Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fröhlich
fröhlich , laetus, an sich weniger als froh, wie kleinlich, reichlich, höchlich kein volles klein, reich, hoch, nur die annäherung dazu ausdrücken oder auch den sinnlichen begrif abstract fassen. der fröhliche ist gleichsam halbfroh, beginnt sich zu freuen, frohe empfindung, froher mut gehen tiefer als eine blosz fröhliche, als ein fröhlicher. doch werden beide wörter fast ganz gleich genommen und angewendet, schon das ahd. frawalîh neben frao, und auch mhd. steht frœlîch sehr oft, in vielfacher anwendung, z. b. mit vil frœlîchen siten ist blosz umschreibung des einfachen adverbs. Luther setzt…