Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abfallen
abfallen , delabi, decidere, von etwas niederfallen, in allen bei abfall dargelegten bedeutungen. der apfel fällt ab ( dem baum ), die reife frucht musz abfallen, du blume deiner zeit wirst in der blüt abfallen. A. Gryph. 1, 433 ; des reiters koller, stück für stück, fiel ab wie mürber zunder. Bürger 1, 71 ; ein alt weib fiel die stiegen ab, kein wunder bildt euch ein: die früchte fallen von sich selbst, die überständig sein. Logau 3, 52, 78 ; unter säufern heiszt es, einen zu boden saufen, dasz abfalle wer reif ist. J. Westphal faulteufel Frankf. 1563 B 8 b ; der mantel ist ihm ab ( von der s…