lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

AAR

mnd. bis sprichw. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB2
Anchors
18 in 15 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
12
Verweise raus
9

Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)

AAR m.

Bd. 1, Sp. 9
AAR m.großer raubvogel, adler, milan. (1) herkunft und form. das wort erscheint teils als n-stamm got. ara (belegt arans n. pl.), an. ari, ahd. aro, mhd. ar(e), mnl. aer (hier meist stark flektiert), teils als den n-stamm einschließender u-stamm (germ. *arnuz) an. ǫrn, ae. earn, ahd. arn, mhd. arn, mnd. arn, ar(e)nt, mnl. aren, aerne. außergerm. entspricht als n-stamm hethit. ḫarǎs, gen. ḫaranǎs adler, auch (den n-stamm einschließend) gr. ὄρνις größerer vogel, huhn; idg. wurzel ist *er-, *or- adler, (größerer) vogel, wozu ferner lit. erẽlis, abulg. orьlъ, air. irar adler, armen. oror, orur möwe, weihe Walde/P. 1,135; Specht deklination 47; Pokorny 325. im deutschen gilt obd. und md. der n-stamm. nur bei nähe zum nd. und bei hd. schreibenden nd. autoren findet sich die im nd. herrschende vokalische flexion: 9.jh. aquila arn (Corbie) ahd. gl. 4,356,31 S./S. ⟨u830⟩ n. pl. erni (i- aus u-stamm) Tatian 2147,5 S. hs.E12.jh. der edele arn Rother H 4979 F./K. hs.1333 n. pl. arne Herbort liet v. Troye 4442 F. hs.u1300 eyn arn braunschw. reimchr. 3130 MGH. 1548 herr arn Waldis Esopus 1,30 K. (vgl. Gutmacher PBB 39 [1914]26). – das in moderner sprache erneuerte wort flektiert stark (des aars, die aare). bis ins ältere 19. jh. schwankt der gebrauch: ⟨1828⟩ zwei kühne aars Raimund 296 C. ⟨1838⟩ des aaren Freiligrath 2,292 Z. (weitere beispiele bei Sanders wb. 1,2b. ergwb. 1b). (2) bedeutung und gebrauch. das alte wort ist bis zum ersten drittel des 17. jhs. zusammenhängend bezeugt (A). seit der mitte des 18. jhs. erscheint aar als poetische bezeichnung des adlers erneut in der schriftsprache (B). die geschichte des wortes wurde durch die konkurrenz seines kompositums adler, mhd. adelar, bestimmt, das seit dem 12. jh. auftritt und aar im hd. (das nd. hält an arn fest) seit dem späteren 13. jh. aus der bedeutung adler verdrängt. im spätmhd. frnhd. zeigt aar meist die bedeutung milan oder größerer raubvogel (nicht näher bestimmbarer art), ist aber bereits im 16. jh. selten und im 17. jh. literarisch kaum noch nachzuweisen (zuletzt ⟨1632⟩ Opitz, s. u. A 3). in der wiederaufnahme von aar adler in jüngerer sprache ist wohl ein rückgriff auf das mhd. zu sehen, dem das wort den erwünschten poetischen klang verdankte (im nl. ist umgekehrt arend der neutrale, adelaar, aus dem dt. entlehnt, der poetische ausdruck). zur wortgeschichte vgl. Heyne wb. 1,1. Kluge zfdph. 24 (1892)311; ders., wortforsch. u. wortgesch. (1912)83; Jeitteles zfdph. 29(1897)250; Bahder PBB 22(1897)520; Kuhberg verscholl. sprachgut (1935)5. (a) schon für die älteste zeit wird eine mehr unspezifische bedeutung großer raubvogel anzunehmen sein, die außer den (heterogenen und regional verschiedenen) aquila-arten auch andere vögel nahestehender größe umfaßt hat. in der bedeutung adler (A 1) erscheint aar namentlich als übersetzungswort und in uneigentlichen (symbolischen, legendären usw.) verwendungen. soweit dagegen ein realer (einheimischer) raubvogel gemeint ist, lassen die belege nicht zuerst an den adler denken (A 3) oder führen auf die bedeutung milan (A 2). außerhalb der lit. tradition sind die frühen verhältnisse wohl ähnlich zu denken, wie es noch die relikte in moderner mundart zeigen (übergreifende bedeutung mit landschaftlichen spezialisierungen) aren, aro, aru großer raubvogel adler, geier (Wallis) schweiz. id. 1,385. üer habicht, siebenb.- sächs. wb. 1,2a. aar, aarn adler Dähnert pomm. u. rüg. 2a. aar (oor) fischadler, meckl. wb. 1,16. oar habicht (Neumark) brand.-berlin. wb., wortarchiv. dazu: aar bezeichnung aller größeren raubvögel, oft auch besonderer arten Kehrein weidmannsspr. 1.zu beachten ist auch (obwohl in der komposition weitgehende übertragung möglich ist) die verwendung von -aro, wie ae. -hafoc -habicht, in den ahd. raubvogelnamen sparwâri sperber (ae. spearhafoc) und mûsâri, mûsaro bussard (ae. mûshafoc), dazu cranohari (jagdfalkenart, lex Baiuv. 21,1), falls -âri unter rom. einfluß aus -aro (vgl. Suolahti vogelnamen 331. 352. 362; Kralik n. arch. ält. dt. gesch.-kde. 38,429; Kluge/M. et. wb., unter bussard u. sperber). (b) die ablösung von aar durch adler kann daher aus dem bedürfnis der literatursprache nach einer eindeutigen und auszeichnenden benennung verstanden werden und bleibt wohl für längere zeit ein schriftsprachlicher vorgang. soweit die quellen noch beide wörter gebrauchen, tritt adler vor allem in die literarisch-traditionellen verwendungen ein, während aar eher den realen (verhaßten) raubvogel benennt (vgl. Ulrich v. Türheim Rennewart 13991 u. 24586 DTM. Heinrich v. Burgus 4263 u. 4096 DTM. Konrad v. Megenberg b. d. natur 166,5 u. 169,1 P. Marco Polo 14,12 u. 63,14 DTM). noch um 1600 kann adler, im vergleich zu aar, als der literarischen tradition zugeordnetes wort erscheinen: 1599 der adler ist ein edler ahr, vnd ein koͤnig vnter den vogeln ..; weil wir aber denselbigen in vnsern landen nicht haben, so mag ich hier nichts von jhme schreiben, wer aber sonsten etwas von jm lesen wil, der lese Aristotelem, Plinium .. Colerus oecon. 5, R 2a. ⟨1603⟩ in der teutschen sprach nennet man einen raubvogel, der einen falcken und weyhe mit seiner größe, stärcke und geschwindigkeit übertrifft, einen ahr und ahrn ..; also saget man fischarn, ganßarn etc.; unter denen allen ist der größeste .. in Griechen und welschen landen, den sie herodium und aquilam, teutsch aber adler nennen Rollenhagen lügen (1687)250. in der volkssprache wird aar dem vordringen von adler nur langsam gewichen sein (s. o. den reliktgebrauch in neuerer mda.). in der schriftsprache konnte es, aus dem hauptbereich seines gebrauchs verdrängt, im feld der raubvogelnamen keinen platz mehr behaupten. im 17. und älteren 18. jh. haben es nur noch wenige wbb. (zusammengestellt bei Bahder u. Kluge a. a. o.), meist für aesalo (wohl nach Eber/P. voc. rei numariae [1558] E 8a), auch vultur, accipiter, épervier, aquila (daneben stets aquila adler). A älterer gebrauch. 1 adler: E8.jh. aquila aro ahd. gl. 1,48,26 S./S. ⟨1060/5⟩ (d. feinde) firbernt dich gare/ du bist ir aller âre wiener genesis 5503 ATB. ⟨1120/5⟩ daz er (evangelist Johannes) ein are wære/ der zeoberiste fuͦre Ava leben Jesu 2245 P. hs.E12.jh. daz ich gerne min guot/ same der edele arn tot/ wil teilin Rother H 4979 F./K. ⟨v1209⟩ ir wâfen was ein härmîn ar Wirnt Wigalois 10702 K. 1349 und quâmen aren und huten der heiligen mertelêre drî tage Hermann v. Fritslar 136 P. u1401 an sant Diligen gassen zu dem ploben aren (haus zu den blauen adlern) (Nürnb.) chr. dt. städte 1,97. ⟨u1445⟩ der groß ar, den man den adler nennet Mynsinger falken 8 LV. ⟨1475⟩ 8 paer beestkens tho den mouwen (ärmeln), der gemaeckelse (machart) aren und lewen privatbr. d. ma. 1,148 S. 1486 um dat de lewe is koninck der dieren, unde de arnt der vogelen Veghe wyngaerden 9 R. ⟨1510/30⟩ hetten sie gesehen den todten leichnam von einem schwartzen aer wegkfuhren Grunau preuss. chr. 3,266 W. 1545 der güldin aar (im tempel) .. dem reichen gott zuͦ preis Wickram (nach Albrecht v. Halberstadt) 7,332 LV. 1603 schwartzer ahr (aquila nigra, färbungsvarietät des steinadlers oder schwarzer milan?) Schwenkfeld theriotropheum Silesiae 218 (Suolahti vogelnamen 348). — für vorher genanntes adler eintretend: ⟨u1217⟩ adelar .. (des) aren Wolfram Willehalm 5189,2 u. 19 L. 1548 der adler, angeredet herr arn Waldis Esopus 1,29 f., 1,97 K. 1562 der adler .. dem ahr Mathesius Sarepta 124b.mundartlich erhalten ist aar münzadler in der bezeichnung des losens durch münzwurf aar of bleng (blind) rhein. wb. 1,6 (dazu aaren, vb.). 2 milan, weihe (milvus). seit dem spätmhd. festzustellen, aber neben herkömmlichem weihe schwach vertreten: 14.jh. miluus ar, aur ahd. gl. 3,25,11 S./S. ⟨A/M14.jh.⟩ man versüchet des habichs kinthait (kühnheit) gern mit aern (anm.: zweifellos der rote und schwarze milan) habichtslehre 119 L. ⟨1411⟩ ich mag geleichen den pösen neit/ dem aren, wenn der leit/ in seinem nest (hier für it. nibbio weihe, sonst stets ‘adler’) Vintler 984 Z. u1466 zwey weiber .. hetten flügel als die aren (alas quasi alas milvi, Sach. 5,9) 1. dt. bibel 10,116 LV. ⟨1531⟩ der weihen oder aren wirt in Britannia verschonet Franck zeitb. (1536) 1,158b. 1543 der weyher oder arh hylfft ir (der eule) .. vnd theylet den kryeg mit ir Eppendorff Plinius 146. den hüner weyh oder arh ebd. 147.für aarweih eintretend: ⟨u1460⟩ von ainem arn (a milvo, register), weyar (text) Hartlieb dialogus 269 u. 304 DTM. A16.jh. ein areweih .. der ar liederb. 16. jh. 333 G./T. 3 größerer raubvogel (unbestimmbar) ⟨u1200⟩ wie si züge einen valken, starc, scœn und wilde/ den ir zwêne arn erkrummen nibelungenlied 13,3 B./B. ⟨1240/50⟩ ez sin raben oder ar,/ die hant sie (d. erschlagenen) wol gespiset Ulrich v. Türheim Rennewart 24586 DTM. ⟨A14.jh.⟩ der luchs,/ der ar und der fuchs Heinrich v. Burgus 4096 DTM. ⟨A14.jh.⟩ als vor dem wilden arn/ daz huon der hüenel hüetet,/ swenn ez si ûz gebrüetet Ottokar reimchr 2644 MGH. ⟨1349/50⟩ wenne ireu gensel noch krank sint, sô huͤet ain gans allzeit und rekt den hals auf, daz der rauber, der ar, iht köm. diu gans erkent wol den arn vor dem geirn, daz ainem menschen gar swær wær Konrad v. Megenberg b. d. natur 169 P. hs.14.jh. der vaig ar/ der gewint lasterleich sein speis Teichner 2, anh. 352 DTM. ⟨u1445⟩ (des sackerfalken) größe ist nachet gleich der größe der aren, vnd in fürchtet auch der ar Mynsinger falken 7 LV. (vgl. ebd. 8 u. 43). 15.jh. als weren sechs aren unter sie (hühner) kumen fastnachtsp. 1,71 LV. ⟨1531⟩ das schmierlein facht mit dem paumfalcken,/ der geyer kund den aer walcken Sachs 4,282 LV. 1533/4 wen ainer nur etwan ainen adler, ainen arn oder dergleichen vogl fledrauchen sach Turmair 4,2,924 ak. ⟨v1565⟩ schedlich voͤgel vnd wilde aher Mathesius ausgew. w. 2,129 L. (zu 3. Mose 11,13ff. und 5. Mose 14,12 ff., wo Luther u. a. adeler, habicht, fischar, weihe hat). ⟨1586⟩ so wird der feind euch wie der ahr/ in einem nuh verschlingen gar Ringwaldt warheit (1588)335. 1599 (kapitelvon mancherley habichten oder raubvögeln’) es sind auch .. gyrfalcken vnd andere falcken, schmierlein, ahr, weihen Colerus oecon. 5, Q 4a. ⟨1632⟩ als wie der aar das hun, der hecht die gründel frißt Opitz op. [1689]2,24. B aar als poet. bezeichnung des adlers in mod. sprache (ganz der versdichtung zugehörig, nur gelegentlich in die prosa entlehnt). in den ersten jahrzehnten noch ungeläufig (z. b. von Gleim und Goekingk mit erläuternder fußnote ‘adler’ versehen); vom anfang bis zur mitte des 19. jhs. allg. gebräuchlich, später wieder gemieden u. in neuester sprache kaum ohne ironie zu verwenden: ⟨1743⟩ gelinde bäche sonder schäumen ../ man weis seit hundert manneszeiten,/ daß nie ein aar, was zu erbeuten,/ schnell auf ihr wasser niederfiel belustigungen d. verstandes 1(1744)79 Sch. ⟨1756⟩ die ode, welche heldenmuth/ und gott und götter singt/ die ist ein aar Gleim 3,93 K. 1767 Ramler oden 67. 1781 wie der ahr dem sonnenstrahl (zustrebt) Goekingk ged. (1880)2,52. 1789 junger aar! dein königlicher flug/ wird den druck der wolken überwinden Bürger 1,103 W. 1792 Matthisson ged. 1,203 LV. 1799 und darüber schwebt in hohen/kreisen sein (d. Zeus) geschwinder aar Schiller 1,429 nat. (dazu Reinwald: das .. bürgerlied .., aus dem ich aber gern den aar heraus hätte, ob er gleich mein bekannter aus der mittelzeit ist in: Schiller brw. Christophine 211 M.). ⟨1808⟩ Kleist w. 2,336 Sch. ⟨1816⟩ von seiner ewigen berge spitzen/ hebt sich Tirols gefürchteter aar Grillparzer 2,109 S. 1828 Goethe I 15,1,38 W. ⟨1838⟩ Lenau w. 1,220 H. 1845 über den dunkeln spalt schwebten langflügelichte, fahle aare des Olympus Fallmerayer fragmente 2,211. ⟨1851/2⟩ Ludwig ges. schr. 3,349 S./Sch. 1878 Keller 2,1,172 F. (in dem etymologisierenden gedicht Aroleid’). ⟨1900⟩ aus dunklen fichten flog ins blau der aar George teppich (1901)43. 1902 ein wild mit räudigem felle! sonst aber war’s dem aar und leu verwandt G. Hauptmann d. arme Heinrich 77. ⟨1919⟩ hausbackene ideale bestimmen die ganze lebensführung und aus dem aar (ehemann) wird ein täuberich Keyserling reisetgb. 2(1920)523. 1924 verse, bunt wie ostereier,/ gelegt von einem aar Holz blechschmiede 1,85. die bedeutung ‘adler’ ist fest; vereinzelt begegnen verwendungen im wechsel mit geier (mehrere stellen bei Sanders wb. 1,2, z. b.) 1806 feiner geier! auf ein haar/ ähnt er jenem alten aar (schmähend von personen) Werner kreuz 1,76. ganz ungebräuchlich ist aar außerhalb jeder berührung mit der poet. sphäre, so als artbezeichnung zu fischaar als einziger unterart: 1842 Lenz naturgesch. 22,50.Mantey
12718 Zeichen · 391 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    aarN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    aar , N. Vw.: s. jār

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Aar

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Aar , des -en, plur. die -en, (nicht Aare), eine sehr alte Benennung aller großen Raubvögel, und besonders des Adler…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Aar

    Goethe-Wörterbuch

    Aar [ Zoilo-Thersites: ] Frau Victoria, | Mit ihrem weißen Flügelpaar, | Sie dünkt sich wohl sie sei ein A. Faust II 546…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Aar

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Aar , altdeutscher Name der großen Raubvögel, daraus Adal-aar, jetzt Adler.

  5. modern
    Dialekt
    Aar

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    Aar Band 1, Spalte 1,6f.

  6. Sprichwörter
    Aar

    Wander (Sprichwörter)

    Aar Aare haben scharfe Augen. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Auch der Aar hat erst auf der Erde geflattert, eh' er sich zu…

Verweisungsnetz

32 Knoten, 15 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 1 Kompositum 14 Sackgasse 17

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit aar

103 Bildungen · 24 Erstglied · 78 Zweitglied · 1 Ableitungen

aar‑ als Erstglied (24 von 24)

Aarau

Wander

Aarau Aarau ist eine schöne Stadt, Biberstein ein Bettelsack, Kilchberg ist ein Butterkübel, Küttiche der Deckel drüber, Suhr das ist der St…

Aarberg

Meyers

aar·berg

Aarberg , Bezirkshauptstadt im schweizer. Kanton Bern, auf einem von der Aare umflossenen Sandsteinfelsen, 458 m ü. M., an der Eisenbahn Bie…

Aarburg

Meyers

aar·burg

Aarburg , Stadt im schweizer. Kanton Aargau, Bezirk Zofingen, 405 m ü. M., an der Mündung der Wigger in die Aare, Knotenpunkt an der Eisenba…

Aardal

Meyers

aar·dal

Aardal (spr. ōr-), Pfarrei im norweg. Amt Nord-Bergenhus, am Ende des Sognefjords, wesentlich ein enges Alpental, zwischen den Hörungunden; …

aaren

RhWB

aaren ārən Aach schw.: mit Geldstücken werfen. Nachdem die Reihenfolge durch das lötschen bestimmt ist, wirft der erste die von jedem Mitspi…

Aarestrup

Meyers

aar·e·strup

Aarestrup (spr. ōr-), Emil, dän. Lyriker, geb. 4. Dez. 1800 in Kopenhagen, gest. 20. Juli 1856 als Stiftsarzt in Odense. Er fand mit seinen …

Aargau

Meyers

aar·gau

Aargau , ein Kanton der nördlichen Schweiz, wird im N. durch den Rhein vom Großherzogtum Baden geschieden, im übrigen von den Kantonen Basel…

Aargletscher

Meyers

aar·gletscher

Aargletscher , zwei Gletscher in den Berner Alpen, die von der Finsteraarhorngruppe in das obere Haslital hinabsteigen. Der Oberaargletscher…

Aarhus

Meyers

aar·hus

Aarhus (spr. ōr-), dän. Amt im östlichen Teil der Halbinsel Jütland, 2483 qkm (45,1 QM.) groß mit (1901) 186,440 Einw. Die gleichnamige Haup…

aarin

AWB

aarin s. aharîn adj.

Aarö

Meyers

Aarö , Insel im Kleinen Belt, zum preuß. Kreis Hadersleben gehörig, durch den 750 m breiten Aarösund vom Festland getrennt, 11,32 qkm groß, …

Aaron

Adelung

Aaron , eine Pflanze, S. Adelung Arum .

Aaronitae

MLW

Aaronitae , -arum m. (Aaron) sacerdotes — Priester : Ekkeh. IV. bened. I 31,33 mox -as Aaronitas (gloss.: sacerdotes) mactosque sequere Levi…

aartari

AWB

aartari Gl 3,698,3 s. gartâri st. m.

Aartje

Wander

Aartje 'T is 'n Aartje van Vaartje. – Kern, 1627. Eine Art von Vater.

AARWEIH

DWB2

aar·weih

AARWEIH m. milan ( ? meist nicht bestimmbar ) . zu aar A 2 und weih(e) , beide ‘milan ’. neben ar(e)weih auch ar(e)nweih und arenwyer (-wyer…

Aarweihe

Adelung

aar·weihe

Die Aarweihe , plur. die -n, eine Art Weihen oder Geyer, welche dem Aaren oder Adler ähnlich ist; ein Benennung, welche größten Theils nur i…

aar als Zweitglied (30 von 78)

Zwillingspaar

RDWB1

Zwillingspaar n (Lakune) близнецы разного пола

augenpaar

DWB

augen·paar

augenpaar , n. une paire d'yeux, a pair of eyes, unbeholfner ersatz des alten dualis ( s. auge 2): ein funkelnd augenpaar. Chr. Knittel s. 1…

barthaar

DWB

bart·haar

barthaar , n. pilus barbae: keimende barthaare um mund und kinn. Göthe 31, 219 .

blumenhaar

DWB

blumen·haar

blumenhaar , n. cuscuta europaea, unserer lieben frauen blumenhaar, leindotter.

Búßaar

Adelung

buss·aar

Der Búßaar , des -en, plur. die -en, eine vornehmlich Oberdeutsche Benennung einer Art Falken, welche so groß als ein Fasan ist, lange Schen…

ehepaar

DWB

ehe·paar

ehepaar , n. par conjugum: er hatte den pfarrer des orts beredet, das ehepaar aufzunehmen. Göthe 19, 55 ; denn es erinnerte sich durchs ganz…

Eiterstaar

Adelung

eiter·staar

Der Eiterstaar , des -es, plur. inus. der graue Staar, wenn sich derselbe in eine dem Eiter ähnliche Materie verwandelt, welche bey der Oper…

fischaar

DWB

fisc·haar

fischaar , m. falco ossifragus, fischadler: und dis solt ir schewen under den vogeln, das irs nicht esset, den adeler, den habicht, den fisc…

flachshaar

DWB

flachs·haar

flachshaar , n. capillus flavus: er hatte milchhaare im bart und flachshaare um die schläfe. Göthe 8, 54. 42, 67 .

frauenhaar

DWB

frau·n·haar

frauenhaar , n. 1 1) crinis femineus: och enist hie ninder frouwen hâr wëder so mürwe noch sô clâr, ëʒ enwære doch ein veste bant. Parz. 299…

fuchshaar

DWB

fuchs·haar

fuchshaar , n. 1 1) das haar des fuchses. 2 2) haar von der farbe, wie es der fuchs hat, fuchsrothes haar. dieser mensch hat fuchshaar oder …

gänseaar

DWB

ganse·aar

gänseaar , m. vultur cristatus, hasengeier, gänseahr Nemn. 4, 1582 , ganseahr vultur anserinus Henisch 1349 , mhd. gansar Lexer 1, 736 , nie…

geschwisterpaar

DWB

geschwister·paar

geschwisterpaar , n. : sie bedauerte ihre voreiligkeit, ein geschwisterpaar für glücklich und liebend gepriesen zu haben. J. Paul.

glückshaar

DWB

glucks·haar

glückshaar , n. , ' glückbedeutendes haar ': sie bildeten ihnen ein, sie hätten in selbigen haaren das glückshaar angenagelt J. W. v. Stuben…

goldhaar

DWB

gold·haar

goldhaar , n. 1 1) goldfarbenes, blondes haar: sein ( des blumenaffen ) kopff und der rugken ... ist fheürrot, darinnen etliche goldhaar gli…

halshaar

DWB

hals·haar

halshaar , n. mähne: halszhaar an rossen juba Maaler 208 b .

haupthaar

DWB

haupt·haar

haupthaar , n. capillus. Maaler 213 d ; wenn einem man die heubthar ausfallen, das er kalh wird. 3 Mos. 13, 40 ; da ich solchs höret, zureis…

heidenhaar

DWB

heiden·haar

heidenhaar , n. gewöhnlich im plur. heidenhaare, die haare die die kinder mit auf die welt bringen. nach der ähnlichkeit auch die federn jun…

hinterhaar

DWB

hinter·haar

hinterhaar , n. haar des hinterkopfs; bei einer perücke die haare, welche von der fronte und neben den seitenhaaren von oben herunter über d…

hühneraar

DWB

huhn·er·aar

hühneraar , m. falco milvus, hühnergeier. Nemnich ; ( die henne ) beschirmt si ( die küchlein ) vor dem weien oder dem hüenrarn. Megenberg 1…

hundshaar

DWB

hunds·haar

hundshaar , n. haar vom hunde. es wird zur verfälschung des wollenzeuges verwendet ( vergl. unter haar sp. 22), daher die redensart hundshaa…

Ableitungen von aar (1 von 1)

Aare

Meyers

Aare (franz. Arole ), der mächtigste schweizer. Nebenfluß des Rheins, entspringt 2243 m und 1879 m hoch in den Aargletschern (s. d.). Im Han…