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bicken

ahd. bis Dial. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

LothWB
Anchors
22 in 17 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
63
Verweise raus
65

Eintrag · Lothringisches Wb.

bicken refl. v.

Bd. 1, Sp. 41b
bicken, sich [bíkə fast allg.; bugə Pfb.; bekən D. Si.] refl. v. sich bücken. Rda.: wann er sich vor(n) bickt, do isch hinne Mitta d. h. er ist ein Faulenzer u. braucht viele Zeit zur Arbeit Fo. — lux. 23 beken.
215 Zeichen · 14 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    bicken

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +3 Parallelbelege

    -bickenAWBAWB sw. v. I, nur in Zss. belegt: anabickenanabik- kenAWB, nur in Gl.: ‚angreifen, anfallen, impetere, appeter…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    bickenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +7 Parallelbelege

    bicken swv. BMZ stechen, picken Ms. Ls. ( swâ ein swacher zwec lac, dar în si bicte 3. 237,19. bicken in daʒ hor ib. 22 …

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bickensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    bicken , sw. V. nhd. „bicken“, behauen (V.), dengeln, mit einer Spitze klopfen, picken, aufpicken (Ei), aufbrechen Vw.: …

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bicken

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Bicken , verb. reg. act. 1) Mit dem Schnabel hacken, von den Vögeln. Die Tauben bicken sich den bunten Hals und jetzt de…

  5. modern
    Dialekt
    bicken

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    bicke n [pìkə, pekə allg. ] 1. mit dem Schnabel hacken oder picken. Rda. So schnëll a l s d Hüe h ner b. sehr schnell Ru…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bicken

26 Bildungen · 8 Erstglied · 14 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von bicken 2 Komponenten

bic+ken

bicken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

bicken‑ als Erstglied (8 von 8)

Bickenborg

MeckWB

bicken·borg

Bickenborg ON. im Eirätsel: In 'n deepen Dom steiht ne gäle Blom, Wer de Blom will äten, möt ganz Bickenborg terbräken Wo. V. 1, 31 c.

Bickendorf

Meyers

bicken·dorf

Bickendorf , früher Dorf, jetzt der Stadtgemeinde Köln einverleibt.

bicken III

RhWB

bicken III = mit Klickern spielen s. Bick II;

bicken IV

RhWB

bicken IV = Bienen in den Korb tun s. Beienkar;

bickenvull

MeckWB

bickenvull sehr voll Derb. 1, 234.

bicken als Zweitglied (14 von 14)

afbicken

MNWB

afbicken , swv. , mit Bicken, Spitzhacken abschlagen.

Aufbicken

Adelung

auf·bicken

Aufbicken , verb. reg. act. mit dem Schnabel öffnen, aufhacken. Eine Nuß aufbicken, von den Vögeln. Daher die Aufbickung.

erbicken

KöblerMhd

erbicken , sw. V. nhd. aufhacken E.: s. er, bicken W.: nhd. DW2- L.: Lexer 386b (erbicken)

gebicken

MWB

gebicken swV. → bicken 1 ‘mit dem Schnabel hacken’. wan er hât einen snabel starc, / dâ mit er wol gebicken mac / ab dem boum ein grôzez zwî…

kreibicken

KöblerMnd

krei·bicken

kreibicken , sw. V. nhd. ein Würfelspiel spielen, Muscheln fangen E.: s. kreie ?, bicken L.: MndHwb 2, 666 (kreybicken), Lü 188b (kreibicken…

kreybicken

MNWB

° kreybicken , swv. , ein Würfelspiel spielen (ostfries.). (Hierher kreygede Chr. d. d. St. 24, 27 ?)

tõbicken

MNWB

tobic·ken

tõbicken , swv. : 1. zerpicken, „ Desse webbe kanstu over all to bicken, o kleyne vogel unde oick den spynner daer ut halen, slukende in dyn…

tōbicken

KöblerMnd

tōbicken , sw. V. nhd. zerpicken, schlitzen Q.: Nic. Gryse Laienbibel (1604) E.: s. tō (2), bicken L.: MndHwb 3 1005 (tôbicken) Son.: ein Kl…

verbicken

Lexer

ver·bicken

ver-bicken swv. BMZ abs. mit swerten verb., zuhauen Parz. 680,24 ; tr. stecken in Otn. C. 24. Hpt. 5,15 ( Ls. 3. 122,52. Lcr. 11,52 ). Fasn.…

zebicken

KöblerMhd

zebicken , sw. V. Vw.: s. zerbicken

zerbicken

DWB

zer·bicken

zerbicken , -becken , verb. , zerstechen ( s. bicken th. 1, 1809), z. b. kranke, gedunsene körpertheile mit einer fliete ( th. 3, 1797): Str…

zuobicken

AWB

zuo·bicken

zuo- bicken sw. v. zuo-piccho: 1. sg. Gl 2,680,14 ( Schlettst. ). feindlich losgehen auf etw., jmdn., es, ihn angreifen: incurso.

Ableitungen von bicken (4 von 4)

erbicken

KöblerMhd

erbicken , sw. V. nhd. aufhacken E.: s. er, bicken W.: nhd. DW2- L.: Lexer 386b (erbicken)

gebicken

MWB

gebicken swV. → bicken 1 ‘mit dem Schnabel hacken’. wan er hât einen snabel starc, / dâ mit er wol gebicken mac / ab dem boum ein grôzez zwî…

verbicken

Lexer

ver-bicken swv. BMZ abs. mit swerten verb., zuhauen Parz. 680,24 ; tr. stecken in Otn. C. 24. Hpt. 5,15 ( Ls. 3. 122,52. Lcr. 11,52 ). Fasn.…

zerbicken

DWB

zerbicken , -becken , verb. , zerstechen ( s. bicken th. 1, 1809), z. b. kranke, gedunsene körpertheile mit einer fliete ( th. 3, 1797): Str…