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tute

mhd. bis sprichw. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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17 in 14 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Tute

Bd. 8, Sp. 1495
Tute, Tüte das Wort, nd. tute, tüte, ndl. tuit, mndl., mnd. tûte entsprechend (vgl. nhd. Tüte), entwickelt drei Hauptbed. (1 a—c); lautl. unterscheiden sich diese Bed., auch stehen oft ablautende Formen daneben, weshalb bei jeder Bed. die Lautungen bes. aufgezählt sind f. [m. bes. angeführt]: 1.a. Blashorn, bes. das des Nachtwächters, des Hirten (beide veralt.), Kindertrompete, Weidenhupe, u. zwar tūt, Pl. -də Saarbr, Ottw, Saarl, Prüm-Mürlenb; Pl. -tə Jül, Aach, MGladb, Kemp, Klevld; tȳt, Pl. -tə Sieg, MülhRh, Köln Sol, Eup, Selfk [daneben kommt vor WMosfrk teit (s. Täute), tǫut May-OMendig, tt Aden-Antw u. Köln-Stdt auch -ȳ-]. RA.: Et es mech dörch jen T. gegange ich habe es vergessen Eup. Deə mullt dich dörch eng T. ist geschwätzig Aach. — b. Auslaufröhre an Gefässen, bes. am Kaffeetopf, u. zwar tūt, Pl. -tə MGladb, Kemp, Kref, Mörs; tȳtə (u. tȳt), Pl. -tən Gummb-Schwarzenbergisch, Remschd; im SNfrk (s. o.) auch Regenabflussrohr; dann noch Mosfrk tūt Ofenrohr Merz-Mondrf; kl. Blechröhre Prüm-Orlenb; im Rip tsū:t (s. Zute) [von ndl. tuit ist Rip, SNfrk tøyt, –- ‘Blechkanne’ abgeleitet; s. Täute]. — c. Papiertüte (kleiner als die Blase), Lohntüte (meist Tütchen) Allg., u. zwar Rhfrk in Kreuzn, OWend tut (dut), Pl. -rə, Demin. titχə; Birkf, WWend, Ottw, Saarbr, Hunsr (nicht Goar) tūt, Pl. Wend -rə, sonst -də, Demin. tīdχə; WMosfrk an der Saar, Mosel bis Zell, Bitb, Prüm, Daun tūt, Pl. -tən (-dən), Demin. tīdχən; das OMosfrk von Koch an u. OGoar, Westerw haben tut, Pl. -tə (-də), Demin. titχə [Prüm-Steffeln tout]; Rip in OAltk, Siegld dudə Sg. u. Pl., Demin. didχə, Malm, WSchleid, Monsch, Aach, Jül, Dür, Köln (u. tut) tȳt [Dür-Froitzh -ȳ-, –ū-, –y-, –u-]; in Aden, OSchleid, Ahrw, Eusk, Rheinb, Sieg, MülhRh tut u. -y- [Bo tyt; Neuw, Sieg auch tǫt; Bo-Ld, Ahrw, Rheinb auch -o-] Pl. -tə, Demin. tytχə [--]; OBerg tutə [Gummb-Schwarzenbergisch auch -ū-], Pl. -tən, Demin. tytχən; NBerg, Ruhr tūtə [Mettm-Velbert tȳt], Pl. tən, Demin. tytšən; SNfrk, Klevld tūt [Dinsl -u- (Aldenr tyt), ebenso Mörs-Rheinbg, Wesel; Klevld auch m.], Pl. -tə (Klev auch tȳ), Demin. tytšə, tytjə. RA.: Er micht en Gesicht (so missmutig) bie en T. voll Essig Neuw-Stdt. A.: Wieviel Uhr ist's? [] B. scherzh.: E Vierdel bis Ditchen voll es Trier-Reinig. T.ə driəhne müssig der Arbeit aus dem Wege gehen, umständl. sprechen; T. dr. goəh vom geschäftigen Müssiggang Aach, Jül; T.ə boəhre dass. Jül-Inden, Dür-Gürzenich; t.ə mache im Gefängnis sitzen Allg., — pläcke Klevld. Der hot de T. gerort er ist bezecht Kreuzn-Münster. Er krigt de D. wird entlassen in der Bergmspr. Siegld, Altk. Vor Geld kriet mer Zucker un e Titche (debei) für Geld kann man alles haben Rhfrk, May. Hej well et Leste üt et Tüttje hämme will alles haben Klev. Spekelazius üt den T., dann brücke wej gene Schottele te wasse (waschen) Emmerich. E kuckt wie en Eil aus er T. WMosfrk. Der hät wat em Tüttche ist reich Gummb; se hon neist an (in) der T. sind arm Bitb-Badem. Em hönnerschten Tüttchen fönd sich alles Neuw; in de letschte T. find sich's Kreuzn. Enem wat en en T. duhn etwas darreichen, ohne es sehen zu lassen Klevld Fir Geld on gut Wort kregt mer weissen Zocker on och noch on (in) de T. gedohn Prüm-Ihren. Dau kris en Zockerneistchen (-nichts) mat em Titche! zum Kinde Trier-Mehring. Er macht Meiler vor T.ə schmollt Kreuzn-Rümmelsh. — Witte T.ən Tabaksorte, nach der Art der Packung Barm. — 2. Horn-, Röhrenähnliches. a. sachl. α. tūt verächtl. altes Fass Bernk-Kesten. — β. tūt Höhlung in einem Baum Bitb-NWeis. — γ. dicker, hohler Pflanzenstengel, u. zwar αα. tūtə Pl. Bärenklau, Heracleum sphondylium Daun; -ȳ- Schleid, Monsch-Rötgen [teiten Prüm-Burb]; -ū- Kemp-Stdt. — ββ. tȳtə Pl. Kümmel, Carum carvi Daun-Jünkerath. — γγ. tūtə Pl. Holunder, Sambucus nigra Erk-Elmpt, Kemp. — δδ. tytən Pl. Huflattich, Tussilago Farfara Schleid-Schöneseifen. — δ. Kapsel. αα. tūt Hülsen der Schotengewächse Prüm-Mürlenbach 1860. — ββ. tȳt Samenkapsel der Herbstzeitlose Schleid-Sistig. — γγ. tot K. des Gartenmohns, Papaver somniferum Neuw-Leubsd; -u- Raubch. — δδ. tut K., die die Wagenlünse umschliesst Goar-Manub. — ε. tȳt Narrenzwetsche, die durch den Stich der Pflaumenblattwespe aus dem Fruchtsaft entstandene Missbildung Prüm-Hallschlag, Eusk-Lechenich Zülp, Bergh, Dür; -ū- Schleid-Vlatten; -- Schleid-Glehn, Monsch-Kalterherberg; -o- Rheinb-Flerzh Ramershv, Godesbg, Aden-Antw (-ǫ-), Altk-OLahr; -u- Rheinb-Eicherschd, Wippf-Stdt; døt Bo-Dottend; s. auch Täute (tt). RA.: Dauf wie en T. Wippf-Stdt. Rent (regnet) et vell, dann git et och der T.ə vell Dür-Stdt. — ζ. Körperteile verächtl. αα. tūt Mund, gr. Nase, Arsch Saarl-OEsch, Simm-Gemünden, Kref-Linn, Geld, Ruhrort; Sieg-Troisd, Erk-Elmpt; -u- Kreuzn, Goar-Weiler, Aden-Engeln, Wesel; -o- Ahrw-Walporzh, SONeuw; -y- Sieg-Bergh; dudə Altk-Herdrf. RA.: De T. voll han bezecht sein Saarl-OEsch, Aden-Engeln, Kref-Linn. Er hat äne on (in) de T. dass. Aden-Kempenich, Altk-Herdrf. — ββ. tūt m. Dickdarm Düss-NKassel, Neuss. Beim Reinigen der Gedärme des Schlachtviehes: Am Mag fängste an, am T. kömmste erut! — γγ. tūt Scheide des weibl. Tieres, der Frau Saarbr-Feching, Simm-Laub, Zell-Raversbeuren Sohren, Bernk-Wolf. — δδ. tūt Halsstück des geschlachteten Schweines Saarbg. — η. Gepresstes. []αα. tūt Kleiderfalte am Frauenkleid, die sich infolge unrichtigen Schnittes an Stellen bildet, wo das Kleid glatt anliegen od. gl. fallen soll Hunsr; -u- Sieg-Ägid. — ββ. tytjə aufgerollter Presskuchen Dinsl-Bruchhsn. — θ. nach oben Vorstehendes. αα. tyt m. Beule bei einer Mütze, die lange an einer Stelle auf einem Aufhängeknopf gehangen hat; Spitze einer Mütze, eines Trichters, an einem neugestrickten Strumpf, der noch nicht eingelaufen ist, oberste Stelle einer Zwiebel, wenn die Blätter abgeschnitten sind; Fingerling, Fingerhut Gummb-Schwarzenbergisch (sonst 1 c tutə, –ū-); vgl. tutə Brustwarze. — ββ. tūt hochaufgestecktes Frauenhaar Grevbr-Dormagen; -ȳ- m. Barm. — γγ. tūt Beule, Dutz am Kopf Kemp, Geld. — δδ. tūt Spitze des Hammers Trier-Geizenbg. — εε. dudə Zipfel eines Sackes Altk-NFischb. — ζζ. tut Sackgasse Rees-Wesel. — ι. tīdχə Zündhütchen, in der Bergmspr. Saargeb. — κ. tyt u. tytχə, du küs en de T. Gefängnis Sieg, Bo-Vilich. — λ. tyt Kegel Sülzt. — μ. tȳtχə u. dȳ:tχə Gebäck aus Eierteig, in Waffelform zu Tüten gerollt Monsch. — ν. tȳtə, Neut. Neuheit; wann de N. dervan es Gummb-Berghsn. — j. wispeltȳte Wirbelwind ebd. — b. persönl. α. tūt altes Weib, alt T. Saarbr, Ottw, Saarl, Hunsr, Bitb-Malbg, Bernk-Dhron, Daun-Katzwinkel, Heinsb; tȳt Geilk-Honsd, Heinsb-Bocket; gecke tȳt tolle Person Aach; tūt, –ȳ-, –u-, –y- Dür-Froitzh; en dordig tūt Ottw-Kaisen; dof tot dummes Mädchen Bo-Poppelsd; d. tȳt Schwerhöriger Prüm-Hallschlag; en dösige tut dummer Mensch Dinsl-Bruchhsn; tut unbeholfener M. Koch-Poltersd. Hannes-Labannes, dau iwiger Judd, dau al T.! Koch-Laub; fispəltȳtə Flüsterin, die einem etwas ins Ohr raunt; tot dickes, unförm. Weib Eusk-Lechenich. — β. Säufer; Schnapst. Saar; Kaffet. Kaffeetante MGladb. — γ. tȳtšən em Hemd Hemdenmatz MGladb-Neersen. — δ. Tiere. αα. āl T. alte Kuh verbr. wie 2b α. — ββ. tut Frosch Ahrw-Westum. — γγ. tūt Pferdebremse Geilk-Grotenr; -ō- Teveren. — δδ. tytχən Rotkehlchen Malm-Bütgenb Nidrum.
7388 Zeichen · 244 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    tûte

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    tûte s. diute.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tuteF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    tute , F. nhd. „Tute“, Horn, alles was hornförmig gestaltet ist Hw.: vgl. mnl. tute E.: ursprünglich aus mnl. tute, Inst…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tute

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Tute oder

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tute

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Tute ( Blattute ), s. Blatt , S. 28.

  5. modern
    Dialekt
    Tutef.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Tute 2 f. : ' Kindertrompete, Fabriksirene, Autohupe ', Tutt, Tut, Dut [verbr.]; vgl. PfWB Dinglertute . — Substantivbil…

  6. Sprichwörter
    Tute

    Wander (Sprichwörter)

    Tute Upper Teute fleitjen. ( Hildesheim. ) – Klein, I, 188. Viel Bier trinken.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tute

253 Bildungen · 103 Erstglied · 149 Zweitglied · 1 Ableitungen

tute‑ als Erstglied (30 von 103)

Tute I

SHW

Tute I Band 1, Spalte 1919-1920

Tute II

SHW

Tute II Band 1, Spalte 1919-1920

Tūtebelle

WWB

tute·belle

Tūte-belle f. 1. Kuh, die viel schreit ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Ennepe-Ruhr-Kreis@Schwelm Sw ). — 2. Tüte - (großer) Brachvogel [WMünsterl Re…

Tutefabrek

LothWB

Tutefabrek f. D. Si. Dütenfabrik.

Tūtehōrn

WWB

tute·horn

Tūte-hōrn n. [verstr.] 1. Blashorn (des Nachtwächters, Hirten); Feuerhorn ( Kr. Ahaus Ahs Kr. Ahaus@Stadtlohn St ). — 2. aus Weiden- oder Ha…

tutehuten

MeckWB

Wossidia tutehuten a. Spr. wie tuten 1 a: 'in ein Horn tutehutet und geblasen' Gry. Paw. Mm 1 a . — Dä. 499 b .

Tutela

Herder

Tutela , lat., s. Herder Vormundschaft .

Tūtelat

WWB

tute·lat

Tūte-lat n. [ Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Rek] Bienenschwarm mit seiner pfeifenden neuen Königin. ⟨ Tǖt - ⟩

tutelei

DWB

tute·lei

tutelei , m. , als tanzname im 16. jh. belegt ( s. Trübner dt. wb. 2, 98 s. v. dudeln, sowie Böhme gesch. d. tanzes [1886] 35 ): sich, sich?…

tūtelen

WWB

tute·len

tūtelen V. tūteln tuten, blasen ( Kr. Brilon Bri Ah).

Tutelersche

RhWB

tutel·er·sche

Tutelersche -dələrš, Pl. -šə f.: Frau. die das Kräuseln der Hauben besorgt.

TUTELÊUNZ

BMZ

tutel·e·unz

TUTELÊUNZ geogr. n. von T. der grâve Longefieʒ Parz. 772.

Tutelifūst

Idiotikon

Tutelifūst Band 1, Spalte 1125 Tutelifūst 1,1125

tūtelig

WWB

tūtelig Adj. a) (von einer Blechplatte) verbogen, beulig. — b) Falten werfend. Dai Rock is töüteleg ( Kr. Meschede Mes Br).

tutelkolbe

Lexer

tutel·kolbe

tutel-kolbe swm. BMZ tirsus Dfg. 585 c , n. gl. 365 b . tutten kolb Voc. 1482.

tutelkolbenkrūt

KöblerMhd

tutelkolbe·n·krūt

tutelkolbenkrūt , st. N. nhd. ein Kraut Q.: Voc (1482) E.: s. tütel?, kolbe, krūt W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 1592 (tutelkolbenkrût)

tuteln

DWB

tut·eln

tuteln , tüteln , vb. , saugen, nebenform von dutteln ( s. teil 2, sp. 1771 u. vgl. kärnt. tutt.ln an der brust saugen Lexer kärnt. 80 sowie…

tutelüren

DWB

tutel·ueren

tutelüren , tütteli(e)ren , vb. , lautmalend für das zwitschernde musizieren der vögel ( zur bildung s. Wackernagel voces variae anim. [1869…

Tutelēunz

KöblerMhd

Tutelēunz , ON nhd. Tuteleunz Q.: Parz (1200-1210) E.: Herkunft ungeklärt? W.: nhd. DW- L.: Benecke/Müller/Zarncke III, 154b (Tutelêunz)

Tūteman

WWB

tute·man

Tūte-man m. [WMünsterl] 1.1. Nachtwächter. — 1.2. Wächter mit der Trompete, der an der astronomischen Uhr in Münster die Stunden ankündigt (…

Tūtemanshōrn

WWB

Tūte-mans-hōrn n. a) Horn des Nachtwächters. — b) Brandhorn ( WmWb ).

Tutendreher

SHW

Tuten-dreher Band 1, Spalte 1921-1922

tute als Zweitglied (30 von 149)

Abecetute

Campe

abece·tute

Die Abecetute , Mz. die — n, eine Art Kegel= oder Tutenschnecken, deren Schale weiß ist, mit einigen querlaufenden gelben linienartigen Ring…

Appelstūte

WWB

appel·stute

Appel-stūte ein mit Teig umbackener Apfel ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Xy, Kr. Coesfeld Kos Kr. Coesfeld…

astute

MLW

ast·ute

adv. astute . in malam vel ambiguam partem MLW i. q. dolose, callide — listig, schlau : MLW Annal. Xant. MLW a. 834 Ludewicus -e astute cogi…

Backentute

Campe

backen·tute

Die Backentute , Mz. die — n, bei Müller, eine Gattung Tuten, welche bäuchig sind, eine weitere Mündung haben und klingen.

Bandtute

Campe

band·tute

Die Bandtute , Mz. die — n, der Name solcher Tuten oder einschaliger wie Tuten gestalteter Schnecken, welche mit farbigen Bändern oder Strei…

Brūdstūte

WWB

Brūd-stūte m. ⟨ -stūten ⟩ Brautstuten, Hochzeitsgebäck ( Kr. Aschendorf-Hümmling Asd Kr. Aschendorf-Hümmling@Ahlen Al Kr. Aschendorf-Hümmlin…

Būrstūte

WWB

burst·ute

Būr-stūte m. ⟨ -stūten ⟩ 1. Mischbrot aus Roggen und Weizen ( Kr. Aschendorf-Hümmling Asd Kr. Aschendorf-Hümmling@Aschendorf Ad , Kr. Lingen…

Būtenstūte

WWB

buten·stute

Būten-stūte m. „ Butenstuten “ Weißbrot, das außerhalb der Stadt auf dem Lande gebacken wird und nur auf dem Markt verkauft werden darf ( Kr…

Dinglertute

PfWB

dingler·tute

Dingler-tute f. : ' Dampfsirene der Dinglerschen Maschinenfabrik in Zweibr ', Dinglertut [ Wilms Alph. 18]. Grundw. zu PfWB tuten .

Dō²denstūte

WWB

doden·stute

Dō²den-stūte m. großes Weißbrot mit Korinthen, wurde bei Begräbnissen an die Schulkinder verteilt ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxe…

Dreªgeswīnstūte

WWB

dreageswin·stute

Dreªge-swīn-stūte m. Umdriägersstuten Weizenstuten als Lohn für die Hilfe beim Flachsbrechen ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottro…

Drē¹grossenstūte

WWB

Drē¹-grossen-stūte m. Droikrössenstiuden ein Weißbrot im Wert von drei Groschen ( Kr. Halle Hal Bh).

Drē¹hellerstūte

WWB

Drē¹-heller-stūte m. ein Weißbrot, Brötchen im Wert von drei Heller (Lippe OESTERH).

Drē¹matīerstūte

WWB

Drē¹-matīer-stūte m. [Ravensbg] Kuchen im Wert von drei Matthiasgroschen. Jiu Mamme töfft (wartet) oll up jiu met en Droibmtiggerstiuden ( K…

Drē¹penningesstūte

WWB

Drē¹-penninges-stūte m. ein Weißbrot im Wert von drei Pfennigen, idW.: ’n Äs ossen Droipennicksstiuden sehr kleines Gesäß (z.B. von einem Ki…

dūsestūte

WWB

duse·stute

dūse-stūte m. ⟨ Bueterstūten ( Kr. Iserlohn Isl Kr. Iserlohn@Elsey El ), Botter- (WmWb) ⟩ Butterstuten ( Kr. Iserlohn Isl Kr. Iserlohn@Elsey…

Fadderstūte

WWB

fadder·stute

Fadder-stūte m. [Lüb] Vaddernstuten ( Kr. Lübbecke Lüb Kr. Lübbecke@Tonnenheide To ) Weizengebäck mit vielen Korinthen, das die Taufpaten (z…

Fīfgrossenstūte

WWB

fif·grossenstute

Fīf-grossen-stūte m. [Mark] Weißbrot im Wert von fünf Groschen. — Ra.: Wann dä Schiäpel Rog- gen ’n Daaler kost’, wat kost dann ’n Fiefgrosc…

Flistertūte

WWB

flister·tute

Flister-tūte f. Flüstertiuten Sprechrohr ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = PLA-TENAUWB).

fohlenstute

DWB

fohlen·stute

fohlenstute , f. , stute die ein saugendes fohlen hat: der pächter kommt. er drückt mir treu die hand, erzählt dir viel von seinen fohlenstu…

Frantsestūte

WWB

Frantse-stūte m. [verstr.] feines Weißbrot.

füllenstute

DWB

fuellen·stute

füllenstute , f. eine stute die ein saugendes füllen hat Zincke ökonom. lex. (1764) 805 . auch fohlenstute, s. d.

G(e)stute

Idiotikon

G(e)stute Band 11, Spalte 1843 G(e)stute 11,1843

Ableitungen von tute (1 von 1)

getute

DWB

getute , n. , verbalsubstantiv zu tuten ( s. d. ); vgl. DWB dute , DWB duten th. 2, 1767: auf des altars stufen kauern auch die tempelmusici…