Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
auslöschen
auslöschen , exstingui, erlöschen, praet. auslosch für auslasch: das liecht der gerechten macht frölich, aber die leuchte der gottlosen wird ausleschen. spr. Sal. 13, 9 ; der ewig helle brand lasch in den händen aus. Lohenst. Cleop. 15, 514 ; mein sohn, für den die sonne nicht auslosch, dessen auge der sommernacht sanftschimmerndes licht sieht. Klopstock Mess. 11, 1473 ; er trift das lichte tocht, es zittert und löscht ( f. lischt) aus. Zachariä 1, 17 ; lisch aus, mein licht, auf ewig aus! stirb hin, stirb hin in nacht und graus! Bürger 13 b ; mein gedächtnis löscht ( f. lischt) aus. Schiller …