Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
einschränken
einschränken
Schranke f. ‘Absperrvorrichtung’, mhd. schranke m. f. ‘Gitter, Zaun, Verschränkung, Umarmung’ steht als schwacher n-Stamm neben dem unter Schrank (s. d.) behandelten Substantiv. Die beiden Wörtern gemeinsame (jedoch von Schrank aufgegebene) Ausgangsbedeutung ‘schräg, kreuzweise Gestelltes, Einfriedung, Gitterwerk’ bleibt bei Schranke erhalten; vgl. Eisenbahnschranke. Häufig redensartlich übertragen, z. B. (sich) in Schranken halten, in seinen Schranken bleiben ‘eine gewisse Grenze nicht überschreiten, sich zurückhalten’ (17. Jh.), Schranken setzen ‘Einhalt gebieten’ (18. Jh.), jmdn. in die Schranken weisen ‘zur Mäßigung auffordern’ (1. Hälfte 20. Jh.). – einschränken Vb. ‘in Schranken einschließen, einengen’ (17. Jh.), reflexiv ‘sparsam, ohne Aufwand leben, seine Ansprüche herabsetzen’ (18. Jh.). schrankenlos Adj. ‘unbehindert, keine Grenzen respektierend’ (18. Jh.).