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spieler

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Spieler

Bd. 3, Sp. 710
Spieler 1. Alle Spieler gehen weg am Ende und haben leere Hände. – Birlinger, 471. 2. Alle Spieler haben am Ende wenig mehr als leere Hände. – Eiselein, 574. Böhm.: Hráč nejčastĕji bez penĕz. (Čelakovsky, 142.) Lat.: Sic, ne perdiderit, non cessat perdere lusor. 3. An einen geschickten Spieler gewöhnen sich gute Karten. – Altmann VI, 494. 4. Bei den Spielern haben vier Ding' ein End': Lieb' und Treu', Tugend und fromme Händ'. Lat.: Si juvenis ludit cum pulchris saepe puellis, nomen et famam perdere sequi solet. (Chaos, 492.) 5. Dem guten Spieler kommt der Ball von selbst. Frz.: La balle va au joueur, aux bons joueurs cherche le joueur. (Cahier, 897.) 6. Den Spielern nimmt der Teufel das Geld ab. Böhm.: Mezi hráči d'ábel peníze béře. (Čelakovsky, 142.) Poln.: Między graczmi diabeł pieniądze bierze. (Čelakovsky, 142.) 7. Der beste Spieler ist derjenige, welcher gewinnt. Engl.: He plays best (well) who (that) wins. It.: Quegli che vince, è il miglior giuocatore. 8. Der fünfte Spieler gehört unter den Tisch. – Frischbier2, 3566. Es ist ein unberufener Rathgeber und Mitsprecher beim Kartenspiel gemeint. 9. Der Spieler braucht (hat) keine Schnur an seinem Beutel. Böhm.: Kdo se honí za toušem, peníze mu vypadají. (Čelakovsky, 142.) Frz.: Joueur n'a pas besoin de cordon à sa bourse. (Cahier, 899.) 10. Der Spieler hat das Gewinnen nicht in seiner Hand (oder: nicht an der Schnur). Schwed.: Winna står intet altid i spelarens hand. (Grubb, 857.) 11. Der Spieler ist ärger als ein Dieb. – Graf, 222, 286. In den alten Rechtsbüchern wird daher der Erbe für Spielschulden des Erblassers nicht für haftbar erklärt. Mhd.: Handspeler is erger wan en deeff. (Glosse zum Sachsenspiegel, III, 6.) Böhm.: Nejlepší hráč, nejlepší lotr. (Čelakovsky, 142.) Poln.: Najlepszy gracz, największy łotr. (Čelakovsky, 142.) 12. Der Spieler selten eh abliess, eh jhn der ledig Beutel hiess. – Petri, II, 107. 13. Der Spieler wirft sein Gut ins Meer hinein, um es am Ufer wieder zu sammeln ein. (Polen.) 14. Die bessten Spieler sind die bösesten (schlimmsten) Buben. – Henisch, 328, 26; Petri, II, 124. 15. Die Spieler mischen die Karten und die Teufel die Gemüther. – Parömiakon, 2449. 16. Ehe sich der Spieler versieht, zerspringt die Saite. – Parömiakon, 2907. Unerwarteter Tod. 17. Ein gewisser Spieler gibt einen gewissen Bettler. 18. Ein guter Spieler geht nicht eher ab, bis er seine Rolle ausgespielt. 19. Ein guter Spieler hat mehr als einen Bauer. »Galante Weiber binden sich auch nicht so sehr an einen, dass sie nicht noch ein Auge auf einen andern behalten sollten, der ihnen grössere Vortheile gewähren könnte.« (Schulz, Aphorismen, 291.) 20. Ein Spieler, der alles verloren hat, sucht die alten Freunde auf. »Das Unglück hat das Eigene, dass es zur Philosophie zurückführt, so wie der Spieler, der alles verloren hat, ein Mädchen wieder aufsucht.« (Fr. Schulz, Aphorismen, 346.) 21. Ein Spieler ist des andern Säckelträger. (Eifel.) – Schmitz, 190, 109; Schulfreund, 88, 120. 22. Ein Spieler muss Leib und Gut wagen. – Chaos, 493. 23. Ein Spieler muss sehr reich sein oder ein Dieb, oder viel arbeiten. Bei Tunnicius (1150): Ein speler mot sêr ryk syn of deif of vele arbeidende. (Alea vel dives vel fur multumve laborans.) Lat.: Lusor est aut dives aut multum laborans aut fur. 24. Ein spiler ist entweder reich, arbeytsam odder ein dieb. – Franck, I, 80b; Körte, 5663. 25. Einem falschen Spieler traut kein Kind, auch wenn seine Würfel (Karten) richtig sind. Holl.: Die den naam heeft van hoogloopers te gebruiken, zei de valsche speler, vindt moeite, om klanten te krijgen. (Harrebomée, I, 330.) 26. Einem guten Spieler fallen auch die Karten. – Kornmann, VIII, 19. 27. Es ist kein Spieler, das Glück wird ihm zuletzt untreu. Holl.: Hoe groot het geluk van den speler ook zij, op het laatst begeeft het hem. (Harrebomée, II, 287b.) 28. Es ist kein Spieler, er hofft wieder zu gewinnen, was er verloren hat. 29. Es ist schon ein glücklicher Spieler, den das Spiel blos arm gemacht hat. – Witzfunken, IIb, 96. 30. Es können nicht alle Spieler gewinnen. – Altmann VI, 475. 31. Für Spieler, Säufer und Faulenzer gibt es keine guten Ernten. (Frankenwald.) 32. Hastige Spieler übersehen die Schanze. Engl.: Hasty gamesters oversee. (Bohn II, 101.) 33. Je besser Spieler, je ärger (schlimmer) schalck. – Henisch, 319, 66. Bei Tunnicius (507): Jo beter speler, jo erger schalk. (Quo magis arte potest tanto magis alea nequam.) 34. Je besser Spieler, je böser Bueb. – Sutermeister, 141. 35. Je mehr der Spieler auf Gewinn erpicht ist, desto mehr verliert er. Lat.: Si ne perdiderit, non cessat perdere Lusor. (Ovid.) (Seybold, 558; Philippi, II, 183.) 36. Junger Spieler, alter Bettler. – Simrock, 9721; Körte, 5662; Braun, I, 4207; Lohrengel, I, 424. Im Plattdeutschen: Junge Spüler, ole Bedler. (Marahrens, 96.) 37. Man findet selten einen reichen Spieler. Lat.: Alea multis exitio fuit. (Seybold, 17.) 38. Man pflegt von den Spielern recht zu sagen: Ein Spieler muss Leib und Gut wagen. – Zinkgref, IV. 39. Mancher Spieler verliert in Einer Stunde, was er in seinem Leben nicht wieder gewinnt. – Simrock, 9718. 40. Mit Spielern und Rennpferden währt es nicht lange. – Lohrengel, I, 524. 41. Nicht jeder Spieler sprengt die Bank. 42. Reiche Spieler und alte Trompeter sind selten. – Eiselein, 573; Simrock, 9722; Körte, 5661; Braun, I, 4208; Lohrengel, I, 565; Tappert, 6. Ung.: Ritkán gazdagúl a' játékos. (Gaal, 1441.) 43. Spieler bauen ihr Glück auf blinde Augen und bewegliche Blätter, die abfallen. Lat.: Lusus delectat, et usus est communiter male. (Chaos, 492.) 44. Spieler, Fischer, Jäger und Musikanten werden nicht reich. It. Schweiz.: Giogadur, pescadur, casciadur e zunadur faran mai roba. (Schweiz, I, 234, 12.) 45. Spieler müssen reich sein oder sind Diebe. – Petri, II, 539. 46. Spieler sind heimliche Diebe. – Petri, II, 539. 47. Spieler sind vntrew. – Petri, II, 539. 48. Spieler tragen einander das Geld nach. – Petri, II, 539. 49. Spieler und Rennpferde dauern nicht lange. – Sailer, 153; Simrock, 9720; Körte, 5660. Engl.: Gamesters and race-horses never last long. (Gaal, 1441.) Frz.: A cheval courant et à homme joueur peu de tems dure l'honneur. (Gaal, 1441.) It.: A caval corrente e felice giuocatore poco dura l'onore. (Gaal, 1442.) 50. Vnglückhaffte Spiler werffen Kartten vnd Würffl hinweg, als wenn sie jhnen vnglück machten, da sie selbst jhr vnglück in Händen haben. – Lehmann, 181, 12. 51. Vor falschen Spielern nimmt sich jeder in Acht. 52. Wenn ein Spieler nicht verlör, so höret er nimmer auff. – Petri, II, 653. 53. Wer den Spielern hält (gibt) das Licht, ist ein noch ärgerer Wicht. Böhm.: Ten horší hráč, kdo hráčům svíčky dává. (Čelakovsky, 142.) Poln.: Nie to kostera co gra, to kostera co kosterom przyświeca. (Čelakovsky, 142.) 54. Wo zwei Spieler sind, stellt als der dritte sich der Teufel ein. Lat.: Lucrum sine alterius damno fieri non potest. (Chaos, 492.) 55. Ein Spieler von der hohen Schule zu Paris. [Zusätze und Ergänzungen] 56. Der Spieler fischt mit goldner Angel und tauscht für Gold Verdruss und Mangel. – Feldbausch, 604. 57. Ein Spieler, der alle Spiel wohl kann, und dreissig Jahr hat gspielt und kein Fluch hat than; und ein Wirth, dem alle Tag Gäst zu kommen und kein Gast nie hat übernommen; und ein Kaufmann, der allzeit wahr seit; und ein Schneider, der alle Fleck wieder geit; und ein Weber, den man hält für einen alten, der nie kein Garn hat behalten; und ein Müller, der zu seinen Tagen ist kommen und nie die Metz zu voll hat genommen; und ein Jud, der hat ein'n grauen Bart, der nie keim Christen feind ward; die sieben wollt' ich lieber bei einander sehen, denn ein'n Schneider an einer alten Hosen nähen. – Schaltjahr, II, 575.
7802 Zeichen · 247 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Spieler

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Spieler , des -s, plur. ut nom. sing. Fämin. die Spielerinn, eine spielende Person, in allen Bedeutungen des Zeitwor…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Spieler

    Goethe-Wörterbuch

    Spieler [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Spielerm.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Spieler m. : 1. a. 'wer spielt, ein Spiel bestreitet', Spieleʳ , Speeleʳ , Verbr. s. PfWB spielen [mancherorts, Lambert …

  4. Sprichwörter
    Spieler

    Wander (Sprichwörter)

    Spieler 1. Alle Spieler gehen weg am Ende und haben leere Hände. – Birlinger, 471. 2. Alle Spieler haben am Ende wenig m…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit spieler

160 Bildungen · 28 Erstglied · 129 Zweitglied · 3 Ableitungen

Ableitung von spieler 3 Analysen

spie + -ler

spieler leitet sich vom Lemma spie ab mit Suffix -ler.

Alternativen: spi+-e+-ler spiel+-er

spieler‑ als Erstglied (28 von 28)

spielerabenteuer

DWB

spieler·abenteuer

spielerabenteuer , n. : der tägliche umgang mit menschen seines faches, mit spielern, erzeugt oder erweckt in ihm die begierde, es ihnen in …

spielerbande

DWB

spieler·bande

spielerbande , f. bande, gesellschaft von glücksspielern, s. Campe : hierauf folgten bedenklichere gesellen, bekannte debauchierer, die in a…

spielerbedürfnis

DWB

spieler·beduerfnis

spielerbedürfnis , n. : ohne grundsätze und ideale, war sein hervorstechendster zug das spielerbedürfnisz; er lebte von aufregungen. Fontane…

spielerei

DWB

spiele·rei

spielerei , f. , nhd. seit dem 16. jahrh., s. unten 1: spielerey, f. giuocheria, giocolaria. Kramer dict. 2, 867 b ; vulg. ludicra Frisch 2,…

spielereid

DWB

spiele·reid

spielereid , m. : solch eine that, die alle huld der sittsamkeit entstellt, ... ehgelübde falsch wie spielereide macht. Shakespeare Haml. 3,…

Spielerey

Adelung

spiele·rey

Die Spielerey , plur. die -en, nur in dem ersten Falle der zweyten Hauptbedeutung des Zeitwortes, eine bloß zur Belustigung oder zum Zeitver…

spielergeben

DWB

spieler·geben

spiel-ergeben , adj. : eben so wenig können die spielergebenen von dem spielen ... ablassen. Wesenigk spiel-sieben s. 155 .

Spielerglück

Wander

spieler·glueck

Spielerglück Spielerglück und Pferdelauf hören schon beizeiten auf. It. : A cavallo corrente e felice giuocatore poco dura l' onore. ( Giani…

spielerhaft

DWB

spiel·erhaft

spielerhaft , adj. , nach art eines spielers, vgl. spielhaft ( Kramer ) und spielerisch ( Stieler ): die rede des schönen Fädrus ... ist ...…

spielerhand

DWB

spieler·hand

spielerhand , f. : sein adlig herz brach unter der übergewalt seines zornes über unadlig thun, wie eine leier unter eiserner spielerhand. Lu…

spielerich

LothWB

spiel·erich

spielerich [špiləreχ D. Si. ; šbilri Ri. Ha. ] adj. zum Spielen aufgelegt: ’s isch mer nid spilri Ri. — lux. 415 spillerech.

spielericht

DWB

spiele·richt

spielericht , adj. : nach ihnen ( haben ) die PegnitzschAefer bey uns, berall reimen wollen z. e. ihr matten voll schatten, begrasete wasen…

Spiᵉlerīe

WWB

spiele·rie

Spiᵉlerīe f. [verstr.] 1. (fortwährendes) Spielen. De Spïelerigge hött nū op! ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor die k…

spielerig

RhWB

spie·lerig

spielerig Mosfrk Adj.: aufs Spiel versessen, bes. von Kindern; meist et ös mer nöt sp. zo Mut ich habe keine Neigung zum Spielen.

spielerin

DWB

spiel·erin

spielerin , f. quae ludit. Steinbach 2, 628 . zuerst im 15. jahrh. bezeugt: an die sechsten ürten so sicht die reich mAessikayt und manet di…

spielerisch

DWB

spiele·risch

spielerisch , adj. , vgl. Kramer unter spielhaft: spielerisch, spielhaft, et spielerhaft, adj. et adv. ludicer, lusorius, ludicrus, ludibund…

spielerjahr

DWB

spieler·jahr

spielerjahr , n. : wenn ehmals zu Corinth das fünffte spieler-jahr den meistern ihrer kunst der völcker lob gebahr. Günther 757 .

spielerkunst

DWB

spieler·kunst

spielerkunst , f. : ein ausgezeichneter spieler in der schwarzen spielerkunst, wuszte oft schöne bijouterien ... auf eine wohlfeile art an s…

spielerleben

DWB

spieler·leben

spielerleben , n. : ein Guido Reni, der ein so wildes spielerleben führte, schuf die sanftesten und heiligsten bilder. Wackenroder herzenser…

spielerlich

DWB

spiel·erlich

spielerlich , adj. ( ungewöhnlich ): als derselbige sie vor dem feuer- und schwefel-regen warnete, und mit ihm auszuziehen ermahnete, war es…

spielerlieb

DWB

spieler·lieb

spielerlieb , n. lied, wie es die spieler (5) singen, s. Avé-Lallemant 1, 211 .

spielerliste

DWB

spieler·liste

spielerliste , f. : fort noch spielen diese knochen, hohl die schädel, drinnen nisten bettelhafte spielerlisten. Keller 9, 289 .

spielerlohn

DWB

spieler·lohn

spielerlohn , m. ( zu spieler 4): etliche herren sogar lieszen uns oft expresz in eine garküche rufen, ihnen den kuhreihen zu singen. meist …

spielermattet

DWB

spiel·ermattet

spiel-ermattet , adj. : spiel- und schlafermattet kränzten den knaben mit neuem laube die dichtertauben! Herder 26, 214 Suphan ( Hor. od. 3,…

spielersippe

DWB

spieler·sippe

spielersippe , f. : seht die dürre spielersippe: vier geharnischte gerippe, mit der klapperfaust, der harten, hau'n sie auf den tisch die ka…

spieler als Zweitglied (30 von 129)

ABWEHRSPIELER

DWB2

abwehr·spieler

DWB2 ABWEHRSPIELER m. DWB2 im sport, zur verteidigung gehörender spieler ( s. abwehr 3 c ): DWB2 1929 ( fußball: ) bei gefährlichen angriffe…

Alleinspieler

Campe

allein·spieler

○ Der Alleinspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez. einer der allein spielt, ohne Mithülfe Anderer (Solo spieler). S. Campe Alleinspiel.

Ballspieler

Campe

ball·spieler

Der Ballspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez. einer, der Ball spielt; besonders einer, der gut damit zu spielen versteht.

Balltafelspieler

Campe

balltafel·spieler

○ Der Balltafelspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez. einer der auf der Balltafel spielt, der das Balltafelspiel versteht.

Baßspieler

Campe

bass·spieler

Der Baßspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez. derjenige Tonkünstler, der den Baß oder die Baßstimme spielt, sei es auf der Baßgeige oder auf de…

Bergspieler

Campe

berg·spieler

Der Bergspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez. Bergleute, welche sich auf die Tonkunst legen und bei bergmännischen Feierlichkeiten aufspielen …

bossenspieler

DWB

bossen·spieler

bossenspieler , m. scurra: sie wuste vor freuden nicht, was sie gedenken solte, denn obgleich ihr damaliger zustand keines possenspielers vo…

brennspieler

DWB

brenn·spieler

brennspieler , m. : ihr rothkämmige brennspieler, o wie macht guter wein so warm zwischen den ohren! Fischart groszm. 66 , die anrede gilt d…

Brettspieler

Campe

brett·spieler

Der Brettspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez. der im Brette spielt, das Brettspiel verstehet.

Bühnenspieler

Campe

buehnen·spieler

○ Der Bühnenspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez. überhaupt einer der auf der Bühne spielt, besonders in der Mehrzahl, die Tonspieler, welche …

comedispieler

DWB

comedispieler , m. histrio. Dasyp 312 a . Maaler 85 a .

Damenspieler

Campe

damen·spieler

Der Damenspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez. einer der Damenspiel versteht, der Dame spielt. Х Er ist ein großer Damenspieler, der sowol das…

dichterschauspieler

DWB2

dichter·schauspieler

dichterschauspieler m. : 1896 Hofmannsthal prosa 1,314 S. 1947 Winterstein leben 1,62. DWB2 β DWB2 bezeichnungen für dichter, in denen das g…

Dockenspieler

Campe

docken·spieler

Der Dockenspieler , des — s, d. Mz. w. d. Ez; die Dockenspielerinn, Mz. die — en, eine Person, die ein Dockenspiel veranstaltet, für Geld se…

Döpkenspiᵉler

WWB

Döpken-spiᵉler m. [verbr.] Taschenspieler, Falschspieler, Gaukler, Zauberkünstler (auf der Kirmes).

Düppchensspieler

RhWB

Düppchens-spieler PfWB [ -kəs- Nfrk] Allg. m.: 1. Glücksspielinhaber auf Jahrmärkten; Besitzer auch eines Glücksrades; »der mit drei Töpfche…

fleutenspieler

DWB

fleuten·spieler

fleutenspieler , m. tibicen: halte einen guten schreiber und einen tapferen kriegsmann in ehren, nicht aber einen fleutenspieler. pers. baum…

Ableitungen von spieler (3 von 3)

Gespieler

RhWB

Ge-spieler: -špe·l.dər m.; -dərš f. MGladb-Bockert : (selten) Spielkamerad(in).

Spielere

DRW

Spielere, f. wie Spielweib (I) spilara theatricam 9. Jh. ChWdW9 788

verspieler

DWB

verspieler , m. , der im spiel verlierende, nur im eigentlichen sinne. verspiler, ludius, qui perludit, perlusor voc. inc. teut. ii 4 b; ver…