Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wiese(n)
wiese(n)- zusammensetzungen. — kompositionstypen. die sehr zahlreichen ( nur etwa die hälfte der selten belegten wörter wurde in die alphab. reihe bzw. in die typen aufgenommen ), fast durchweg substantivischen zss. ( s. auszer wiesenartig, -haft unter 6) schlieszen in ihrem ersten wortgliede eng an die formen von wiese an. in älterer zeit — wiesenkomposita treten seit dem 12./13. jh. auf — und in mundartlich ( obd. ) beeinfluszter sprache überwiegen fugenlose bildungen. in wenigen wörtern ( s. wiesebaum, wiese(n)wachs) hat sich das durch den nom. sing. gestützte e halten können, doch setzt si…