auf dem hofe verpflichtet, groszgärtner, die so viel feld hatten, um ein pferd darauf halten zu können, landgärtner, die einen acker zu bauen hatten im dienste des hofes gegen einen bestimmten theil des ertrages (vergl. gärtnerbrief), ferner erbgärtner, und mietgärtner (mittgärtner), dorfgärtner, pfarrgärtner u. andere, s. Meitzen im cod. dipl. Sil. 4, 365a. II@2@dd) der garten, nach dem sie von haus aus benannt sind, kann aber nicht wol der im gewöhnlichen sinne blosz sein. in [] der Leipziger gegend nennen sie sich jetzt gartengutsbesitzer (nach gutsbesitzer für das veraltende bauer), ihre besitzung auch früher schon gartengut (s. d.), sie musz aber einst garten geheiszen haben, und zwar vielleicht in dem altgerm. sinne der sich sp. 1392 (γ) herausstellte, eingehegtes stück vom gemeindegrunde, einem einzelnen zugemessen zur wohnstätte; diese alte bedeutung erhielt sich hier durch den gegensatz zum felde (sp. 1393) oder acker, der noch im 16. jh. ausgedrückt ist in ackermann gegen gärtner (s. a). bemerkenswert scheint dabei wenn noch feldstücke mit der benennung gärten vorkommen, z. b. schlesisch in Schönbrunner flur die Pommergärten, wo an frühere benutzung als garten nicht zu denken scheint, s. cod. dipl. 4, einl. 71. II@2@ee) garten für gärtnergut erscheint wirklich in Schlesien neben gärtnerstelle, gärtnernahrung, z. b. cod. dipl. 4, 100 vom verkauf eines gartens, dabei alle beschwerden (lasten), so diser garte vor diesem ertragen, vom j. 1644; hufen und gärten als eintheilung der güter das. einl. s. 61, wie gärtnerstellen s. 42; item aldo ist ein garte, den sullen sie miten wider das closter .. und sullen scharwerken, wen man in gebawet (die feldarbeit thut). 4, 257 vom j. 1410, vgl. dazu garteneinfall. im 13. jahrh. z. b.: ortus liber, a ducalibus censibus, laboribus et gravaminibus (lasten) exemptus, im j. 1258 neben villae und mansi (hufen) genannt. cod. dipl. 2, 4, wol der besitz eines freigärtners. dafür übrigens auch gärtner selbst, z. b. im j. 1690 werden verkauft vier pauergütter ... sammt dero zugehörigen 4 erbgärtnern und ausgesetzten 3 mittgärtnern cod. dipl. 4, 114, vgl. umgekehrt den garten gesetzt für den besitzer sp. 1394. II@2@ff) auch slav. erscheint das wort zum theil, z. b. poln. ogrodnik gärtner zugleich in diesem besonderen sinne (vgl. auch littauisch žardininkas instmann sp. 1400), und da unser wort auf den osten beschränkt erscheint, liegt der gedanke an slav. ursprung nahe. aber ohne der untersuchung vorgreifen zu können, musz ich doch darauf verweisen, wie einmal garten in diesem sinne sachlich bei uns sich ganz eingewurzelt zeigt und dann wie es in Schlesien mit der hufe zusammen auftritt, die von den Deutschen ins land mitgebracht wurde gegenüber der poln. dziedzina, die daneben lange fortbestand. auch in der Niederlausitz bei den Wenden hat der gärtner vielmehr den deutschen namen, kossaz, kossät Zwahr 166 (polabisch kann ich ihn nicht finden), und wenn gärtner selbst im übrigen Deutschland nicht entwickelt ist, so zeigt sich doch gleichsam der ansatz dazu in genügenden spuren, s. gartenbauer 1, gartenhaus 1 (und 3), besonders gartenhuhn 1. II@33) gärtner gleich zehrgärtner, s. d. und Adelung. II@44) der goldkäfer oder goldschmidt. Birlinger Augsb. wb. 181b. II@55) ein doppelt gekrümmtes ausreutmesser. das., vgl. gärtnerkneif und gerter Frisch 1, 321c. Nur aus einem druck- oder lesefehler entstanden ist Stielers angabe sp. 613: gärtner etiam est nomen cancri, scylla dicta; das stammt aus Henisch 1360, der gartner hat, diesz aber ist verlesen für gariner bei Maaler 157b, das selbst schon verlesen scheint, s. unter garnat.
13147 Zeichen · 329 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gärtner

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Gärtner , des -s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Gärtnerinn, plur. die -en, der Aufseher oder Besitzer eines Gartens…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gärtner

    Goethe-Wörterbuch

    Gärtner Das Belegmaterial spiegelt G-s enge Kontakte zu den Gärtnern seines jeweiligen Lebensumfeldes, zB zu der in Belv…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gärtner

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +3 Parallelbelege

    Gärtner , jeder, der einen Zweig des Gartenbaues sachgemäß betreibt. Kunstgärtner ist ein nichtssagender Titel (vgl. Gar…

  4. modern
    Dialekt
    Gärtnerm.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    ElsWB PfWB RhWB Gärtner [gærtnər fast allg. ] m. Gärtner. Das Femin. lautet Gärtnesch D. Si.

  5. Sprichwörter
    Gärtner

    Wander (Sprichwörter)

    Gärtner 1. Das ist ein böser Gärtner, der den Kohl mit der Wurzel herausreisst. 2. Der Gärtner pflanze, der Soldat schan…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gaertner

82 Bildungen · 46 Erstglied · 36 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von gaertner 2 Analysen

gaertnern + -er

gaertner leitet sich vom Lemma gaertnern ab mit Suffix -er, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Alternativen: gaert+-ner

gaertner‑ als Erstglied (30 von 46)

Gärtnerbaum

GWB

gaertner·baum

Gärtnerbaum fachkundig beschnittener Baum, als Gegenstand bildl Darstellung GWB 46,363,24 HackertNachtr [Hackert/G] Gertrude Harlass G. Ha.

gärtnerbrief

DWB

gaertner·brief

gärtnerbrief , m. urkunde zur feststellung des dienstverhältnisses eines gärtners ( s. d. II, 2) zur herrschaft, in Schlesien. Weinhold 26 a…

gärtnerei

DWB

gärtnerei , f. 1 1) gartenwerk M. Kramer 1719 2, 87 a , gardening Ludwig 692 , gartenarbeit oder gartenkunst Adelung ; alles was die baum- u…

Gärtnerey

Adelung

Die Gärtnerey , plur. inus. im gemeinen Leben, die Gartenkunst.

Gärtnergehilfe

PfWB

gaertner·gehilfe

Gärtner-gehilfe m. : wie schd., Gäʳtneʳgehilf [verbr.]; vgl. PfWB Gärtnerbursche . SHW Südhess. II 1103 . —

gärtnerhäuslein

DWB

gaertner·haeuslein

gärtnerhäuslein , n. gleich gärtnerhaus 2, schlesisch, im jahre 1615 wird in einem dorfe ein erbscholz eingesetzt und u. a. begabt mit einem…

gärtnerhaftig

MeckWB

gaertner·haftig

Wossidia gärtnerhaftig geschickt im Gartenbau: hei wir so gärtnerhaftig Gü Güstrow@Langen Trechow LTrech .

gärtnerhaus

DWB

gaertner·haus

gärtnerhaus , n. 1 1) das haus eines gärtners im gewöhnlichen sinne. Bürger 2, 18 . 2 2) wohnhaus eines gärtners im engeren sinne ( s. DWB g…

gärtnerin

DWB

gaert·n·erin

gärtnerin , f. 1 1) gärtnersfrau: gartnerin oder kreuterin, olitrix, altrix. voc. 1482 k ij b , gartnerin auch weisth. 4, 125, elsäss. 14. j…

gärtnerisch

DWB

gaertner·isch

gärtnerisch , adj. zu gärtner, hortensis, hortulanus Kirsch 2, 129 b , Steinbach 1, 560 , Frisch 1, 322 a ; gärtnerische verzierungen. F. Sc…

gärtnerjunge

DWB

gaertner·junge

gärtnerjunge , m. gärtnerbursche: der schäfer war damahl ihr gärtnerjung. Fr. Müller 3, 371 .

Gärtner, K. C.

DWBQVZ

Gärtner, K. C. s. beiträge, neue, zum vergnügen.

gärtnerknecht

DWB

gaertner·knecht

gärtnerknecht , m. knecht eines gärtners, gärtnergeselle: es sol auch niemant darauf varen ( auf der waidzüllen ) wen die gartnerknecht. wei…

gärtnermädchen

DWB

gaertner·maedchen

gärtnermädchen , n. hortulani puella. J. G. Haas. eine komische oper das gärtnermädchen von Musäus ( nicht von Weisze, wie V, xlix irrig ste…

gaertner als Zweitglied (30 von 36)

Arzneigärtner

Campe

arznei·gaertner

○ Der Arzneigärtner , des — s, d. Mz. w. d. Ez. der Gärtner in einem Arzeneigarten, der die Arzeneikräuter genau kennt und sie anzubauen, zu…

Bestandgärtner

Campe

bestand·gaertner

† Der Bestandgärtner , des — s, d. Mz. w. d. Ez. O. D. ein Gärtner, oder überhaupt einer, der einen Garten in Bestand hat, gepachtet hat.

freigärtner

DWB2

frei·gaertner

freigärtner m. (zu DWB2 1 ): 1619 cod. dipl. Silesiae 27,254. 1902 Sombart kapitalismus 2,129.

Gemüsgärtner

GWB

Gemüsgärtner nicht allein mir, sondern fast allen G-n dieß Erzeugniß [ Artischocken ] heuer nicht gelingen wollen GWB B43,29,22 Marianne 17.…

groschengärtner

DWB

groschen·gaertner

groschengärtner , m. , bezeichnung eines kleinen dorfsassen: scheffel-, groschen- und dreschgärtner sind für diesmal exempt ( von der contri…

Großgärtner

Adelung

gross·gaertner

Der Großgärtner , des -s, plur. ut nom. sing. in Ober-Sachsen ein Gärtner auf dem Lande, welcher 1 / 8 Hufe Gartenlandes besitzet; zum Unter…

groszgärtner

DWB

grosz·gaertner

-gärtner : ( die Römer ) züchteten ihn ( spargel ) ebenso fleiszig wie die modernen groszgärtner Wimmer gesch. d. dtsch. bodens 285 ; ein an…

Hoffgärtner

MeckWBN

hoff·gaertner

Wossidia Hoffgärtner m. Hofgärtner: den König sinen Hoffgärtner S. Neum. Volksm. 111.

hofgärtner

DWB

hof·gaertner

hofgärtner , m. gärtner eines fürstlichen hofes: ein dort angestellter, auf nutzung angewiesener hofgärtner. Göthe 31, 33 .

kleingärtner

DWB

klein·gaertner

kleingärtner , m. in Obersachsen, unterschieden von groszgärtner, ein gärtner, d. i. häusler mit garten, dessen grund weniger als ⅛ hufe bet…

kohlgärtner

DWB

kohl·gaertner

kohlgärtner , m. olitor, nd. kôlgardener Chytr. cap. 10 ( bei Golius nur gartner), kölgärtner Denzler, kohlgärtner Rädlein. in Rostock war e…

lustgärtner

DWB

lust·gaertner

lustgärtner , m. gärtner der lustgärten anlegt und unterhält: topiarius ein lustgardener Chytraeus cap. 10 ; lustgärtner, topiarius, viridar…

Nelkengärtner

Campe

nelken·gaertner

Der Nelkengärtner , — s, Mz . gl. einer der besonders die Kunst Nelken zu ziehen und zu vermehren versteht und ausübt.

obstgärtner

DWB

obst·gaertner

obstgärtner , m. : die jetzigen herren obstgärtner sind nicht so zuverlässig als sonst die carthäuser waren. Göthe 17, 180 ; dasz überhaupt …

schloszgärtner

DWB

schloszgärtner , m. gärtner in einem herrschaftlichen schlosse.

stadtgärtner

DWB

stadt·gaertner

stadtgärtner , m. ein von der stadt besoldeter gärtner, welcher für die städtischen gartenanlagen zu sorgen hat, so z. b. in Göttingen.

thiergärtner

DWB

thier·gaertner

thiergärtner , m. aufseher über einen thiergarten: weil sie ( acc. ) ein grausames parterthier, welches aus nachlässigkeit des thier-gartner…