Eintrag · Dt. Etym. Rechtswb. (Köbler)
Eidam M.
Eidam, M. ›Schwiegersohn‹, mhd. eidem, M., ›Schwiegersohn, Schwiegervater‹, ahd. eidum (A. 9. Jh.), M., ›Schwiegersohn, Ei- dam‹, westgerm. *aiuma, *aiumaz, M., ›Schwiegersohn‹, zu idg. *oi-, Pron., ›der- selbe‹?, idg. *tÈo-, Vergleichssuffix, a im Frühneuhochdeutschen aus silbisch gespro- chenem m entwickelt Eideshelfer, Eidhelfer, M., ›(im frühmit- telalterlichen deutschen Recht) Person die schwört daß ein Eid eines Eidesleistenden Eigengeschäftsführung rein - und nicht mein - sei, Person die zur Glaubhaftigkeit einer Person Stellung nimmt‹, s. Eid, helfen, vgl. Weiske 1839ff., DRW, Grimm Rechtsaltertümer