Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zeisig m.
zeisig , m. , zeisig, fringilla spinus, chrysomitris spinus. form: anfang des 13. jahrh.s als mhd. zîs, zîse, f. ( m. ), dem lautmalenden tschech. ĉíẑ zeisig entlehnt ( s. 1 zeise, sp. 516). danach von neuem dem tschech. dim. ĉíẑek als zîsek ( belegt als cisek 1425 Diefenbach gl. 110 a ; vgl. cysek, stisek [sc-] segex n. gl. 82 b ) entnommen und mit der deutschen diminutivform als zîseke, m., bis heute im mnd.-nd. bereich fortlebend; vgl. mnd. sisek, c-, ziseke Lübben-W. 350 a ( hieraus schwed. siska und ält.-dän. sisik) und die angaben der wbb. für Schlesien ( auch zeiske ceyx Diefenbach n. g…