Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vergeblich adj. und adv.
vergeblich , adj. und adv. erfolglos. mhd. vergëbenlich ( Tucher baumeisterb. 287, 4 ) für vergebendlich, zusammensetzung mit dem part. präs.; vergebelich, welches nur md. nachgewiesen ist ( Beheim evang., s. unten; Dief. 166 b , 15 . jahrh. ), und vergeblich kann als weitere verkürzung oder als bildung aus dem stamme angesehen werden. einfaches geblich sehr selten ( s. th. 4, 1, 1790 und geblich, gebleich, datim Dief. 166 b , 15 . jahrh., oberd.; nov. gloss. 126 b ), findet sich in angeblich, vorgeblich wieder. 1 1) die bedeutung ist ' so beschaffen, dasz man es hingeben kann '. in älterer ze…