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T

got. bis lat. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
71 in 19 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

T

Bd. 21, Sp. 1
T , der harte zungenlaut, der zwanzigste buchstabe unseres alphabets (vor der scheidung des I und J der neunzehnte Hederich 2189), über den schon bei d theil 2, 641—646 gehandelt worden ist, wozu hier nur einige ergänzungen kommen. 11) zur aussprache: d t th sein auch gleich auf der zungen anainander, vertritt ainer den andern, wie dan auch bei den Kriechen gewonlich ist. Aventin. 4, 22, 31; das d mit seinem gleichen t dringt die zunge oben an den gumen, rürend die untern zene mit der spitzen, und so man den athem mit gewalt herrausz truckt wirts ein t, so mann aber lind truckt, wirts ein d. P. Jordan leyenschul (1533) A 7b; das t ist ein harter mitlauter .. wan man ihn ausspricht, so eröfnet man die zähne ein wenig und stöbbelt die zunge wider die unterzähne, und mus ihn gleichsam mit kraft heraus stoszen. Zesen rosenm. 100 f. 22) echtes t ist die verschiebung der gemein-germanischen media d, doch dauert altes t unverschoben fort in den verbindungen cht, ft, st und tr (ter) in treu winter lauter otter bitter zittern. vgl. Weinhold mhd. gr. § 192. 196. bair. gr. § 141. alem. gr. § 171. 176. 33) über das schwanken im anlaute (zwischen t und d) s. theil 2, 641 f. Weinhold mhd. gr. § 184. 187. 192. bair. gr. § 140. alem. gr. § 169. 179. Kehrein gr. des 15.—17. jahrh. 1, § 238. Birlinger schwäb.-augsb. wb. 101 f. Seiler Basler mundart 68a. 44) über das schwanken im inlaut s. theil 2, 642 f. Weinhold bair. gr. § 185. 193. alem. gr. § 140 f. 145 f. und Seiler a. a. o. der grammatische wechsel von d zu t hat sich nhd. nur noch (als tt) erhalten in leiden schneiden sieden (litten gelitten, schnitten geschnitten, sotten gesotten). 55) über das schwanken im auslaute s. theil 2, 643 f. die mhd. regel, dasz inlautendes d im auslaute zu t wird (tôdes tôt, leides leit, mîden meit u. s. w.), ist nhd. nur noch gewahrt im prät. singular. der unter 3 genannten verba: litt schnitt sott. 66) vortritt eines unorganischen t kennt die kärnt.-tirol. mundart im numerale tachzig Lexer 3. Schöpf 733. vgl. dazu mnd. tachertich Schiller - Lübben 4, 503b. altfries. tachtich Richthofen 1062b. 77) über den ein- und anschub eines unorganischen t s. Weinhold mhd. gr. § 193—199. 200. 375 f. 403 f. bair. gr. § 142 f. Schmeller mundarten § 680. s. allenthalben, deinet-, meinet-, unsertwegen oder -halben, namentlich, öffentlich, ordentlich, wöchentlich u. s. w., gewohnt und ungewohnt (mhd. gewon ungewon wie noch in gewohnheit), axt, habicht, obst, palast u. s. w., wundert miraculum Widmann Regensb. chron. 55, 17, wassert aqua 56, 5, werkt opus Basler chron. 1, 455, 12, gmacht gemach F. Platter 193, licht leiche 287, zinst Ayrer 1196, 2, arzt erz, senft senf, teicht teich, seift seife u. a. Schmeller mundarten § 680 f. Lexer kärnt. wb. xiv. Schöpf 732; ellent elle, markt medulla Birlinger schwäb.-augsb. wb. 104a; ein solcher anschub fand früher auch statt in der 3. plur. prät. ind. sie rittent chroniken d. deutschen städte 4, 57, 2, erstachent 314, 27, schluogent 315, 8 u. s. w. 88) über den aus- und abfall von t s. Weinhold mhd. gr. § 193 f. 199. 200. 403 f. bair. gr. § 143. alem. gr. § 174. 177; ältere beispiele mark mark chroniken d. deutschen städte 4, 281, 1, haupman 13, 23, zunfmeister 145, 5, nich nicht 38, 9, nach nacht Widmann Regensb. chron. 118, 14, fruchbar Basler chron. 1, 130, 37, houplüt 136, 35, lupriester 33, 15, zechen zehent Basler chron. 1, 439, 7, forch furcht F. Platter 178, brach brachte 316, dreg trägt 321, dorf durfte 171, tak takt Neubauer die fremdwörter im Egerländer dialekt 17, trakieren tractieren ebenda, pulpret theil 7, 2216. abgefallen ist das t auch in der 3. pl. präs. ind.; nur die oberdeutschen mundarten halten daran fest: sie nement, gebent u. s. w. 99) der artikel die wird im anschube an eine präposition abgeschwächt zu t, so oft bei H. Sachs: ant, int, untert, an die, in die, unter die, theil 2, 974. 1010) über die (in der neueren orthographie theilweise beseitigte) verbindung dt s. theil 2, 644 ff. Kehrein gr. des. 15.—17. jahrh. 1, § 243 ff.: unrecht und ungeschickt ists auch, das man das t allweg an das d henkt, auch inn den wörtern, die gantz weich und linde lautent und auszgehen, als sein mund, wund, tod u. s. w., da schreibt man mundt, wundt, todt. Ickelsamer gr. C 8b. 1111) über die doppelung tt s. Weinhold mhd. gr. § 193. 199. bair. gr. § 141. 143. alem. gr. § 172. 176. Kehrein gr. des. 15.—17. jahrh. 1, § 242. 1212) sprichwörtlich: drei T sind des menschen gröszte feinde: teufel, tod und trübsal. Wander 4, 985.
4554 Zeichen · 185 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 4.–6. Jh.
    Gotisch
    tBuchstabe

    Köbler Got. Wörterbuch

    t , Buchstabe nhd. t, Abkürzung für 300 ne. t, abbreviation for 300 Q.: Bi (340-380), Sal; B.: t Joh 12,5 CA; Sal 14 S

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    T

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    T der harte zungenlaut, entspricht in der regel dem ahd. t , goth. d . im anlaute duldet t, abgesehen von dem vereinzelt…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +48 Parallelbelege

    t , F. nhd. Dienstverhältnis mit der Stadtverwaltung zur Aufsicht über den Teerhandel und die Prüfung der Teererzeugniss…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    T

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    T , der zwanzigste Buchstab des Deutschen Alphabetes und der sechzehnte unter den Mitlautern, welcher mit an die Zähne g…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    t

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    t [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    T

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    T , der 19. Buchstabe des griech. und lat., der 20. des deutschen Alphabeths, bedeutet als röm. Zahlzeichen 160, mit ein…

  7. modern
    Dialekt
    T

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    T Band 3, Spalte 3,919

  8. Sprichwörter
    T

    Wander (Sprichwörter)

    T 1. Drei T sind der Menschen grösste Feinde: Teufel, Tod und Trübsal. – Parömiakon, 2641. 2. T e n ten, gebratene Enten…

  9. Latein
    T

    Lex. musicum Latinum

    T , t 1. Intervallbuchstabe 2. Markierungspunkt in Mensuren 3. Ausführungshinweis (littera significativa, ‚Romanusbuchst…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit t

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Keine Komposita gefunden — t kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

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Cotta, M. (2026). „t". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/t/dwb?formid=T00001
MLA
Cotta, Marcel. „t". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/t/dwb?formid=T00001. Abgerufen 13. May 2026.
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Cotta, Marcel. „t". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/t/dwb?formid=T00001.
BibTeX
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