Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
träglich adv.
träglich , adv. , träge, als adjectiv unlebendig, nur je einmal bei Notker, s. u. 2 , im hl. Bonus, bei dem Italiener Thomasin v. Zercläre s. u. 3 und in einer glosse des voc. ex quo (1482), tabere fueln vel tragelich sin s. bei Diefenbach 571 a belegt. als adverbielle -lich, -e, -en ableitung zu mhd. træge, trâc seit Wolfram von Eschenbach Parz. 4, 18 bis zum ende des 16. jhs. literarisch bezeugt, zuletzt im buch d. liebe (1587) 109 a (1598 noch einmal in der occasionellen weiterbildung träglichtig languidulus Calepinus undec. ling. 792 a ), doch schon in den drucken Z-Oa der ersten deutschen…