Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungewitter n.
ungewitter , n. , gegenstück zu gewitter und seitenstück zu unwetter ( s. diese und vgl. ungewitterung , miszwetter , gegenwetter). in ä. spr. früher und reicher entwickelt als gewitter, heute von diesem in bed. 1 c überflügelt; Luther liebt u., wie er gewitter ( s. d. sp. 6380) meidet; in der n. spr. überwiegt uneigentlicher gebrauch; singularische collectivbildung ( s. gewitter sp. 6378) erscheint bei bed. 1 a am häufigsten, bei bed. 1 c verhältnismäszig am seltensten; die zunehmende häufigkeit der plur.-bildung ist durch begriffsschwächung, individualisierung, reimbindungen und bes. durch d…