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stäuben

nhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
8 in 8 Wb.
Sprachstufen
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9

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

stäuben

stäuben

Staub m. ‘(aufwirbelnde) feine Schmutzteilchen’, ahd. stoub (um 1000), mhd. stoup, stoub (germ. *stauba-) und (mit anderer Bildungsweise) mnd. stof, stōf, mnl. nl. stof (germ. *stuba-) sowie (mit j-Suffix) ahd. stubbi (8. Jh.), mnd. stübbe, mnl. (ge)stubbe, got. stubjus (germ. *stubja-) sind ablautende Verbalsubstantive zu dem unter stieben (s. d.) behandelten Verb. – staubig Adj. ‘voller Staub, mit Staub bedeckt’, mhd. stoubec, stoubic. stauben Vb. ‘als Staub umherwirbeln, Staub abgeben, Staub beseitigen’, ahd. stouben ‘stieben machen’ (10. Jh.; vgl. irstouben, 8. Jh.), mhd. stouben ‘stieben machen, Staub erregen, aufwirbeln, aufscheuchen, aufjagen’ und gleichbed. stäuben Vb., mhd. stöuben sind Kausativa zu dem unter stieben (s. d.) behandelten Verb; heutiges Sprachempfinden sieht darin Ableitungen vom Substantiv Staub. abstauben Vb., auch abstäuben, ‘Staub abschütteln, entfernen’ (16. Jh.), ‘von Staub reinigen’ (17. Jh.), ‘sich etw. (unerlaubt) aneignen, zunutze machen’ (Anfang 20. Jh.). verstauben Vb. ‘staubig werden, sich mit Staub überziehen’ (18. Jh.); vgl. mhd. verstouben ‘verscheuchen’. verstäuben Vb. ‘wie Staub auseinanderwirbeln, versprühen’, mhd. versteuben ‘sich verflüchtigen’. verstaubt Part.adj. ‘mit Staub bedeckt’, übertragen ‘veraltet, altmodisch’ (18. Jh.). bestäuben Vb. ‘mit Staub bedecken’, ahd. bistouben (um 1000), mhd. bestouben; ‘mit Blütenstaub befruchten’ (19. Jh.). zerstäuben Vb. ‘auseinanderjagen, zerstreuen’, ahd. zistouben (um 1000), mhd. zerstouben; ‘zu Staub machen, wie Staub verwehen, verschwinden lassen’ (17. Jh.), ‘fein versprühen’ (19. Jh.); Zerstäuber m. ‘wer etw. auseinanderjagt’ (17. Jh.), ‘Gerät zum Versprühen einer wohlriechenden Flüssigkeit’ (19. Jh.).
1720 Zeichen · 78 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stäuben

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Stäuben , verb. reg. act. welches die thätige Gattung des vorigen Neutrius ist. 1. Staub erregen, Nieders. stuven, im Ob…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stäuben

    Goethe-Wörterbuch

    stäuben [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stäuben

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Stäuben , das Fallenlassen des Kotes bei Feldhühnern.

  4. modern
    Dialekt
    stäubenschw.

    Pfälzisches Wb.

    stäuben schw. : 1. 'etwas mit Pflanzenschutzmittel überdecken, einstäuben', im Obst-, Wein-, Tabakbau, stääwe [ BZ-Stein…

  5. Spezial
    stäuben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    stäu|ben vb.intr. 1 stöpé (-pa), fá stöp 2 (mit Mehl) sfariné (-nëia).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit staeuben

12 Bildungen · 0 Erstglied · 8 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von staeuben 2 Komponenten

stau+ben

staeuben setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

staeuben als Zweitglied (8 von 8)

abstäuben

DWB

abs·taeuben

abstäuben , abstergere: den tisch, die schuhe, das buch abstäuben; die alten stunden stäuben sich ab. J. Pauls unsichtb. loge 3, 180 . auch …

anstäuben

DWB

ans·taeuben

anstäuben , leviter pulvere aspergere, leicht bestäuben: die flügel des schmetterlings sind unten mit gold angestäubt; man thut nur einige s…

aufstäuben

DWB

auf·staeuben

aufstäuben , wie bei Plautus pulverare, intransitiv: die weite laufbahn stäubte, wie wolken, auf. Klopstock 1, 102 ; es stäubt gewaltig auf,…

ausstäuben

DWB

aus·staeuben

ausstäuben , pulverem excutere, dann auch, was das folgende, investigare: steubeten und spüreten unerschrocken alle tritt und spuren aus. Ga…

bestäuben

DWB

bes·taeuben

bestauben , bestäuben , pulvere conspergere, nnl. bestoven, der umlaut schwankend wie in glauben gläuben und ähnlichen, weshalb sich kein in…

durchstäuben

DWB

durch·staeuben

durchstäuben , 1 1. untrennbar, mit staub erfüllen, durchdringen. durchsteuben Stieler 2124 . jener ( der nordwind ) fleugt, wie die fluren …

verstäuben

Pfeifer_etym

vers·taeuben

Staub m. ‘(aufwirbelnde) feine Schmutzteilchen’, ahd. stoub (um 1000), mhd. stoup, stoub (germ. *stauba-) und (mit anderer Bildungsweise) mn…

zerstäuben

DWB

zers·taeuben

zerstäuben , verb. , zu stäuben ( th. 10, 2, 1099); 1) eig. nur trans., a) in staub verwandeln und zerstreuen, z. b. wellen: M. Hartmann sch…

Ableitungen von staeuben (4 von 4)

bestäuben

DWB

bestauben , bestäuben , pulvere conspergere, nnl. bestoven, der umlaut schwankend wie in glauben gläuben und ähnlichen, weshalb sich kein in…

erstäuben

DWB

erstäuben , pulverem excutere, ausstäuben, lüften. bei Maaler 118 b ohne umlaut erstauben, eventilare, vom staub erseuberen.

verstäuben

Pfeifer_etym

Staub m. ‘(aufwirbelnde) feine Schmutzteilchen’, ahd. stoub (um 1000), mhd. stoup, stoub (germ. *stauba-) und (mit anderer Bildungsweise) mn…

zerstäuben

DWB

zerstäuben , verb. , zu stäuben ( th. 10, 2, 1099); 1) eig. nur trans., a) in staub verwandeln und zerstreuen, z. b. wellen: M. Hartmann sch…