lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

streicher

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
12 in 11 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
16
Verweise raus
25

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

streicher m.

Bd. 19, Sp. 1225
streicher, m. 11) wer streicht; nomen agentis zum verbum in verschiedenen bedeutungen. 1@aa) zu streichen A 2 a; pejorativ; wer sich ohne beschäftigung herumtreibt (vgl. landstreicher teil 6, sp. 144); landstreicher, vagabund Fischer schwäb. 5, 1848: das man nicht den faulen streichern rawm lasse die leute zubeschweeren Luther 32, 397 W.; zum teuffel myt den streychern und umbleuffern ebda 34, 1, 144 W.; recht geistlichen personenn war er günstig, aber den bettelmünch vnd streichern war er seer vngünstig Seb. Franck chron. Germ. (1538) 257b; zu solchen streichern und landtleuffern, gehöret gute scharffe landseiffen Edelman hochzeitpred. (1580) R 1b; ja, sagt er, bisz der bauch ist vol, so lang wiltu dich halten wol. ich hab der streicher mehr gehabt, die sehr bald seind daruongetrabt Frischlin dt. dichtg. 184 lit. ver.; ausz dieser zunfft der armen gottlosen seind etliche faule streicher und landfahrer Kirchhof wendunmuth 2, 216 lit. ver.; vaganten und streicher Artomedes christl. auszlegung (1609) 1, 707; die menge der Deutschen wird immerfort über die welt hinlaufen, und die meisten weltläufer müssen ihrer natur nach bedrängte und blöde leute seyn. diese vorstellung wird auch dadurch noch vermehrt, dasz unter diesen armen läufern und streichern eine menge schlechter zugvögel, d. h. abentheurer und gauner, durch die welt hinfliegen E. M. Arndt schr. f. u. an s. lb. Deutschen (1845) 4, 117; bist du der schleicher, der manchen armen streicher gebracht um hof und haus? A. v. Arnim s. w. (1853) 13, 243. in neuerer sprache selten, vereinzelt mundartlich, s. Kleemann nordthür. id. (1882) 22; Hertel Thür. 237; sonst allgemein landstreicher. in seiner anwendung auf vagierende personen wie wanderprediger ohne amt und auftrag oder quacksalber usw. (vgl. die belege unter landstreicher teil 6, 144) bezeichnet das wort im abschätzigen nebensinn einen glatten, durch seine unrichtigen worte aber verderblichen schwätzer (vgl. dazu die bedeutung unter d, deren einflusz wahrscheinlich ist): solchen schleichern und streichern zu weren, solt man schlecht nicht zulassen jemand zu predigen dem es nicht befolen und das ampt auffgelegt ist Luther 32, 303 W.; denn man mus nicht allen streichern glewben, die sich des heiligen geists rhumen und sich damit hin und her jnn die heusser drehen ebda; damit sich die gemeinen vor solchen streichern hüten, die selber gedrollt kommen, vnd geben sich selber an, bitten das man sie predigen lasse Mathesius hist. uns. lb. herrn Jesu Christi (1568) 2, 118a; wir dörffen solchen selbsterwehlten und auffgeworffenen propheten, schleicher und streicher gantz nicht Mengering d. schedl. ungerechte quartiermeister (1639) ):( 4c. ganz im sinne von 'aufschneider': o ihr junger streicher! Chr. Weise freym. redner (1693) 786. 1@bb) zu streichen A 1 b γ, für zugvogel, bzw. strichvogel: die weindrossel ... ist unter den flügeln mit etwas gelblechten federn geziehret, und ist der erste streicher unter denn halbvögeln mit der ambsel Aitinger jagd- u. weidb. (1681) 300. 1@cc) zu streichen A 2 e, fisch während der laichzeit: hierzu nimmt man 2, 3 bis 4 mutterforellen, und 1, 2, 3 streicher, ... setzet solche zusammen, und versorget sie mit hinlänglicher nahrung allg. haush.-lex. (1749) 3, 65; s. auch Sanders 2, 2 (1865) 1237c. 1@dd) zu streichen B 4 c; schmeichler; streicher, pflaumenstreicher ... adulator Diefenbach-Wülcker 868; warsager, plumenstricher, ... ein falwen hengst stricher Diefenbach gl. 227c s. v. faudicus; charitonius ... ein glättling oder hälstricher Frisius dict. (1556) 216b; fuchsschwäntzer, liebkoser, streicher, schmeicheler Calvisius (1666) 721; adulator, assentor Stieler stammb. (1691) 2197; striker ein schmeichler, der einen streichelt, oder die gabe dazu hat brem.-ns. wb. 4 (1770) 1066; noch bei Campe 4, 704, nicht aber bei Adelung. 1@ee) im bereiche des handwerks, wer eine streichende, handwerkliche tätigkeit ausübt; häufig als berufsbezeichnung. 1@e@aα) zu streichen B 6 d, tuchmesser; 'geschworene beamte, welchen es oblag, in der messe die tücher, welche in ganzen stücken verkauft wurden, mit der schnur zu messen. sie wurden aus dem weberhandwerk genommen' Bücher berufe d. stadt Frankfurt (1914) 124a; strîcher Lexer 2, 1236; nach dem 16. jh. nicht mehr belegt: die vurstender, die stricher in der hallen, richter, wiger ind underkeufer in der wolkuchen und martmeister up dem weitmart zo kiesen (1397) Kölner zunfturk. 1, 204 Loesch; die stricher sullent mallich dat sin geven mit dem reifen up ire eide dem burger as dem gaste und dem koufman (ca. 1400—1445) ebda 2, 201; das sie eyn gantze duche ... mit der snore und nit anders von den wobern, die rechte stricher sint, streichen lassen sullen (1490) Frankf. zunfturk. 1, 518 Schmidt; wo er sins strichsampds fertig und von den strichern gelert worden und probirt ist (1503) Frankf. amtsurk. 253; und sol man dem stricher lohnen, wie von eim welschen tuch (1529) bei Schmoller Straszb. tucher- u. weberz. 139. 1@e@bβ) zu streichen B 6 b; woll streicher carminarius Dasypodius dict. (1536) 433a; eine person, welche baumwolle krempelt oder kämmt Thiel landwirthsch. konvers.-lex. 7 (1882) 247a; Krünitz öcon. encycl. 175 (1840) 564; Fischer schwäb: 5, 1848: es sol auch ain iede persone diser unser brüderschaft und den handwerkern darzu gehörig verwandt, nemlich wullinweber liniweber schleierweber wollenschlaher kemmer und stricher, allen fronfasten der brüderschaft geben (1493) urk.-buch d. st. Stuttgart 560. 1@e@gγ) zu streichen D 3 c, beamter, der getreide o. ä. miszt: dem streicher vor 16 malter roggen zumessen 32 kr. bei Fischer schwäb. 6, 3231. 1@e@dδ) zu streichen C 1 a δ, maler, anstreicher; streicher ... pingens, illinens Stieler stammb. (1691) 2197; Krünitz öcon. encycl. 175 (1840) 564: der farbetrog oder das chassis wird durch einen knaben besorgt, der ... die farbe — mittelst der bürste gleichförmig ausstreicht (daher sein nahme streicher oder streichjunge) Prechtl technol. encycl. (1830) 8, 137; 265. 1@e@eε) zu streichen D 3 b, ziegelstreicher; jemand, welcher ziegel oder torf streicht Thiel landwirthsch. konvers.-lex. 7 (1882) 247a: der streicher drückt den thon mit den händen fest und streicht das überstehende gleichfalls mit den händen ab Muspratt chemie (1888) 8, 628. 1@e@zζ) zu streichen B 6 a, spieler eines streichinstruments, streichinstrumentist: doch werden auch die uns schon bekannten 'basuner' Füllsack und Hildebrandt zum mindesten nebenamtlich streicher gewesen sein Moser gesch. d. violinspiels (1923) 102; ein an jeder bogenstelle gut klingendes détaché hervorzubringen, gehört zu den wichtigsten aufgaben des streichers Becker-Rynar mechanik u. ästhet. d. violoncellspiels (1929) 60. im plural meist die gesamtheit der streichinstrumentisten eines orchesters, der streichkörper, im zusammenspiel, wobei musiker und instrument als einheit aufgefaszt werden: becken und grosze trommel übertönten zum glück den miszklang der streicher und bläser Lindau in nord u. süd (1902) 301, 89; eine ... sinfonia ..., die 100 jahre vor Gabrielis orchestersonaten klanggruppen von streichern und bläsern ... in durchaus charakteristischer schreibweise gegeneinander kontrastiert Moser gesch. d. violinspiels (1923) 17; wir fangen pianissimo an. streicher Kluge Kortüm (1938) 625; ein kleines orchester von streichern, holzbläsern und schlagzeug Th. Mann Faustus (1948) 290; sobald der sänger (in Bachs musikaufführungen) einsetzte, spielten nur mehr die konzertisten. das bezog sich hauptsächlich auf die streicher, da die bläser ohnehin in jeder stimme nur einfach besetzt waren Schweitzer Bach (1948) 114. 1@ff) in gelegenheitsbildungen. zu streichen B 7, wer prügelt, schlägt; corrector et trix videlicet scholarium et discipulorum vocab. incip. teut. (1485) ee 6a; virgator ein streicher mit der ruten Calepinus (1598) 1549a; streicher ... caedens Stieler stammb. (1691) 2197. zu streichen E 3, wer durchstreicht, tilgt: er kann aber auch zweitens durchstreichen, weil am buche mehr ist als an ihm, — weil er, der streicher, der himmel weisz, aus welcher despotie, furcht, rohheit und einfalt sich einbildet, seine ungedankenstriche seien taktstriche der sphärenmusik des alls Jean Paul w. 33, 57 Hempel; mit der falschen correctur hat es richtigkeit. ich war selbst der streicher Schumann br. 1, 52 Erler. 22) wie häufig gilt auch hier das nomen agentis als bezeichnung für ein werkzeug (nomen instrumenti) (vgl. dazu Wilmanns gramm. 2, 293; H. Paul gramm. 5, 60; Henzen dt. wortbildung 164). 2@aa) zu streichen D 3 c, gerät, um die überschüssige menge (getreide o. ä.) vom hohlmasz zu streichen; hostorium ... streichholz ... strijker Diefenbach gloss. 281b; streichholtz oder streicher, damit man von der mesten oder sümmern das korn vnnd andere frucht abstreichet Hulsius-Ravellus (1616) 312b; Stieler stammb. (1691) 2197; strieker Stürenburg ostfr. wb. 268a. hierher auch: streicher beim formen der ziegel zum abstreichen gebrauchtes stück ... hartes buchenholz Mothes ill. baulex. 4 (1877) 216. 2@bb) zu streichen B 6, für mancherlei werkzeuge, mit denen eine gleitende bewegung ausgeführt wird. eine art falzbein zum glätten: nachdeme er aber einest den beynenen streicher, als ein signaculum in die bibel gesteckt, da hat er wahrgenommen, dasz jemand denselben vnsichtbaren herausz gezogen Abraham a s. Clara Judas (1695) 4, 320. wetzstein, schärfstahl, s. Adelung 4 (1780) 816; Campe 4, 704; Krünitz öcon. encycl. 175 (1840) 564; Thiel landwirthsch. konvers.-lex. 7 (1882) 247a; Unger-Khull steir. wortsch. (1903) 583a; Jakob Wien 185b; striker Röding allg. wb. d. marine 2, 745; Möller Sylt (1916) 255a. mundartlich vereinzelt für 'fiedelbogen', s. Stürenburg ostfries. 268b; mit erweitertem -er suffix: striekert Schütze holst. id. (1800) 4, 211. netzartiges fanggerät; 'hamenartiges handgerät zum robbenfang' Stenzel seemänn. wb. (1904) 408a. für streichende mechanismen an maschinen; an der papierpresse: neben dem gleichmäszigen auspressen des schlauches hat der streicher den zweck, das zum abspritzen des schlauches verwendete wasser daran zu hindern, dasz es am schlauche herunterläuft und auf der papierbahn ausschusz verursacht Muspratt chemie 6 (1898) 1625. bei der nadelfabrikation: ein werkzeug zum geraderichten der drähte für nähnadeln Karmarsch-Heeren techn. wb. (1876) 8, 594; Hoyer-Kreuter technol. wb. (1902) 1, 743; (die drähte zur nadelfabrikation) rollt man auf der richtmaschine zwischen einer horizontalen festliegenden und einer darüber gelegten beweglichen platte, welche letztere (das streicheisen, der streicher) so ausgeschnitten ist, dasz sie nur auf die drähte ihren druck ausübt, nicht aber von den ringen gehindert wird Prechtl techn. encycl. (1830) 10, 301. 2@cc) zu streichen C, bäckerpinsel zum auftragen von wasser oder flüssiger fettigkeit: aber manchmal konnte ich meine arbeit in der backstube thun, wenn ich etwa roggenstrohähren muszte zusammen reihen, und pinsel und streicher davon machen denkw. u. erinn. eines arbeiters (1903) 8 Göhre. 33) als 'produktionsobjekt' (Behaghel) wie walzer, dreher us w. (vgl. Henzen wortbild. 164); 'ein gewisser ernsthafter kunstmäsziger tanz, wobei mit den füszen viel über den boden hin- und ausgestrichen wird (menuett)' Campe 4, 704.
11352 Zeichen · 233 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Streicher

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Streicher , des -s, plur. ut nom. sing. 1. Eine Person, welche streicht, Fämin. die Streicherinn; doch nur in einige…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Streicher

    Goethe-Wörterbuch

    Streicher [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Streicherm.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Streicher m. : 1. 'wer Farbe streicht, Tüncher', Streicheʳ [ FR-Bockh BZ-Dernb ]; Zs.: Anstreicher 1. — 2. 'Spieler eine…

  4. Spezial
    Streicher2

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Strei|cher 2 m. (-s,-) 1 (Spieler von Streichinstrumenten) sonadú de (stromënt a) archët m. 2 cordofonist (-sć) m. 3 pl.…

Verweisungsnetz

32 Knoten, 29 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 5 Kompositum 20 Sackgasse 7

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit streicher

22 Bildungen · 9 Erstglied · 13 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von streicher

streich + -er

streicher leitet sich vom Lemma streich ab mit Suffix -er.

streicher‑ als Erstglied (9 von 9)

streicheramt

DWB

streicher·amt

streicheramt , n. , zu streicher 1 e α , das amt des tuchmessers ( vgl. streichamt 2): zum ersten sal nimant zu Franckenfurt das stricheramp…

Streicherei

PfWB

streiche·rei

Streicherei f. : ' das müßige Herumstreichen ', Streicherei [ KU-Schmittw/O ]. Die St. muß ufheere! [ KU-Schmittw/O ]. Rhein. VIII 814 .

streicherensemble

DWB

streicher·ensemble

streicherensemble , n. , zu streicher 1 e ζ , gruppe von streichinstrumentisten, vgl. streichensemble : führte die instrumentation vom alten…

streicherfamilie

DWB

streicher·familie

streicherfamilie , f. , zu streicher 1 e ζ , gesamtheit der streichinstrumente: da die kleinste gambe in den tabellen am weitesten in die la…

streicherin

DWB

streich·erin

streicherin , f. , moviertes femin. zu streicher 1; die streicherinn la cardeuse Schwan nouv. dict. (1783) 2, 732 a ; Adelung 4 (1780) 816 ;…

streichermusik

DWB

streicher·musik

streichermusik , f. , zu streicher 1 e ζ : die streichermusik des barock wollte im wesentlichen blosz edle sangbarkeit aus dem instrument zi…

streicherpinsel

DWB

streicher·pinsel

streicherpinsel , m. , zu streicher 1 e δ : ein eimer voll weiszer leimfarbe inmitten mehrerer töpfe mit anderen farben, jeder mit einem mäs…

streicher als Zweitglied (13 von 13)

Flaumstreicher

Wander

flaum·streicher

Flaumstreicher Pflaumenstreicher 1 sind alle falsch. – Henisch, 994. 1 ) Schmeichler. ( Grimm, III, 1736. ) Holl. : Pluumstrikers sijn al gh…

Hengststreicher

Wander

hengst·streicher

Hengststreicher Es ist ein falber Hengststreicher. – Brandt, Nsch., 100. »Die Hof- und Schmeichelnarren«, sagt Geiler, »nennt man auff manch…

kauzenstreicher

DWB

kauzen·streicher

kauzenstreicher , m. schmeichler, s. kauz 3: lobnarren oder kutzenstreicher. Keisersb. narrensch. 196 a ; also geschicht allen schmeichlern …

kreidenstreicher

DWB

kreiden·streicher

kreidenstreicher , m. schmarotzender schmeichler: kutzenstreicher, kreidenstreicher, federleser. Keisersb. narrensch. 195 b ( s. 3, 1405), s…

landstreicher

DWB

lands·treicher

landstreicher , m. der im lande umher streicht, vagabund: landstreicher, landfarer, profugus, erro, erroneus, errabundus. Maaler 262 a ; lan…

pfauenstreicher

DWB

pfauen·streicher

pfauenstreicher , m. schmeichler ( s. den pfauen streichen bei pfau 1 und das folgende ): pfauenstreicher sind alle falsch. Wander sprichw. …

pflaumenstreicher

DWB

pflaumen·streicher

pflaumenstreicher , m. , mnd. nd. plumenstriker ( Schiller-Lübben 3, 354 b . Dähnert 354 b . brem. wb. 3, 3, 344), mnl. pluystrycker Kil. 40…

rückenstreicher

DWB

ruecken·streicher

rückenstreicher , m. volksmäszige bezeichnung für einen gekrümmten säbel, wie ihn die sächsischen reiter führten. Campe : ich war nun mit me…

Stabstreicher

DRW

stab·streicher

Stabstreicher, m. wohnsitzlose, umherziehende Person ohne geregelte Arbeit, Landstreicher; zu den unehrlichen Leuten zählend vgl. Stabuler l…

Stückstreicher

DRW

stück·streicher

Stückstreicher, m. ein Salinenarbeiter, der Solepfannen reinigt von pfanhauß-arbaitern noch mer / wie die pfankhörer sein in gfär / nackhet …

wollstreicher

DWB

woll·streicher

-streicher , m. : ein wullkämler, wullstreicher, wullschlaher Frisius dict. (1556) 193 b s. v. carminarius; wollstreicher, der die woll zopf…

ziegelstreicher

DWB

ziegel·streicher

-streicher , m. : z. ist ein ziegelarbeiter, der mauer-, dach- und andre ziegel fertig und tchtig zu machen und zu streichen weisz Zincke ö…

Zustreicher

Wander

zus·treicher

Zustreicher Zustreichern vnd Landleuffern gehört eine gut Landseiffe. – Petri, II, 827.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „streicher". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/streicher/dwb?formid=S51609
MLA
Cotta, Marcel. „streicher". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/streicher/dwb?formid=S51609. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „streicher". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/streicher/dwb?formid=S51609.
BibTeX
@misc{lautwandel_streicher_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„streicher"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/streicher/dwb?formid=S51609},
  urldate      = {2026-05-13},
}