Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zugleich adv.
zugleich , adv. , ist erst zu Luthers zeit in gebrauch gekommen: haltet an am gebet, und wachet in demselbigen mit danksagung, und betet zugleich auch für uns Col. 4, 3 ; auff das, wir wachen oder schlaffen, zugleich mit im leben sollen 1. Thess. 5, 10 . wenn Luther es aus seiner mundart entnommen hat, die sich darin dem mnd. to like Sch.-L. 2, 693 b angeschlossen haben mag, so gilt das nicht für das ganze sprachgebiet. denn fast gleichzeitig erscheint es bei Dürer, s. bei 1 , und in Straszburg: wie konnen wir dann zuoglich das unser mit solicher ufruor suochen? polit. corresp. d. stadt Strasz…