Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinstock m.
weinstock , m. , mhd. wînstoc mhd. wb. 2, 2, 655 a , Lexer 3, 913 . in den übrigen germ. dialekten nicht belegt, dafür got. weinatriu, as. wintrêow, anord. víntré. viel später nachweisbar als weinrebe ( s. d. ), im 14. jahrh. noch spärlich belegt, im 15. und 16. jahrh. häufiger. der ursprungsraum des wortes liegt auf md. und nd. gebiet, bis 1500 läszt sich weinstock kaum auszerhalb dieses raumes nachweisen, vgl. etwa Tauler, voc. theut. ( Nürnberg 1482), Albrecht v. Eyb. erst durch Luther s bibelübersetzg. wird weinstock allgemein schriftsprachlich. in den modernen maa. ist das wort nur auszer…