Bō²m m. ⟨›bō²m‹, Pl. meist ›bo²me‹, jedoch ›bo²m‹ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@AhleAe Kr. Ahaus@EpeEp Kr. Ahaus@LegdenLe, Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenbergeAb Kr. Steinfurt@ElteEl Kr. Steinfurt@NordwaldeNw Kr. Steinfurt@VeltrupVe, Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@FlamschenFl Kr. Coesfeld@LetteLe Kr. Coesfeld@OsterwickOw, Kr. MünsterMün Kr. Münster@HiltrupHi, Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@EverswinkelEv, Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@AschebergAb Kr. Lüdinghausen@DavensbergDb Kr. Lüdinghausen@NordickNd Kr. Lüdinghausen@NordkirchenNk Kr. Lüdinghausen@WerneWn), Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh, (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HenrichenburgHr Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@BrambauerBb die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@BrechtenBr die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@GroppenbruchGb die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@CastropKa die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@PöppinghausenPö die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@SombornSo, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BörnigBö die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@WerneWe, Kr. IserlohnIsl Hü)⟩ 1. Baum, Holzgewächs mit Laub oder Nadeln an Ästen und Zweigen. Wat’n grōten Bōm! welch großer Baum (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@HeßlerHe), de Bome blit blühen (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@DingdenDi), dai Bōum is hūal ist hohl Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@DrolshagenDh, de Boüme sint noch kāl tragen noch kein Laub Kr. VechtaVch Kr. Vechta@DammeDa, et is kīn grǖn Tǖch mēr an’n Bōm das Laub ist abgefallen Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe, ’n chāiwen (→
gǟwe) Baum üppig wachsend Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh, ęchter de Bāim hinter den Bäumen Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@EverswinkelEv, ’n rüɐtsk’n Bęum ein morscher Baum Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh, de Böüme üutslichten einige Zweige aus den Bäumen heraussägen, damit die Zweige nicht so dicht stehen Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs, Böime äinten Bäume veredeln (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LüntenLü), dęi Bōm twęllt sükk gabelt sich Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@NeudersumNd, de Bome stǖwen beschneiden Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe, ’n Baum dāl krīgen fällen (Kr. WittlageWlg Kr. Wittlage@OstercappelnOc). — Sprichw. und Raa.: „Well Appels äten will mit’n Mund, maut’n Boom paoten up’n Grund“ (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb). „Haoge Bäöme schmiit ’n langen Schatten“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 326). De hogesten Bome dripp de Blitz te ērste (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@SchleptrupSl Kr. Bersenbrück@VördenVö = Heckscher II, 1 136). „Je häöger de Baom, ümso näöger de Blitz“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 331). „Haoge Bäöme fangt full Wint“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 327). „Je högger de Baum, je swögger de Fall“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „De Herrgott lött de Baime nich in dän Himmel wassen“ alles hat seine Grenzen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr || RaubSp 1590). „Uese Hiärguott stüwt (stutzt) de Boeime, dat se nitt in’en Hiemel wasset“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr || Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@NortrupNo, Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb, Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa Kr. Minden@SüdhemmernSh Kr. Minden@WindheimWh, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@GronauGr Kr. Ahaus@CrosewickKr Kr. Ahaus@VredenVr, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@IbbenbürenIb Kr. Tecklenburg@LeedenLd Kr. Tecklenburg@LienenLi Kr. Tecklenburg@MettingenMe, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@BischofshagenBi Kr. Herford@EickumEi Kr. Herford@GohfeldGo, Kr. HalleHal Kr. Halle@AmshausenAh Kr. Halle@BerghausenBn Xy, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Theiß, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HervestHv, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, RaubSp 2049, Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@RhynernRy, Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe, Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr, Honc, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorlinghausenBh, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@StiepelSp, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs, WoeMG 69, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi, Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus Ht Li, die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü, Mark = Brock 756). „Et wässt ken Bom in de Wolken oder usse Herguot schlöt n’ Topp [die Spitze] drut“ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh = WWB-Source:310:WalterWalter 25). Jedoch auch: „Je mêr me den Bëum stuiwet, je kriuser werd’e“ (WWB-Source:129:HoncHonc || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Bäume geben den Menschen Schutz vor Regen und Sonne: „Me maut dän Baum in Ähren hollen, van däm me Schatten hett“ (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb). „Men sall denn Baum, wo man unner to schiuer gohn will (sich bei Regen unterstellen will), nich to hadde (zu sehr) beschnuin (Kr. HalleHal Ho) || (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AnkumAn Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 36). „Man draf den Bäom nich stüben, wo man unner teo Schuern es“
d. h., der Anerbe muß bevorzugt werden (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb). — Junge und alte Bäume (im Vergleich zum Menschen): „So me den Bôm lenket, so wäßet he“ den Baum muß man biegen, wenn er noch jung ist (WWB-Source:326:WoeNlWoeNl 8). „’N Bäömken kann man bäögen, ’nen aolen Baom nich“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 344 || RaubSp 55, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). „Me maut dean Boum bäigen, soulange hä jung es“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd || RaubSp 54, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 337). „Junge Böime lott sück noch böigen, bie ollen Stiämmen gäiht dat nich“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Kr. WiedenbrückWie man denn Bäom inna Jiugend stuüt, säo waste bet int Olla“ jung gewohnt ist alt getan (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). „Junge Bäöme mött stutt (gestutzt) wäärn“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 336). „Buin dän Beaum annen Paohl, süß wasset he schoiwe“ (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@LöhneLö). „Heei es upwossen wien Burken (Borke) ann Bäme“ er hat keine Erziehung gehabt (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr). „De Blagen waßt op as Bark (Rinde) am Boum“ sehr rauh (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd), ohne Erziehung (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr) → Blage. „Kind ohne Tucht giët en Bäom ohne Frucht“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@KlotingenKl = RaubSp 59 || Kr. VechtaVch Kr. Vechta@VechtaVe). Alte Menschen soll man in ihrer gewohnten Umgebung lassen: „Olle Lüde un olle Baime kann man nich verpuorten“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr). „Olle Baim kann’m nich guot vörpuotten“ (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe || Vr, Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 26, Be = GarmSp 343, RaubSp 675, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr), „... versedden“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs), „... sall man nich mär ümmeplanten“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd || Li, Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@WallenhorstWh, Kr. MindenMin Kr. Minden@HoltrupHo Kr. Minden@KutenhausenKh, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt). En aulen Baum loett sick slächt up ne ännere Stië setten (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Wenn olle Bäume ümgepoart wätt, gōt se ūt gehen sie ein (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || RaubSp 676). „Wenn olde Böhme verplantet werd, werd sei koppsohr“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LindlohLl = Grön 129). „Siët dä Böme grout, es dä Püötter dout“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@GevelsbergGb || RaubSp 750, Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi), ... de Planter ... (verbr.), wer die Mühe hat, hat meist nicht den Nutzen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe); von Eichen, wegen ihres langsamen Wachstums gesagt (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@PelkumPe). „En jungen Boum kann fallen, en alen mut fallen“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RüblinghausenRü). „Kr. Grafschaft DiepholzDie öllesten Boime hett de soeitesten Priumen“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). „Kr. WiedenbrückWie de Baum, sëou de Frucht“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). „Äß de Baum, so de Twick“ (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). „Wenn de Baom nich bleut, giff et ock kine Fruch“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 330). „Nich fan jeeden Baom kaans Kersen plücken“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 339). Wann de Sāp inne Böüme stīget, dann fanget de Fraulǖ an te friggen Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl. — In Vergleichen: „stark ass’n Boom“ so stark wie ein Baum (Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@ErmkeEr, verbr.), Et es en Käl äs en Boom (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw || Ht, Kr. MeppenMep Kr. Meppen@LehrteLt, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl), groß und stark (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe), „n Boom van Käel“ (Kr. MeppenMep Kr. Meppen@HerßumHe || Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr Zw), ein baumstarker und baumlanger Kerl (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe); fest, standhaft: „soa faste äs’n Boam“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@FrerenFr), heu steut seo wisse äß en Baum (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@WörderfeldWf). — Jemand, der sich vieles zutraut, meint, er könne Bome ūtrīten (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || verbr.). „Hä kann Bäume ūt de Ēär rīten“ er besitzt große Kräfte (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Über einen Schwächling sagt man: „Düssen, de rett kiine Bäöme uut’n Grunt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 335). „Hä ritt ōk kēne Bome mǟr ūt“ er ist alt, schwach, gebrechlich geworden (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). — Wer einen besonders gesunden Schlaf hat schlöppt wie’n Bäom (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo || verbr.) „Us Wichte schlop as’n Boom, ik kunn sei nich münnern“ (→
münderen) (Kr. VechtaVch Ol). — „Je häuger de Baum, je duller dat Krāken, wenn he fällt“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Bäume, wä krāket, breäket nich licht“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Eun Bäom, de jümmer knackt, brekt nich lichte“ (Lip WWB-Source:103:HansenHansen). „Ek schmite met dine Knoacken no de Äppel van de Böime“ sagt man scherzhaft, wenn man glaubt, jemanden noch lange zu überleben (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd || RaubSp 748). „Will-deß schmiet’t se mett usse Büttkes de Prumen van de Baime“ das dauert noch lange Zeit (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@OhneOn). — Dat tǖt in käinen hollen Bōm Arbeit im Übermaß, Gram, Kummer usw. ziehen nicht in einen hohlen Baum, sondern machen sich gesundheitlich bemerkbar (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa), soviel Sorgen aufzunehmen reicht der weite Raum eines hohlen Baumes nicht aus (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh), große Strapazen gehen am Menschen nicht spurlos vorüber, im Alter zeigen sich die Folgen (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo), es ist nicht verwunderlich, wenn man nach so einer übermäßigen Anstrengung krank wird Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb. „Hä süht uut as’ne Aape op’m huohlen Boum“ wenn einer nicht weiß, wie und was er anfangen soll (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). — „De stiarkste Baum kann falln“ auch der gesündeste Mensch kann plötzlich sterben, verunglücken (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). „Et fällt kain Baum up’n aisten Slagg (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe), gut Ding will Weile haben und fordert Mühe (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Dat es en slechten Baum, bä op’m ǟisen Hai fallt“ (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || RaubSp 464, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Wo dä Bōm henfällt, d blit ’e liggen“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb), du brauchst dich um die Sache nicht mehr zu kümmern Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. „Wenn de Baom fallt, haalt jeedereene Holt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 329). Węmme Bome dl krich, dai wasset an de Ēern wenn die Bäume erst gefällt auf der Erde liegen, sind sie viel größer, als man erwartet hat Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. „Wenn de Blaa (Blätter) ock affallt, daorüm göät de Baom nich daot“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 517). „Da Rupen wiäggen bruk me dän Baum nit ümtehangen“ (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@LimburgLb). Biätter de Topp (Baumspitze) ase de Bäom heißt es, wenn ein Kind stirbt: besser das Kind als die Mutter (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@EversbergEv). — „Man schlätt den Baom nich üm, üm de Appel to plücken“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 341). „De Appel fällt nich wiet vam Stamm, et sie dann, dat de Boum am Auwer stäiht“ (RaubSp 14). „Wenn de Appel riip is, dann fallt he fan’n Baom“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 274). „En Baom, de full drech, heff full Ankiikers“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 328). Ǭwer Busk, wer Bōm, wer Wter, wer Strōm sagt man von einer Person, die rücksichtslos auf ihr Ziel zustrebt Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. — „Jai halt iäm d’n Baum“ er hält zu ihm, verteidigt ihn (Kr. MeschedeMes Xy →
Pal). „Laot ers äs de Katte ut’n Boom kieken“ laß erst einmal sehen, was geschieht oder was einer sagt, fordert (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — „Me mot dat Geld von’e Lüë nehmen, von’e Bome kann me’t niche schüdden“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@RestrupRe = Heckscher II,1 157 || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 1415, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr, RaubSp 3054, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). „..., sag de Avkot, ...“ (RaubSp 2822). — „Da Vüggel op ten Bähmen wiesen“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Man wiß em de Vüegel op de Baim“ bei Mißerfolg (Münsterl Xy). „He wieset em de Vüögel op de Böeme“ er dünkt sich sehr klug (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt), er hält sein gegebenes Versprechen nicht, will ihn nicht kennen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr); dagegen: „Dann wiest se di de Vöggel up de Bööme“ dann erhälst du nichts für deine Arbeit (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). „Ik stont vüärn Beäume da standen die Ochsen am Berge“ (WWB-Source:326:WoeNlWoeNl), da war ich festgefahren (WWB-Source:325:WoeNWoeN). „Wenn de Stolz em Biuern te Koppe steiget, fluiget ’te üöwer Hejen (Hecken) un Boime“ (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). „Hä süht ’n Wald vüer luter Bomen nich“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). — Wenn der Abendwind zu wehen begann, sagten die Kinder: d secht sikk de Bāim chuᵉde Nacht Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. „As de Wind waihet, so rusket de Bome“ (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@VechtaVe). — Vk.: Am Schlafraum wurde dem Mädchen zum 1. Mai zur Schande der droge Baum gepflanzt (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@IsenstedtIs). — Das unehelich geborene Kind ist von’n Baume schütt’t oder inne Brāken fiunen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — Sagwörter: „Dat kömmt vam Bullern, hadde de Sniäggel gesagt, da war hä van Bohme herun’er gefallen“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Datt kümmet van der Baselerigge, ha de Snal (Schnecke) saggt, doe wasse vamm Beome stüöetet un harr siëwen Joer briuket, datte ropp kummen wass“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@WestereidenWe). Bę langsam gäit, kömmt ouk am Enne, ha de Snāgel sacht, d wasse siëmm Je am Boum roppkruapen Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl. „Sä es mie te krumm, sagg de Foss, do sat dä Katte met ne Wuorst oppem Boum“ (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@GelsenkirchenGk || RaubSp 3465, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe, Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm), „... sagt man, wenn einer so tut, als wenn er eine für ihn unerreichbare Sache nicht haben kann“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü), „... do sog he ne Katte met ’ne Worst op’n Baum sitten“ (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Le || Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). „De Biären (Birnen) sind mi te suër, sag de Foß, un schlaug met’m Stiärt an’n Boum“ (RaubSp 3463). — „Wat weyt de Isel vannen Voulsneste? Hey is minnerlewe na ni uppen Baume wiäs“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr) || „... hei hiät nie im Bäöme siätten“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). — Bauern- und Wetterregeln: „Wenn de Gewitter ürwern kahlen Beom goht, gifft et ’n schraoh (trockenes) Froihjohr“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@RüthenRü). Wenn’t üäwer kāle Bāim grummelt, dann wEt de Gössels nich graut bei frühen Gewittern, bei nassem Wetter, bleiben die Gänseküken nicht am Leben BekVh. „Kährt de Wind de Blahr an dian Bäumen rümme, dann giët et Sturm un Renewehr“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@OesterauOa). „Wann’t üöwer de kahlen Böime dunnert, giët et en schroh (mageres) Johr“ (RaubSp 3926), „... en latet Fröijohr“ (RaubSp 3925), „..., sall dat nich guët sien“ (RaubSp 3924). Fabian un Sebastian mot de Sap in de Böme gohn (Kr. BrilonBri Ri), ... löet den Saft ... (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). Sßüntjãn dann gt de Bome ūt of ãn Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@Echteler u. HeesterkanteEh = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 174. „De Böime in’n Poat (Pfütze, Tümpel), dian Hawer in de Kläut, de Giarste in de Asche bränget diam Buern Geld in de Tasche“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). „Wenn de Baom sick een Jaor rösst, dann drech he tooken Jaohr duppelt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 340). — Bei großer Kälte: „Dei Aiken räät up dei Bäume, sau kault is et“ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd). „De Boime kneddert (→
kniᵉteren), wenn’t düjet käolt es“ (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@SchwelentrupSw). Et is so kaold, dat de Bööme knappt sich spalten (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — Rätsel: „Es steiht ’n Baum in’n Osten met 52 Nöster, in jede Nöst sind 7 Junge un jeder heff ’n Namen“ (Jahr, Woche, Tage) (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa = WWB-Source:237:ReckReck 94). „Wanneer schitt de Foß up’n Stamm? Wänn de Baum drawe is“ (Kr. TecklenburgTek Ld).„Upp n Lanne steit ein Bom, Hier ein Bom un dor ein Bom. Up’n Bome sitt ein Nest, hier ein Nest un dor ein Nest!(...).“ Lösung: Bohnen (Kr. MindenMin Ih). Abzählreim: Aiken, Baiken, Biärkenbuß, de leßte Baum hört uß (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — Volksglaube: „Olle Birnbeime wörten schnachts ümme twölwe dreimol mit Strauhseilen ümmewickelt. Dat was de witte Nacht. Et worke auk ümme de Beime herümmegohn, dreimol in’n Kreise“ (Lip = LippMitt 24). — 2. bearbeiteter Baumstamm, rund oder kantig, als Teil von Gebäudeteilen, Geräten
u. a. — a) Schlagbaum, Barriere (Kr. OsnabrückOsn Klön, Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl Kr. Beckum@VorhelmVh). „He geet risk dür den Baum“ er geht den geraden Weg und scheut weder Hindernis noch Widerspruch (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), er achtet nicht das Ansehen der Personen; geht gerade durch (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:282:StrodtmStrodtm). (Über den) Baum stri’en über den Schlagbaum steigen (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). — b) Türpfosten; der herausnehmbare Pfosten in der Mitte der großen Einfahrtstür (Frbg.) (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@BokelBk). — c) Hebebaum des Ziehbrunnens (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@VreesVr, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe, Kr. MindenMin Kr. Minden@PetershagenPh Kr. Minden@TodtenhausenTo, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@BornholteBh, Kr. SoestSos Kr. Soest@SoestSo). — d) Pflugbaum; waagerechter Balken des Pfluges (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@BokelBk Kr. Aschendorf-Hümmling@NeuvreesNv, Kr. CloppenburgKlo Pa, Kr. LingenLin Kr. Lingen@ListrupLt, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@HörstelHö). — e) Griff der Schubkarre Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@SümmernSü, Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@OstbevernOb, (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@WaderslohWl). — f) Deichsel des Acker- oder Kutschwagens (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HolsterhausenHh, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@DerneDe, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@FrillendorfFd, die krfr. Stadt WittenWit die krfr. Stadt Witten@WittenWi, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@AltendorfAd Ennepe-Ruhr-Kreis@BuchholzBu Ennepe-Ruhr-Kreis@WengernWe, an Westfalen grenzende Teile der krfr. Stadt Wuppertal u. des Rhein-Wupper-KreisesBrg an Westfalen grenzende Teile der krfr. Stadt Wuppertal u. des Rhein-Wupper-Kreises@NächstebreckNb, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@DahlerbrückDb Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@KierspeKi), des Einspänners (Frbg.) (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@EverswinkelEv Kr. Warendorf@MüssingenMü, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LembeckLb, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@RahmRa, Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@BönenBö, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@u. OberelfringhausenEh, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HardenbergHg Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HöhHö Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HerscheidHs Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HunswinkelHw Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@KierspeKi Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LettmeckeLe Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@PütthoffPh Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@RinkscheidRi Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@WerdohlWd Zh, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@ThieringhausenTi). „Am Enspänner es ne Schär, besteht ut Schei, twe Böme un’n Schwengel“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Hs). — g) das Gleitholz, das sich unter dem Langbaum hin- und herbewegt (Frbg.) (Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@BollingenBo). — h) Bindebaum; der Baumstamm, der über den hochbeladenen Wagen gelegt wird (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@UeffelnÜf, Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@HeldenHe). Syn. → Wiᵉse~. — i) hölzerner Stiel der Sense (als Antwort auf die Frage nach den Einzelteilen der Sense wohl zumeist verkürzt aus → Seißenbō²m): (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@BörninghausenBh Kr. Lübbecke@HolzhausenHh, Kr. MindenMin Kr. Minden@BuchholzBh Kr. Minden@FriedewaldeFw Kr. Minden@LoheLo Kr. Minden@TodtenhausenTo, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@GronauGr Kr. Ahaus@OedingÖd, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@HambürenHb, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@DünneDü Kr. Herford@SpengeSg Kr. Herford@SpradowSp Kr. Herford@ValdorfVd, Kr. HalleHal Kr. Halle@BockhorstBk Kr. Halle@VersmoldVm, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RhedebrüggeRb Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RietbergRb Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö, Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@SchwaneySw, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd Kr. Detmold@SabbenhausenSh, Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@ErkelnEr Kr. Höxter@RhederRh, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@AplerbeckAp die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@BodelschwinghBo, Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@BergeBe Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@BillmerichBi Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@FröndenbergFb Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@SönnernSö Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@UnnaUn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@WiescherhöfenWh, Kr. SoestSos Kr. Soest@HeintropHn Ni, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AltastenbergAa Kr. Brilon@AssinghausenAh Kr. Brilon@BiggeBi Kr. Brilon@MadfeldMf Kr. Brilon@SilbachSi Kr. Brilon@TitmaringhausenTi Kr. Brilon@WiemeringhausenWh, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Bo Rb, Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@PlettenbergPb). Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@IhneIn die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@BrechtenBr unterscheidet man als Teile der Sense „Baum, Band, Seiß und Büggel“, in Kr. MindenMin Kr. Minden@SüdhemmernSh „Baum, Bügel, Hamm und Krück“, in Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@BockumBo „Bōm mit Büegel, Griep und Wettholt“, in Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@GemenGe „Bōm met Krücken, Böggel, Schwāring und Kiel“ (
vgl. unter →
Büᵉgel,
Grīpe,
Ham,
Krükke,
Swāde,
Wetteholt). — j) Teil des Spinnrades. Im Rätsel: „Da gingen tein Tatern ümme aenen Boom te schnatern, un je mehr säe herrümme gingen, desto lütker woord häe“ es gingen die 10 Finger um einen Spinnwocken und zupften die Flachsfasern ... (Kr. Nienburg (Weser)Nie Kr. Nienburg (Weser)@WiedensahlWs). — k) Teil der Wiege?, belegt nur im Wiegenlied: „Ik buster (wiege, trete) den Baum, den edelen Baum. Ik trecke di ut, ik jage di“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@SalzbergenSb). — 3. Breite eines Abschnitts im Strohdach: so viel, wie sich der Dachdecker beim Ausbessern des Daches vornimmt Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. (Das Dach hat) ’n naien Bōm eine neue Fläche des Dachstrohs, eine Lage vom First bis zur Dachrinne, wo das Stroh ganz erneuert wurde Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu; →
bō²mful. — 4. altes Kartenspiel (Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@LorupLo). Zuss.: (zu Bed. 1) →
Ahōrnbō²m, AllōrnII~,
Appel~, Ärdbiᵉren~,
Äsken~, Biᵉren~, Birken~,
Bitter~,
Biᵉwe~,
Biᵉwebleªder~,
Bo¹ken~, Bulleken~,
Bus~,
Dannen~, Drn~, Dweªrg~, Eªler~, Ēk~, Elsen~,
Fliᵉder~, Frucht~, Fuᵉgelbiᵉr~,
Fūl~,
Geªl~,
Gift~, Hānen~, Hekke~, Johannesbiᵉren~, Kastánjen~,
Kirßen~,
Kirsbiᵉren~,
Klǟter~,
Kopwīden~,
Krē¹ken~, Krist~, Kristkindeken~, Krǖts~, Kwętsken~, Kwiᵉken~, Kwiᵉkenbiᵉren~,
Leªwens~,
Linden~, Marien~,
Mei~,
Nāsen~,
Neªgelken~, Nuᵉte~,
Ō²gen~,
Oªwet~,
Palm~,
Pǟrsek~,
Paske~,
Peªper~, Pinkste~, Pöppel~,
Prāme~,
Prūmen~,
Pulwer~, Pumpbiᵉren~, Rōsen~, Sat~,
Schadde~, Stē²n~,
Stūf~, Strūk~,
Swart~, Taksus~, Teinūr~,
Ulmen~,
Wākel~, Walnuᵉte~,
Wīden~,
Wīken~, Wīnachts~,
Wīndrūwen~. — (zu Bed. 2) →
Arne~, Arneledder~,
Aßene~, Assen~,
Beªrwen~,
Binde~,
Brand~,
Bulder~, Bulleken~,
Büᵉr~,
Burst~,
Busten~, Deªl~,
Dīßel~, Dō²den~,
Dreªge~,
Dräie~,
Dutsel~,
Dweªrs~, Ęmmer~,
Dzn~, Fach~, Fālddüᵉr~, Fērmeªker~,
Flankēr~, Flē¹ger~, Frants~,
Gārn~, Gopel~,
Grendel~, Grīsemännekens~, Hāke~, Hal~,
Half~,
Hals~,
Halske~,
Hāne~,
Hange~,
Hard~,
Harkemei~, Haue~, Heªnekes~,
Hiᵉwe~, Hi~,
Holt~, Holtek~,
Kāren~,
Kiᵉtel~, Knīp~,
Knippe~, Kō¹~, Kolkslag~,
Koppel~, Krn~, Krǖts~, Küᵉder~,
Kweªr~,
Lāger~,
Lak~,
Lāken~, Lambertus~,
Lechter~,
Ledder~,
Lichte~,
Lind~, Linnewand~,
Mast~,
Mikken~,
Nāgel~,
Parēr~, Piᵉrde~,
Plō¹g~,
Plo¹ge~, Poleien~, Protsessions~, Pünder~, Püngel~, Purēr~, Pütte~, Regelāters~,
Remme~,
Richte~,
Riᵉpe~, Rǖde~,
Sāge~,
Schande~,
Schār~, Schǟren~, Scheide~, Schęllen~,
Schiᵉr~, Schrūf~ Schūfkāren~, Schǖredr~, Seißen~, Slag~, Slǖᵉtel~, Snǟde~, Snad~, Spak~, Spil~, Spinnel~, Stal~, Stam~, Stand~, Stangen~, Stelle~, Stride-up-den~, Stǖdel~, Stǖpel~, Sturm~, Stüttel~, Ssug~, Sūl~, Sülle~, Swāden~, Swenk~, Swiᵉke~, Tǫg~, Trekke~, Tutsel~, Twiᵉl~, Walke~, Wålte~, Was~, Weªwe~, Węlle~, Wende~, Wendel~, Wiᵉse~, Winde~, Wreidel~, Wuchte~, Wunder~.