lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

übrig

mhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
10 in 10 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
12
Verweise raus
10

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

übrig adj. u. adv.

Bd. 23, Sp. 697
übrig, adj. u. adv. mhd. überec mhd. wb. 3, 172 f. Diefenbach 567a; nov. gloss. 356a. die dreisilbige form in der älteren sprache und mundartlich, schriftsprachlich vereinzelt noch bis ins 18. jahrh. II. das adj. I@AA. in überfluß vorhanden, übermäszig, reichlich. mhd. belege mhd. wb. a. a. o. I@A@11) überley, übrig, superfluus Corvinus fons lat. (1646) 348; überflüssig, sehr grosz, soverchio, superfluo Kramer (1678) 1077b. I@A@1@aa) attributiv:m. deme zimmermanne ... vor oberige arbeit, als her das zimmer langer gehouwen hatte denne syn gedinge was Marienburger treszlerbuch (1399—1409) 47, 12 Joachim; wa aber ... die schepffen desselben ... gerichts nit bey einander gesessen waren, also das uff ir zusammenpringen uberiger unkoste ... geen wurde Carolina 73. häufig mit dem nebensinn 'das rechte masz übersteigend, zu viel, schädlich': für faul fleisch, das in der nasen wächszt: bestreich solch uberig fleisch mit ... Gäbelkover artzneybuch (1595) 1, 125; Calepinus XI ling. (1598) 1110a s. v. polypus; uberiger wein macht durst Seb. Franck sprüchw. (1545) 1, 90a; Muskatblüt 84, 71 Gr.; Hans Sachs 4, 243 K.; es wär eyn torheyt den träumen ze gelauben, dann der merteyl solcher von übriger oder zewenig empfangner speisz kämen Arigo decam. 283 K.; den pomerantzenbäumen soll man die übrige blühe zeitlich abnehmen, sonst verliehren sie ihre kraft Hohberg georg. cur. (1682) 1, 126; uberige kostigkheit der claidung quelle [] (1524) bei Diefenbach-Wülcker 882; Mathesius leichenreden 78 bibl. d. dtsch. schr. a. Böhmen 4; were der flusz ... dazuomal von überigen regen grosz nit gewesen, es were nit einer ... darvon kommen S. Franck chron. Germ. (1538) 122b; überige libe betöret den menschen Joh. v. Neumarkt Hieronymus 55; obrik bluth (a. 1420), s. Diefenbach nov. gloss. 250b s. v. menstrium; fieber von ubrigem plut gloss. 537a s. v. synocha; schlehenblütwasser ... ist gut für überig gebluot H. Brunschweig rechte kunst zu distilieren (1500) 106b; von übrigem geblüte zerplatzen Lohenstein Armin. 1, 1127; vom übrigen flieszen der weiber Wirsung artzneybuch (1568) 549b; für den uberigen flusz der frawen Gäbelkover artzneybuch (1595) 2, 13; Hohberg georg. cur. aucta (1715) 3, 503a; der aderläszer soll sich hyeten ... vor überigem schlafen Gersdorf wundarzney (1517) XVI 2b; ubrig hitz (a. 1429) bei Diefenbach nov. gloss. 43b s. v. aurigo; sowol übrige hitz als grosze keltin (ist) ein ursach, das eins vor der zeit grauet Wirsung a. a. o. 39; die augen Israhel waren derdunckelt vor ubrigem alter gen. 48, 10 erste dtsche bibel. vgl. Münchener museum 3, 122; gleichwie ein fasz, darinnen ein most gieret, also scheumet ... Moses von ubriger freud und gedancken Luther 16, 203 W.; ausz übriger lust des fleyschs 2, 167 W.; ubrige vichische brunst Äg. Albertinus Lucifers königr. 257 L.: von übrigem hunger (niederstürzen) Steinhöwel Äsop 220 Ö.; (er) thut gar hart mit worten straffen das übrig faulentzen und schlaffen Hans Sachs 19, 249 K.-G.; du solt dich auch hyeten vor übrigem trincken nützl. buch von ordnung d. gesuntheit (1474) 14a; sich mit übrigem essen ... überfüllen Paracelsus opera (1616) 2, 525 H.; Keisersberg pred. 23a; Luther 6, 17 W.; Haltaus 1828; Crecelius 2, 836; heubtwehe von übrigem essen und trincken B. Faber thes. (1587) 212a s. v. crapula; Hulsius (1618) 2, 182b; lasse sölch ü. strenkheit underwegen H. Seuse dtsche schr. 107 B.; ht dich vor uberiger weiszheyt Fischart prakt. 16 neudr.; Ringwaldt evang. A 6b; (es) kan ihme einer durch übrige eile ja so bald schaden, als durch übrigen verzug Butschky Pathmos (1677) 344; aus übrigem vorwitz Reinicke fuchs (1650) 45; aus übriger torheit Grimmelshausen Simpl. 284 neudr.; wer auff übrig (= übermäszigen) reichthum tracht, der ... Logau 1, 2, 45 Eitner s. 42. in der neueren sprache ist der freie gebrauch in dieser bedeutung verloren gegangen, nur mehr redensartlich gebunden, z. b. übrige zeit haben, reichlich, mehr als genug: Leibnitz dtsche schr. 1, 230; Göthe IV 21, 261 W. I@A@1@bb) substantiviert: das übrige, der überflusz, überfülle: sie haben alle von irem übrigen eingelegt; diese aber hat von irem armut alles was sie hat ... eingelegt Marc. 12, 44; der ... wende sein überigs zu erbawung des geistlichen tempel Mathesius Sarepta (1571) 47a; der pleonasmus, da etwas ubriges gesagt wird, verstellet auch die rede zueweilen nicht wenig Opitz dtsche poeterei 30 neudr. c) übrig haben, im überflusz haben: beide uberig haben und mangel leiden Philipper 4, 12; sie haben übrig zu leben Stephanie d. jüng. s. lustsp. (1771) 29, 27; jetzt wolstu drumb berauben mich armen, der nicht vil ubrigs hab Hans Sachs 21, 88 K.-G. I@A@22) in der sprache der theologen: opera supererogationis das ist ubrige werck und mehr denn das gesetz foddert J. Jonas bei Luther 6, 411b Jena; ubrige werck, die mehr als uber gottes gehorsam geleistet waren H. Roth catechismi pred. (1573) 1, 8a. vgl. auch Ph. Heilbrunner Augsp. confession (1598) 53. daraus: ein übriges thun, mehr thun als pflicht: faire plus qu'on n'est obligé Frisch dict. (1719) 568; Hilpert dtsch.-engl. wb. 650c; Schmeller-Fr. 1, 20; Staub-Tobler 1, 60; aber ich wil ein übrigs thun Luther 20, 491 W.; Keisersberg schiff d. penitentz 23c; grillenvertreiber (1605) 2, 193; ein jedweder ein ubriges zu thun sich verwegen musz acta publica 1, 57 P.; M. Miller Siegwart2 (1777) 684; ich habe leute gekannt, die, wenn sie sehr freudig waren, gegen einen armen [] teufel ein übriges thaten Lessing 2, 152 M.; Göthe II 2, 296 W.; Hauff w. (1890) 1, 24; M. Meyr erz. a. d. Ries (1868) 1, 28; G. Keller ges. w. 2, 216. scherzhaft im superl.: in der küche nun gar hatte Lotte ihr übrigstes gethan H. Seidel Leberecht Hühnchen (1899) 252. I@A@33) aus 1 entwickelt: überflüssig, unnöthig, zwecklos: supervacaneus Alberus (1540) 125a; inutilis Schönsleder (1632) H h 7a; Dentzler a. a. o. 295b; also lehret auch Luther ... das ers für ein übrige mühe halte, die unterthonen zu visitieren Nas das antipap. eins u. hundert (1567/69) 3, 126a; vil ubriges geschwetz, und das nötigst ... ist uszgelassen Vogelsang-Cochläus trag. Joh. Hussen (1538) 4 neudr.; unnütze und überige wort, also was du mügest aussprechen mit dreyen oder mit vier wortten, da mach nit zehen oder dreyszig ausz Keisersberg granatapfel (1510) D 1d; Luther 23, 246 W.; 18, 145; Zwingli dtsche schr. 1, 141; Haltaus a. a. o.; uobrige sorgen, vane, inutili Kramer dict. (1702) 2, 1175c; Ziegler asiat. Banise (1689) 21; wo der mensch on gnad gottes mocht recht tn, alszdenn hiet Cristus vbrigs geliten vnd vns sein gnad vergebens versprochen B. v. Chiemsee tewtsche theologey 274; obschon ich der politischen entwickelung Mecklenburgs bisher viele theilnahme gewidmet hatte, so hielt ich doch jetzt eine weitere mitwirkung für übrig Hoffmann v. Fall. m. leben 5, 41; ich weisz das nicht, und ist auch wohl übrig, jetzt zu fragen Storm w. (1899) 3, 105. landschaftlich für lästig, überdrusz erregend, s. Staub-Tobler a. a. o.; Bettine scherzt, mit bedeutung 5 (s. u.) und 3 spielend: Gering, der immer spricht 'wir übrigen gelehrten' und ganz wahr spricht, denn er ist übrig. lieber todt als übrig sein br. 1, 143. kommst du nun? jetzt bist du übrig, lasz mich! Fouqué held d. nordens (1810) 1, 46; O. Ludwig ges. schr. 2, 353. vgl. noch Bernd 326; Eckart nd. sprichw. 533; Anton oberlaus. wörter (1825—40) 5, 9. sich ü. mache, sich grosz machen Staub-Tobler a. a. o. I@A@44) übrig sein, werden eines dinges, bzw. von etwas, dessen enthoben, ledig sein. mhd. belege s. mhd. wb. a. a. o.; Haltaus a. a. o.; Scherz gloss. 1699; 1709; uberig sein, onere aliquo levari Schöpper syn. (1550) G 7a; Wiederhold (1669) 352b; 'überig, enthoben, los und ledig von etwas' Rädlein (1711) 904a; das was im gar leid, wann er wer der eren gern übrig gewesen der heiligen leben in d. winterteil (1471) 141b a; Steinhausen privatbriefe 1, 32; der marter ubirg sin Diefenbach-Wülcker 882; solcher (krankheit des trinkens) ... überig zu sein steet allein zu unserem willen Schwarzenberg büchlein v. zutrinken 9 neudr.; sterbens übrig sein Opitz 3, 55. ü. werden, liberari Scherz gloss. 1710; Haltaus 1829; der marter übrig werden summerteil d. heyl. leben (1472) 114b b; auff das er des hörzugs überig ... wurd Schaidenreiszer Odyssea (1537) vorr. 2. ü. stehen, überhoben sein: domit wir seiner mutwilligen handlungen hinfurder entladen und uberig steen mochten, haben wir ... quelle (1518) bei Diefenbach-Wülcker 882. I@A@55) was überbleibt, restlich, besonders bei aufzählungen das noch nicht erwähnte, sonstige, andere. die heute herschende bedeutung von übrig, aber schon mhd. belegt, s. mhd. wb. a. a. o.; von wbb. seit dem 15. jahrh. theils allein, theils neben 1—4 regelmäszig gebucht: residuus, reliquus, s. Diefenbach gloss. 494b, nov. gloss. 317b; residuum, quodve ex re quaquam superest. das ubergelassen, uberentzig, uberig Calepinus XI ling. (1598) 1245b; Frisius dict. 173b s. v. caetera; Garthius (1679), 657a; il restante, il rimanente Hulsius (1618) 233b; Ludwig teutsch-engl. lex. (1716) 2077; Steinbach 2, 887. zum theil mit bedeutung 1 verflieszend, z. b. und als sie nun verkaufft hetten, kauffte ihr yede, ... also das sie nit vil überigs gelts behielten Montanus 356 B.; samblet die übrigen procken fein, dasz nichts umbkomm vom gänselein W. Spangenberg ausgew. dicht. (1887) 52. I@A@5@aa) attributiv. I@A@5@a@aα) mich aber schickten s. f. g. mit dem übrigen gesindlein nach dem Hainau zu Schweinichen denkw. 166; ich und das übrige hauszgesind Grimmelshausen Simpl. 15 neudr.; ihr wollet gescheider seyn als die übrige (andere) leut, ... chi'l resto ... de gli huomini Kramer (1702) 2, 1175c; sonntag ... denck ich [] von hier wegzugehen. die übrige gesellschaft bleibt wohl noch Göthe IV 8, 9 W.; (du bist) kräftiger als alle übrige männer Tieck schr. 4, 176; meine eltern und die übrigen gäste Storm w. (1899) 1, 60; β) die stube war durch einen ... gang von der übrigen wohnung getrennt Stifter s. w. 5, 1, 108; er pflegt ... nur pressante sachen abzuthun und läszt die übrigen liegen Göthe IV 8, 14 W.; mit diesen wenigen worten erhalten sie meinen roman ... verzeihen sie mir mein übriges schweigen 21, 123 W.; eine glühende einbildungskraft ..., die ... alle seine übrigen fähigkeiten beherschte Klinger w. 3, 4. γ) temporal: herr, ich gelobe dyr dissen ubrigen tag eynen freyen dinst Luther 10, 1, 1, 690 W.; freundschafft, ... die ... die übrige zeit unsers lebens ... bestehen soll volksb. v. dr. Faust 4 Br.; (sie) ritten die gantze uberige nacht buch d. liebe (1587) 217d; meine noch übrige lebenszeit Kramer dict. (1702) 2, 1175c; ich will meine übrigen tage als äbtissin ausleben Klinger w. 3, 106; dann, dann wein ich um dich mein ganzes übriges leben Klopstock oden 1, 58, 11 M.-P. δ) verengt und prägnant: überlebend, superstes: noch vberig oder bey leben Calepinus XI ling. (1598) 1424a s. v. superstes; Arnolphus der einig überige sun und zweig Caroli Magni S. Franck chron. Germ. (1538) 84a; in wenig tagen lagen meine drey noch übrigen kinder ... an der nämlichen krankheit darnieder U. Bräcker s. schr. (1789) 1, 202; Klopstock Messias 11, 1292. ε) überbleibend: die obgenante ubrige sund nach der tauff (= die nach der taufe im menschen überbleibende anlage zum bösen) Luther 7, 345 W.; sie ... erwehlte dieses einig ubrige mittel, um sich aus ihrer ... schande zu bringen A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 3, 663. I@A@5@bb) substantiviert α) bei aufzählungen: etlich sind dem papst, andere dem keyser, die ubrigen gewüssen fürsten underworffen Stumpf Schweizerchron. (1606) 9b; einer hatte einen ... stab, der andere einen flintenlauf, die übrigen hämmer und stöcke Göthe 43, 48 W. β) die übrigen, die nachkommen: seine (des gottlosen) übrigen werden im tode begraben werden (vulg.: qui reliqui fuerint ex eo). Hiob 27, 15. γ) das übrige, quod superest Maaler (1561) 444a; reliquum, residium Orsäus nomenclator (1623) 20; Kinderling reinigkeit (1795) 326. sowohl concret als abgezogen. I@A@5@b@aaaa) 72 m. sal her uns bescheyden czu gebin uff Michaelis anno secundo ... unde das obirege dornoch alle Michaelis 3 m. handelsrechn. d. dtsch. ordens 231, 29 Sattler; wann man sie (die waben) zu vil beschneidet, so werden die bynen unwillig, fressen das überig ausz und sterben dann hungers M. Herr feldbau (1551) 183a; das übrig alles soll den chorherren gehören, namlich die underkilchen und Nüdorff Tschudi chron. helvet. 1, 14; dann ... hat er sie so viel golds heiszen behalten, als viel sie ... ertragen möchtend und das überig von sich werffen Ph. Bech Agricolas bergwerckb. 6; ich wähle mir etwas (von den kupferstichen) aus und schicke das übrige ... zurück Göthe IV 35, 226 W.; sie (die eichhörnchen) bissen die jungen triebe ab und verschleuderten das übrige H. v. Kahlenberg Eva Sehring (1901) 37. reliquiae: ir wesen wird verschwinden vnd ir ubriges das fewr verzeren Hiob 22, 20. I@A@5@b@bbbb) das übrig, was noch weiters zu sagen, ... werdet ihr im folgenden bereitschlag des authors vernemmen Fischart Garg. 14 neudr.; da sie das übrige der nacht mit threnen hinbrachte A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 2, 119; alles übrige der rolle behandelte sie (Rachel) mit ... nachlässigkeit H. Laube ges. schr. (1875—82) 1, 391. I@A@5@cc) prädicativ in breiter verwendung. α) übrig behalten, zurückbehalten, sich etwas erhalten, bewahren: er behielt 100 wagen (von der beute) uberig (vulg.: quas servavit sibi) 1 chron. 19, 4; also dasz der hertzog von seinem gantzen lande nicht mehr als sieben der geringsten ämbter übrig behalten v. Chemnitz schwed. krieg 1 (1648) 6, 2; die einwohner trugen so reichlich bey, dasz sie kein geld übrig behielten Nicolai Seb. Nothanker (1773) 1, 27; die perlenschnur ..., die Wilhelm von Marianens reliquien übrig behalten hatte Göthe 22, 34 W.; wer ... dieses erwäget, der wird wegen der güte gottes keinen scrupel übrig behalten Chr. Wolff vernünft. ged. v. Gott (1720) 565; die provinzen ... behielten doch ... noch [] einen rest der ehemaligen freiheiten übrig Dahlmann franz. revolution (1845) 40. I@A@5@c@bβ) übrig bleiben, überbleiben: restare Diefenbach gl. 495a; rimanere, verbleiben Kramer (1678) 1078a; I@A@5@c@b@aaaa) item 146 m. entpfangen von dem gelde, das oberig bleyb, das man us dem treszel nam Marienb. treszlerbuch (1399—1409) 329; die würme fressen in (d. leichnam) ..., das nichts mehr überig bleibet denn todtenbeine Luther 34, 2, 122 W.; es war zweifelhaft, ob ... auch nur ein pfennig übrig bleiben würde G. Keller ges. w. 1, 30; wird dann hernach was übrig bleiben, dasselbig mag ich mir zuschreiben B. Krüger spiel v. d. bäur. richtern 43; wer nicht kommt zur rechten zeit, musz essen, was übrig bleibt Schellhorn sprichw. (1797) 80; die kalbsbratenreste samt einigen übrig gebliebenen kartoffeln Fontane I 6, 133. I@A@5@c@b@bbbb) von den scizzen der ersten ausgabe ist nur der nahme und einige liedchen übriggeblieben Göthe IV 8, 342 W.; diese stadt (Aquileja) wurde so verheert, dasz kaum die spuren übrig blieben, wo sie gestanden hatte br. Grimm dtsche sagen (1891) 2, 18; thränen sind alles, was uns armen übrig bleibt Klinger neues theater (1790) 1, 20; wenn ... dir dann noch kraft im herzen übrig bleibt, so ... w. (1809—15) 3, 140; rechnet man die folgerungen ab ..., so bleibt als reines resultat nur übrig, dasz ... J. G. Forster s. schr. 4, 20; es bleibet ... blosz übrig zu bedenken, was ... vorkommen kan Chr. Wolff gedancken v. d. m. thun u. l. (1720) 87; es blieb ... nur übrig, das feuer ... zusammen brennen zu lassen Stifter s. w. 5, 1, 333; was bleibt uns demnach übrig, als ... M. I. Schmidt gesch. d. Dtschen (1778 ff.) 1, 171; Göthe IV 28, 18 W.; bey so bestellten sachen bleibet keine hoffnung übrig, dasz ... Chr. Wolff vernünft. ged. v. gott (1720) 36; wird es möglich, ... ihnen ... nützlich zu werden, so bleibt mir fast kein wunsch übrig Göthe IV 8, 40 W.; doch sind die schwierigkeiten, die sich der erforschung ... entgegenstellen, so bedeutend, dasz ... das meiste hier noch zu tun übrigbleibt Luschin v. Ebengreuth münzkunde 2; es bleibt nun aber immer noch die frage nach der möglichkeit des schönen übrig Solger vorles. über ästhetik (1829) 76, 20; doch blieb mir immer so viel zeit übrig, meinen geist ... in die ... welt fliegen zu lassen U. Bräker s. schr. (1789) 1, 167; nichts war übrig geblieben als ein stilles ... sehnen Novalis 4, 221 M.; das wenige verschwindet leicht dem blick, der vorwärts sieht, wie viel noch übrig bleibt Göthe 10, 8 W. (Iphig. 144); es bleibt nichts übrig, nihil reliquum est nomenclator lat. germ. (1634) 304; dasz den juden ... nichts anders übrig bliebe als der übertritt zum christentum Schleiermacher I 5, 8; Kästner verm. schr. (1755) 1, 18; Jung-Stilling w. 3, 13; Göthe IV 23, 88 W.; Laube ges. schr. 2, 37; Bismarck ged. u. erinn. 1, 62 volksausg.; S. Brunner erzähl. u. schr. 1, 349; Holtei erzähl. schr. 3, 143. I@A@5@c@b@cccc) verengt u. prägnant für am leben bleiben: sum superstes, ich bleib übrig, leb E. Alberus dict. genus (1540) 10a; dasz also keiner vom geschlecht Heinrici mehr überig blieb Micrälius altes Pommerland (1646) 2, 243; nur ein mägdlein ... bleibt übrig, welches ... den ältern solches erzehlte Nigrinus von zäuberern etc. (1592) 24; wird einer ... durch die hand des todes dahingerissen, so kettet das die übrig bleibenden gefährten um desto fester aneinander Knigge umgang mit menschen (1796) 2, 129. übrig geblieben, überlebend: ich bin der einzige übrig gebliebene Gerstenberg Ugolino 265 dtsche nat. lit.; E. M. Arndt w. 4, 84 R.-M. I@A@5@c@b@dddd) landschaftlich auch für 'ledig, unverheirathet bleiben', von mädchen gesagt: Lessing 1, 311 M.; übrig bleiben, sitzen bleiben Albrecht Leipz. ma. 226b; Nestroy ges. w. (1890 ff.) 2, 182. I@A@5@c@gγ) übrig haben, besitzen, zur verfügung haben. aa) diese lümmels ... wollen von hunger reden und haben so viel übrig, um den fusel quartweise consumiren zu können Hauptmann die weber (1892) 18; so ... weist du ..., dasz ich mittel übrig hab mich zu rächen Grimmelshausen 4, 769 K.; da ich kein exemplar mehr übrig habe Görres ges. br. 3, 31; wir haben [] keine älteren gedichte des fabelkreises übrig (= sind uns nicht erhalten) Jac. Grimm Reinhard fuchs cccxiii; Savigny beruf unserer zeit (1814) 33; Ranke s. w. 1, 10. I@A@5@c@g@bbbb) sie aber hätten noch hoffnung und kräffte übrig Lohenstein Arminius 2, 281b; nazionen ..., die noch eine saite von mittönender phantasie übrig haben Kretschmann s. w. 1, 27; Hölderlin ges. dicht. 2, 269 L.; da habe ich nicht viel ... hoffnung übrig, dasz ... Caroline 1, 4 W.; ich habe keine zeit übrig, ik heb geen tyd Kramer dtsch-holl. wb. (1787) 471b; haben sie eine minute übrig, Lavagna? Schiller 3, 24; 14, 133 G. etwas für jem. übrig haben: ... ich kom in der gestalt bey dir ein spiesz zu holen gut ... hast etwas uberigs für mich, so bitt ich, wie ein bruder dich, du wöllest mir es theilen mit Spreng Ilias (1610) 172b. dann redensartlich: jem. schätzen, ihm geneigt sein: dieselbe (königin von Holland) hatte, so lange ich in Frankfurt war, viel für mich ü. Bismarck ged. u. erinn. 2, 48. I@A@5@c@dδ) übrig sein I@A@5@c@d@aaaa) als rest verbleiben: superesse Frisius dict. (1556) 1273a; Emmelius Nn 7b; wann noch sint 5 iar ubrig des hungers (vulg.: residui sunt) gen. 45, 11 erste dtsche bibel; was aber ubrig ist (an brot), das lasset bleiben (vulg.: quidquid reliquum fuerit, reponite) exod. 16, 23; (der heuschreckenschwarm) sol frässen, was euch uberigs und erredt ist vor dem hagel (vulg.: quod residuum fuerit grandini) exod. 10, 5 Züricher bibel (1531); deine (Gallinas) dreiszig jungen sollen gerächt werden und was noch von ihnen übrig ist, soll ... bestattet werden Brentano ges. schr. 5, 63. I@A@5@c@d@bbbb) überlebend, am leben sein: es warn ... dazumalen von Arnolpho noch zween brüeder ... übrig Brandis gesch. d. landeshauptleute v. Tirol 11; ist noch ein mensch übrig, der meinen nahmen gedencken kan? Chr. Weise d. grünenden jug. überfl. ged. 212 neudr.; Göthe 24, 279 W.; gefallen sind viele ... und viele noch übrig J. H. Vosz Od. 70, 495 B.; die letzte bin ich übrig von dem blute des hohen königs Schiller 15, 1, 34 (Phädra 2, 1). I@A@5@c@d@cccc) vorhanden, erhalten sein: Calepinus XI ling. (1598) 531a; von dem privatleben der alten sind ... wenig spuren mehr übrig Göthe IV 8, 57 W.; Schubart leben u. gesinn. 1, 29; beispiele trochäischer verse (im galliamb. vers) sind nicht übrig J. H. Vosz zeitmessung (1802) 216; I@A@5@c@d@dddd) bei abstract. subject ganz allgemein: nur noch ein geringer zweifel ist ... übrig, ob ... Ramler einl. in d. sch. wissensch. (1758) 2, 297; sie sahen, dasz kein mittel der rettung übrig war Bucholtz Herkuliskus (1665) 407; du schlägst das mittel aus, das uns noch übrig ist? Göthe 9, 55 W. I@A@5@c@d@eeee) lästig, widerwärtig sein: was andern übrig ... sein möchte, nimt er frölich an Ruysbroeck 1, 23. I@A@5@c@eε) übrig lassen, reliquum facere, s. Alberus (1540) 125a. I@A@5@c@e@aaaa) mit concret. obj.: und lieszen nichts uberigs von narung in Israel richter 6, 4; die soldaten lassen wenig ü., non lasziano nulla di resto Kramer dict. (1702) 2, 1175c; mein kleiner vorrath ..., was mir die dieben ü. gelassen, war aufgezehrt U. Bräker s. schr. (1789) 1, 197; M. I. Schmidt gesch. d. Dtschen (1778 ff.) 3, 194; bienchen bittet schön den mäher ..., dasz vom weiszklee er am rande ihr ein büschel übrig lasse Bücher arbeit u. rhythmus 4 302. I@A@5@c@e@bbbb) mit abstract. obj.: ihnen selbst (war) kein hoffnung des heils dann allein des siegs ü. gelassen Xylander Polybius (1574) 91; daher bleibt das bild (Dominikins) ... einigermaszen problematisch und läszt bey allem genusz noch einen wunsch ü. Göthe IV 12, 18 W.; sollte ... diese rechtfertigung noch einige dunkelheit übrig lassen, so Dusch verm. krit. u. satyr. schr. (1758) b 2a; (es) lassen die berechnungen ... noch vieles zu wünschen ü. Ritter erdkunde (1822) 1, ix; das wunderliche pygmäenvolk der menschen liesz ... manches zu wünschen ü. Raabe hungerpastor (1864) 1, 109; Scheffel ges. w. (1907) 1, 113; die bedienung liesz zu wünschen ü. [] Polenz Grabenhäger 1, 12; Joh. E. Schlegel 4, 194; um keinen zweifel ü. zu lassen, wickle man ... Göthe II 2, 33; Lichtenberg br. 2, 373; Ranke s. w. 30, 102. I@A@5@c@e@cccc) anheimstellen, überlassen: wo ist die wissenschaft, wo ... nichts dem geschmacke, dem gefühle, dem genius ü. gelassen sey? Lavater phys. fragm. (1775) 1, 55. I@A@5@dd) adverbiell im übrigen, sonst: del resto, nel rimanente, per altro Kramer dict. (1678) 1078a; ceterum Kirsch (1723) 301a; Steinbach 2, 888. der als Herrnhutter im rufe stand, im übrigen aber ein stilles ... leben führte Schubart leben u. ges. 1, 52. häufig in spitzenstellung, anknüpfend und zusammenfassend, synon. mit übrigens: im übrigen wird der groszgünstige leser mir nicht in ungutem vermercken v. Chemnitz schwed. krieg (1648) 1, vorr. 4; Moscherosch ges. (1650) 37; Chr. Weise die 3 ärgsten erznarren 5 neudr.; Prätorius saturnalia (1663) 41; Göthe 10, 217 W.; Burdach bei Scherer kl. schr. 1, vii. IIII. das adv.: übrig, überentzig, sopra modo, oltre il dovere, eccessivamente Kramer dict. (1702) 2, 1175c. II@AA. steigernd bei adj. u. adv., in der älteren sprache in breiter verwendung. synon.: sehr, übermäszig, allzu, z. b. vberig manbar Diefenbach gloss. 566c s. v. superadultus; vberig alt 168c s. v. decrepitus; ir vorhoff ist fast überig köstlich Seb. Franck weltb. 188a; vil gebirgs und bühel nicht uberig hoch Stumpf Schweizerchron. (1606) 684a; welche (alte stadt) ... mit nicht ü. breiten, doch gleichwol tieffen wassergräben von der neuen abgesondert war Valvasor ehre d. herzogth. Crain (1689) 4, 2, 472; ihm wolte das volk nicht ü. wol Opitz Argenis 2, 208; die überschieszende oder ü. grosze quint, quinta abundans, weil sie ein semitonium minus mehr hat als die reine Walther musical. lex. (1732) 509; das feur verzähre den, der übrig sicher ist Rompler 1. geb. s. reimget. (1647) 15; die last von übrig guten tagen reist manchen starken Simson um Stoppe Parnasz (1735) 56; er ist zum doktor übrig klug Wieland d. verklagte Amor 1, 152 nat.-lit. 51, 128. übrig sehr, gar sehr, allzu sehr: eine ... zeit, do sie ubrig sere betrubet war d. buch geistl. gnaden (1503) 59a; Gryphius lustsp. 451 P.; schles. wirtschafftsbuch (1712) 159; ü. reich, mehr als nötig: Stoppe Parnasz (1735) 248; das leben ist ü. lang Chr. Weise polit. redner (1677) 20; hier ist noch speisz ü. vollauf Dähnhardt griech. dramen 1, 130; ü. genug, übrigs genug, mehr als genug, s. Hulsius (1618) 2, 46b; uberig genug sein, exuberare Sachse gloss. in Herrigs archiv 47, 447a; ubrig genug thun, cumulate satisfacere Schönsleder prompt. (1647) x 3b; ubrig gnug haben Kramer dict. (1702) 2, 1176a; andere pfaffen und mastbeuche, die nichts thun denn alle unglück anrichten, gibt man uberig genug Luther 24, 679 W.; seyn voriger text ubrig gnug tzwingt, das ... 10, 1, 1, 389 W.; wyr haben ubrig gnug than, wenn wyr ... 10, 2, 37 W.; sintemal sie aus ihren pfründen ü. gnug erheben, dessen sie ... bedörftig Grimmelshausen vogelnest 2, 357 K.; überigs genueg, satis superque Aventin 1, 446, 26 L.; Schupp schr. (1663) 748. bair.-österr. allgemein, s. Hügel Wiener dial. 170b; Stelzhammer ausgew. dicht. (1884) 1, 29, 4 R.; Rosegger schr. (1895 f.) II 1, 426. II@BB. seltener bei verben: o wie reychlich und ubrig ist das evangelium gerochen Luther 10, 2, 136 W.; Dreyfelder hist. d. hauses Est (1580) 122a; weil der graf ... seinem feinde übrig gewachsen war, trennte er von seinem flügel ein gutes theil ab Lohenstein Arminius 2, 1054a; und so denn gott mein vater gut das gras so lustig zieret, welchs doch nit ubrig (= sehr lange) tawern thut Ringwaldt evang. C 6a; die 12. gebür eines kriegsmans, das er sich nicht übrig (= allzu prunkvoll) kleiden sol d. lauter warheit 85 uberig trincken Diefenbach gloss. 274b s. v. heluere. in der neueren sprache auszer gebrauch.
26169 Zeichen · 916 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    übrigadj.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz)

    überic adj. Kchr. Lucid. RAlex. RWchr. StrAmis Erz.iii DvAPat. DSp. Secr. HTrist. Vät. Gund. HvBurg. HvNst. Ot. BibVor. …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Übrig

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Übrig , adj. & adv. was außer der gemeldeten oder bestimmten Quantität eines Dinges eben derselben Art noch da oder vorh…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    übrig

    Goethe-Wörterbuch

    übrig [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    übrig

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    PfWB LothWB RhWB übrig [éwrik Lutterb. ; ìwri Str. ; ewəri K. Z. ; ewəriχ Wörth Ndrbetschd. ] übrig. Ü. lo n übrig lasse…

  5. Sprichwörter
    Uebrig

    Wander (Sprichwörter)

    Uebrig 1. Das ist so übrig wie Dreck zu Weihnachten. – Weinhold, 15. 2. Hast du was übrig, um wegzugeben, so lass es reg…

  6. Spezial
    übrig

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    üb|rig adj. che resta, romagnënt (-nc, -a), d’avanz, dessurora, avanzé (-zá, -zada). ▬ übrig bleiben resté; romagne; ava…

Verweisungsnetz

18 Knoten, 19 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Kompositum 8 Sackgasse 7

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit uebrig

19 Bildungen · 13 Erstglied · 3 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von uebrig 2 Komponenten

ueb+rig

uebrig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

uebrig‑ als Erstglied (13 von 13)

übrigbleiben

Pfeifer_etym

uebrig·bleiben

bleiben Vb. ‘einen Ort nicht verlassen, einen bestimmten Zustand beibehalten, übrig sein’, ahd. bilīban ‘(weg-, unter)bleiben’ (8. Jh.), mhd…

Übrigbleibsel

PfWB

Übrig-bleibsel n. : = PfWB Überbleibsel , Iwwrichbleibsel [ SP-Harths LA-Insh ], Iwwerich- [ KB-Gauh ].

übrig bliben

ElsWB

uebrig·bliben

PfWB übrig blibe n 1. überbleiben, von Speisen U. Du mues t s Üwriggebliwe ne s në h me n , s is t suns t nix do! Ndhsn. 2. übrig bleiben: e…

übrigen

DWB

ueb·rigen

übrigen , v. , 1. jemanden eines dinges ü., überheben, davon befreien. 15. bis 18. jahrh., s. Brenner it.-dtsch. sprachbuch (1424) in Bayern…

übrigens

DWB

uebrig·ens

übrigens , adv. im übrigen, sonst, seit dem ende des 17. jahrh. in der neueren prosa und verkehrssprachlich in breiter verwendung. im übrige…

Uebriges

Wander

Uebriges Er kann ein Uebriges thun. – Klix, 114; Parömiakon, 1571. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Das Uebrige kommt nach, sagt Herr Kardorf. I…

Uebrighaben

Wander

uebrig·haben

Uebrighaben Er hat nichts mehr übrig als dreissig Tage im Monat und zum Kauen die Nägel. -Unterhaltungen des lit. Kränzchens in Königsberg, …

übrigkeit

DWB

uebrig·keit

übrigkeit , f. , überflusz, üppigkeit: man solt mäsziglich leben und sich vor aller übriheit hüten, guadarsi da ogni superfluità Arigo decam…

uebrig als Zweitglied (3 von 3)

kurzübrig

DWB

kurz·uebrig

kurzübrig , im 17. jh.: sodann unsere weib und kinder mit dem neigel ... unsers kurzübrigen in der welt seins manchesmal vorlieb nemen müsse…

Ableitungen von uebrig (3 von 3)

entübrigen

DWB

entübrigen , gleichviel mit übrigen, neben gen. der sache, 1 1) überheben, entledigen, liberare: die fourierschützen hatten mitleiden mit mi…

erübrigen

DWB

erübrigen , gleich dem vorhergehenden, 1 1) es erübrigt noch die frage u. s. w. 2 2) ich kann keine zeit dazu erübrigen; er hat keinen helle…

verübrigen

DWB

verübrigen , v. , erübrigen: schweiz. id. 1, 61; Fischer 2, 1395 ; das sie so viel nicht solten verübriget haben, das sie einen tag sich beh…