lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Vergêblich

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
10 in 10 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
12
Verweise raus
15

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Vergêblich

Bd. 4, Sp. 1041
Vergêblich, -er, -ste, adj. et adv. gleichfalls von dem Zeitworte vergeben. 1. Was vergeben werden kann, in der letzten Bedeutung des Zeitwortes und im Gegensatze des unvergeblich. Eine vergebliche Sünde, eine erlaßliche. Indessen wird es in dieser Bedeutung nur selten gebraucht. 2. Von vergeben, ohne Erreichung seiner Absicht geben, ist vergeblich, was ohne Erreichung der dabey gehabten Absicht ist oder geschiehet, für das minder übliche vergeben, und in der Adverbial-Form, wie vergebens. Vergebliche Worte, Ephes. 5, 6, welche ihre Absicht nicht erreichen, und also von den unnützen noch verschieden sind. Sich viele vergebliche Mühe machen. Alle deine Arbeit ist vergeblich. Seine Gnade ist nicht an mir vergeblich gewesen, 1 Cor. 15, 10. So durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben, Gal. 2, 21. Vergeblich böthe sie mir heut Mit ihrer Hand Unsterblichkeit, Raml. Jemanden eine vergebliche Hofnung machen. Anm. Es ist vermittelst der Ableitungssylbe lich von dem Zeitworte vergeben gebildet, und sollte eigentlich auf eine vergebene Art bedeuten, wird aber doch für das Beywort vergeben selbst gebraucht. Das Nebenwort vergeblich ist zwar vollkommen gangbar, indessen wird doch vergebens bey nahe häufiger gebraucht, besonders in dem gesellschaftlichen Umgange.
1308 Zeichen · 22 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Vergêblich

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Vergêblich , -er, -ste, adj. et adv. gleichfalls von dem Zeitworte vergeben. 1. Was vergeben werden kann, in der letzten…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    vergeblich

    Goethe-Wörterbuch

    vergeblich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    vergëblich

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    vergëbli ch Adj. und Adv. vergeblich: e vergëwlicher Gang Geisp. Dis is t wi der alles vergëwlichi Ärwet! Ingenh.

  4. Sprichwörter
    Vergeblich

    Wander (Sprichwörter)

    Vergeblich 1. Es ist vergeblich, das Netz auswerfen vor den Augen der Vögel. 2. Es ist vergeblich, einen Mohren wollen w…

  5. Spezial
    vergeblich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    ver|geb|lich adj. debann, por nia, a öt. ▬ einen vergeblich en Gang tun fá n iade a öt ; vergeblich tun fá a öt; fá por …

Verweisungsnetz

22 Knoten, 19 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 6 Kompositum 12 Sackgasse 4

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit vergeblich

4 Bildungen · 2 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von vergeblich 3 Analysen

ver- + geblich

vergeblich leitet sich vom Lemma geblich ab mit Präfix ver-.

Alternativen: vergeben+-lich ver-+geb+-lich

Zerlegung von vergeblich 2 Komponenten

ver+geblich

vergeblich setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

vergeblich‑ als Erstglied (2 von 2)

vergeblichkeit

DWB

vergeblich·keit

vergeblichkeit , f. nutzlosigkeit: mein lehrmeister hat mich offt ermahnet, dasz ich die vergeblichkeit des musicklanges nicht so hoch halte…

vergeblich als Zweitglied (1 von 1)

unvergeblich

DWB

unver·geblich

unvergeblich , adj. , gs. zu vergeblich. mnl. onvergevelijc, nl. onvergefelijk. vgl. mnd. unvorgeven. gs. zu vergeblich 2 d; für irremissibe…

Ableitungen von vergeblich (1 von 1)

unvergeblich

DWB

unvergeblich , adj. , gs. zu vergeblich. mnl. onvergevelijc, nl. onvergefelijk. vgl. mnd. unvorgeven. gs. zu vergeblich 2 d; für irremissibe…