Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
foltern
foltern , torquere, nnl. folteren: derhalben unerschrocken dran, drara, dran, mit dem kopf voran! er ist rund, es haftet nichts dran, können sie eins, können wirs ander, sie poltern, wir foltern. Garg. 233 b ; gefoltert wird mein leib und meine seel gequälet. Weckherlin 329 ; da hängt es überall, da foltert ihn ein wort, da berstet seine kunst, da musz der athem fort. Günther 409 ; lassen sie mich, fräulein! ihre güte foltert mich. Lessing 1, 542 ; nun foltern ihn verzweiflung, reue, sorgen. Gotter 1, 174 ; du folterst mich mit diesen dunkeln reden. 3, 116; also liesz man ihn dort, gespannt in…