Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urhaft adj.
urhaft , adj. , als verdeutschung von originell im 8. jahrzehnt des 18. jhs. aufgekommen, ohne durchzudringen: die teutsche sprache ... ist so u. teutscher Merkur 2 (1779), 91; seine urhaften eigenthümlichkeiten im ausdruck J. W. Petersen Ossian (1782) x. dazu urhaftigkeit, f., für originalität Campe, der aber im verd. wb. (1813) 451 b dafür ureigenheit und urheit vorzieht. wb. zur beförderung der sprachreinigung (1813) 245: wer es am dankbarsten erkennt, dasz du den Bayern ihre u. vindicirt hast, ist unser trefflicher kronprinz Schelling bei Plitt 2, 336 . für ' ehre des höchsten alterthums '…