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1. Staupe

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
13 in 11 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
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10
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32

Eintrag · Adelung (1793–1801)

1. Staupe

Bd. 4, Sp. 314
1. Die Staupe, plur. doch nur von mehrern Arten, die -n, ein nur in einigen Gegenden übliches Wort, eine ansteckende Krankheit, eine Seuche zu bezeichnen. Die Staupe bekommen, die herrschende ansteckende Krankheit. Die Viehstaupe, die Viehseuche. In engerer Bedeutung ist in einigen Gegenden die Staupe, eine ansteckende Krankheit der Schafe, da sie den Taumel, und hernach den Durchfall bekommen, und plötzlich sterben. S. Blutstaupe. Frisch siehet dieses Wort als eine Figur des folgenden an, so daß es jede Landplage oder Plage bedeuten würde. Allein es scheinet wohl ein eigenes und verschiedenes Wort zu seyn, obgleich dessen Stammbegriff so deutlich noch nicht ist.
681 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Staupe

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    1. Die Staupe , plur. doch nur von mehrern Arten, die -n, ein nur in einigen Gegenden übliches Wort, eine ansteckende Kr…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Staupe

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Staupe , eine Hundekrankheit, äußert sich durch Husten, Fieber, Traurigkeit, Nasenfluß, Schwanken, Abmagerung, Durchfall…

  3. modern
    Dialekt
    Staupef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Staupe f. : ' eine Hundeseuche ', Staub [ PS-Gersb GH-Minf ]. Rhein. VIII 545 ; Kluge-Seebold 22 697/ 98 Staupe 2 .

  4. Spezial
    Staupe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Stau|pe f. (-,-n) 1 (Auspeitschung, Geißelung, öffentliche Züchtigung) fustigaziun (-s) f. , scoriada (-des) f. , flagel…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit staupe

8 Bildungen · 6 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

staupe‑ als Erstglied (6 von 6)

staupegebisz

DWB

staupegebisz , n. , zu staupe II, in Norddeutschland: wenn ein hund schlechte schwarzbraune zähne hat, so nennt man das staupegebisz wild u.…

Staupenhauen

DRW

staupe·n·hauen

Staupenhauen, n. wie Staupenschlag 6 sch. deme bodele vor stupehauwent 1505 Schiller-Lübben IV 451 Faksimile der beclagte mus die gesatzte g…

staupenschlag

DWB

staupe·n·schlag

staupenschlag , m. öffentliche auspeitschung mit dem staupbesen. nhd. seit dem 16. jahrh. ( der beleg aus dem ' froschmäusler ', den Campe u…

Staupenschlagen

DRW

staupe·n·schlagen

Staupenschlagen, n. wie Staupenschlag [ehebruch und hurerey] da eine eheliche person dergestalt zum andernmahl sich vergehen wird [wird sie …

staupenspiel

DWB

staupe·n·spiel

staupenspiel , n. , früher eine gewohnheit bei den hanseatischen kaufleuten in Bergen, wonach die neu eintretenden vor der aufnahme acht jah…

staupenstrieme

DWB

staupe·n·strieme

staupenstrieme , stäupen-strieme , f. , lividore cagionato dalle sferzate, frustate Kramer dict. 2, 918 a .

staupe als Zweitglied (2 von 2)

blutstaupe

DWB

blut·staupe

blutstaupe , f. das blutharnen, besonders von schafen und lämmern, auch das rothe wasser genannt.

Ruete(n)staupe

Idiotikon

Ruete(n)staupe Band 11, Spalte 1148 Ruete(n)staupe 11,1148