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soeller

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

söller m.

Bd. 16, Sp. 1500
söller, m. oberer raum eines hauses, boden. ein gemeingerm. lehnwort aus lat. solarium (sōlārium, zu sōl, also ein der sonne ausgesetzter ort, flaches dach, terrasse u. s. w., volksaussprache sŏlarium), dem auch altfranz. solier speicher, provenz. solar, solier stockwerk, fuszboden, plattes dach, ital. solajo, [] solare, zimmerdecke, stockwerk, entstammen, s. Diez4 312. das wort ist dem deutschen und dem engl. gemein, daher wol in früher zeit aufgenommen (in Deutschland am Mittel- und Niederrhein), vgl. Kluge6 367. Weigand 2, 733 f. Seiler lehnw. 1, 38. ags. solor, soler Bosworth-Toller 894b. M. Pogatscher lautl. der lehnw. im altengl. § 42. 159. 259. 287, engl. sollar, solar; alts. soleri ἀνώγειον (saal über dem erdgeschosz, Hel. 4544), solari tristigium, glosse bei Wadstein 79b, 17, altnfr. solre solium, gl. Lips. bei Heyne kleine denkm.2 55b; mnd. solder Schiller-Lübben 4, 287a (nur 1 beleg u. glossen); nnd. solre, holl. zolder fuszboden, zimmerdecke, vgl. Franck etym. wb. 1213. althd. solari, m. solarium, tristigium, solare, solêri, solær, solre, dat. solare, solario. Graff 6, 190; mhd. solre, sölre, soler, solar, sulre, soller, solder, suller, zullir. Lexer mhd. handwb. 2, 1054, köln. soilre s. Frommann 2, 453a. glossen: solarium ... solare, soler, solder, solde, sulre, suller, sullen, zolre, soler o. sal. Dief. gloss. 540b; zullir voc. v. 1420, s. nov. gl. 342a. im nhd. hat Luther bereits die heute geltende form söller. daneben finden sich noch umlautlose formen: soller solarium. Agricola bergwerckb. reg., ebenso bei Wachter 1537; soler, söler, soller, m. solaro, solaio. Kramer dict. 2, 834b; soler bei H. Sachs, s. unten; die schreibung söler in der bibel von 1483 s. unten. ferner mit entwicklung eines d zwischen l und r (wie nd.-nl. gewöhnlich): büne, bünne, dile, gaden, tilgbün, solder, söller, tefer, ein boden mit brettern auszgespundet, tabulatum, contignatio, coassatio. Henisch 559, 12; söller, m. tabulatum, solarium. solder, büne. Schottel 1417. mit ausweichung des o in u: er lieff baldt auff den suller hoch. B. Waldis Esop 3, 63, 21. schles. mit e für ö: seller, (der, clariss. Frischius ... deducit a latina voce: solarium, hinc scribendum söler, söller ...; sed cur non a voce sahl ...? hinc sähler, vel säller, per consuetudinem seller). Steinbach 2, 579 f. das geschlecht ist überall masc.nach Adelung wäre söller im hd. (der schriftsprache) veraltet, aber noch vorhanden 'in der gemeinen sprechart Ober- und Niederdeutschlands'. thatsächlich ist es in der umgangs- und volkssprache nicht überall gebräuchlich. so am Oberrhein schon zu beginn des 16. jahrh. im wortreg. der Basler bibel von 1523 wird Luthers soller durch saal, summerlaub erklärt, s. Frommann 6, 44. Kluge von Luther bis Lessing s. 89. von Emser wird söller belassen, von Dietenberger (revision des neuen test., Köln 1529 und Tübingen 1532) consequent, von Eck meistens in sal geändert, s. Lindmeyr s. 10. 87b. mundartlich ist das wort bezeugt in der Schweiz: solder Stalder 2, 378, ebenso in Vorarlberg (demin. sölderlî, n.) Frommann 6, 504, 13; schwäb. soler Birl. 388a. Schmid 497, vgl. unten Leoprechting, sohl(e)r Bayerns mundarten 1, 39; bair. sole', solere', solde' Schm. 2, 261, tirol. solder, söller, soler Schöpf 679, kärntn. solder, demin. sölderle Lexer 234, cimbr. soldar, sollar cimbr. wb. 234b. mitteld. scheint es zu fehlen, so ausdrücklich bezeugt für Handschuhsheim. Lenz 66b. in Hessen ist solder im 15.—16. jahrh. zahlreich belegt, seit dem 17. jahrh. verschwunden, s. Vilmar 387 f.; niederrh. söller Frommann 5, 414, 6. auch im nd. nur theilweise üblich: soller brem. wb. 4, 915 f., solder Dähnert 442b, ebenso ostfries. Stürenburg 248b. ten Doornkaat Koolman 3, 256; preusz. söller, im Ermland siller, silla Frischbier 2, 344a. 11) söller bezeichnet ursprünglich, wie das lat. solarium, aus dem es entstanden ist und das es oft glossiert, einen der sonne ausgesetzten, also hochgelegenen und unbedeckten ort: solarium ... locus soli expositus, eine sommerleide, ein ort dar an die sonne immer ... ligt. it. locus talis in aedificio, ein söller (quod est lat. corrupt.). Corvinus fons lat. 612a. insbesondere das flache dach der südlicheren länder, bezw. altan, terrasse. Adelung. Jacobsson 4, 185b. 1@aa) so in der bibel: er fellet fehrlicher, durch solche rede, denn so er vom söller fiele. Syr. 20, 20; des andern tages ... steig Petrus hinauff auff den söller zu beten (ἀνέβη Πέτρος ἐπὶ τὸ δῶμα). ap. gesch. 10, 9. in der bibel von 1483: und bettet Saul in dem soler und er schlief. 119b (1 Sam. 9, 25; fehlt bei Luther, vorher: redet er mit Saul auff dem dache; et locutus est cum Saule in solario, stravitque Saul in solario, et dormivit); er fellt durch solche red vil fehrlicher, ... denn fiel er zu eim fenster ausz, oder vom soler in seim hausz. H. Sachs 5, 136d (nach Syr. 20); Portia ... erhub sich auf den söller. mit aufgehobenen ringenden händen stand sie, mit augen, die starr zu dem dämmernden himmel hinaufsahn. Klopstock 4, 36 (Mess. 6, 519); [] als sie jetzt sich gebückt, und geneigt hat über den söller. 37 (539); über dem saal erhub sich der söller, entstieg der mauer höhen, und öffnete für das aug' ein reiches gefilde. 5, 120 (12, 253, s. auch 14, 508); doch auf dem söller kann ich rings um mich der städte mehr und wege sehn. 10, 89 (David 4, 6). 1@bb) in bezug auf antike griech. verhältnisse, so auffällig mit bezug auf ein thor gebraucht: dort um Priamos saszen jetzt Panthoos und Thymoites, ... alle die ältsten des volks, auf dem söller des Skaiischen thores. Bürger 208a (Il. 3, 149: ἐπὶ Σκαιῇσι πύλησιν; dafür s. 152b, 195: hoch auf dem Skäerthurn). als flaches dach noch jetzt im süden: er führte mich auf das flache dach eines hauses ... als wir nun die gegend bewunderten, stieg ... ein gar artiges köpfchen aus dem boden hervor. denn zu einem solchen söller macht nur eine länglich viereckige öffnung im estrich, welche mit einer fallthüre zugedeckt werden kann, den eingang. Göthe 28, 76. 1@cc) auf deutschem boden bezeichnet dagegen söller gewöhnlich einen offenen ausbau am gebäude, altan, balkon. Adelung 2. Jacobsson a. a. o., vgl.: so ist der ort des Altenstaigs in seinen vocabulis zu merken, da er beym wort pergula setzt: eine fürspitz an einem hause, und erklärt es mit laube, soler, erker. erker weil ein solches vor-gebäude vor dem hause hervorsteht, wie ein erker hervor ragt; laube, hiesz es aber, weil man unter demselben ... seyn kunt ... wegen soler ist das lateinische dabey, est locus apertus a multis lateribus aërem excipiens, aliquando extra parietem porrectus, modo tectus, modo sub divo expositus; es wurde also ein unbedecktes tabulatum auch soller ... genannt. Frisch 2, 285c. so besonders bei den mittelalterlichen burgen, 'eine plattform, auf der man bequem sitzen und die aussicht genieszen konnte'. A. Schultz f. leben2 1, 110: he stont up eime soilre unde sach da intgain stain up eime anderen soilre ein frauwe. köln. qu. des 15. jahrh. bei Frommann 2, 453a; von eime sulre si guʒʒen daʒ ûf den meistir als he las. zeitschr. f. d. alterth. 17, 181, 19; werde sie von nun an nicht mehr morgens und abends am söller hervortreten sehn. Fr. Müller 3, 376; dann, als Harald mit lieben händen will die liebliche zu sich ziehn, sieht er zornig den leib sie wenden und zum ragenden söller fliehn. Arndt ged. 242; lockt's dich nicht, hinabzulauschen von dem söller in den grund? Eichendorff2 1, 338, fort auf den söller, wie lastet das haus! Grillparzer4 3, 19 (ahnfr. 1); da führten sie mich auf des schlosses söller und zeigten mir das gluthversengte land. 5, 20 (könig Ottokar 1); so wol auch: wo auf hohem söller leuchtend winkt der fackel heller brand. Schiller 11, 339 (Hero u. Leander). 1@dd) so noch jetzt in Süddeutschland ein 'offener gang oder altane um das obere stockwerk eines bauernhauses'. Schm. 2, 261. Schöpf 679. Frommann 6, 504, 13: von dieser kammer führt eine thür auf den soler, einen offenen gang um einen theil des obern hauses, durch das weit vorspringende dach vor regen geschützt. Leoprechting aus dem Lechrain 223; dort steht ein kleines haus, ... drei eichenstämme tragen den söller mit hölzerner brüstung, drauf nelken und gelbveiglein blühen. Auerbach dorfgesch. 2, 191. so wol auch: der fremde herr ... stand mit einem durchbohrenden blick auf den armen Veitel von seinem platz auf und begab sich auf den söller des hauses. Freytag soll u. haben 1, 122 (wol identisch mit der hölzernen galerie. s. 126). 22) gewöhnlicher bezeichnet indessen söller den allseitig gedeckten oberraum eines gebäudes, zweites bezw. oberstes stockwerk, obergeschosz, sodasz von der ursprünglichen bedeutung nur der begriff der hohen lage geblieben ist: soler, ober-soler unter dem dach, solaro morto. gall. galetas. Kramer dict. 2, 834b. 2@aa) so von antiken verhältnissen. als übers. des hom. ὑπερώιον, das als aufenthalt der frauen dient: in der burg des azeidischen Aktor stieg sie einst in den söller empor, die schüchterne jungfrau. Voss Il. 2, 514; oben im söller vernahm den himmlischen laut des gesanges jetzt Ikarios' tochter, die sinnige Penelopeia. Od. 1, 329; steig' alsdann in den söller empor mit dienenden jungfraun. 4, 751; [] weil selten im saal sie erscheinet den freiern, sondern entfernt ein geweb' im oberen söller sich wirket. 15, 516; aber das mütterchen stieg frohlockend empor in den söller. 23, 1. vom παρθενῶν geschieden: weil dir die mutter auf dein bitten denn vergönnen will, Antigone, aus deinem gemach zu gehen, und das Argiverheer vom söller des pallastes zu beschauen. Schiller 6, 124 (Phöniz. 1, 2; Eur. v. 90: μελάθρων ἐς διῆγες ἔσχατον). vgl. auch: Esopus antwürt: myn muter hat mir nye gesagt, in welcher kamer sie mich gebar, ob das in der schlauffkamer oder uff dem soler beschenhen sye. Steinhöwel Esop s. 45 Österley (utrum in atrio an in cenaculo. s. 12). 2@bb) ebenso biblisch: inti her giougit iu mihilan soleri gistreuuitan (cenaculum grande stratum). Tat. 157, 4; und als sie hin ein kamen, stiegen sie auff den söller (εἰς τὸ ὑπερῷον), da sich denn enthielten Petrus und Jacobus. ap. gesch. 1, 13; da wusschen sie dieselbige (tote), und legten sie auff den söller. 9, 37; und als er dar komen war, füreten sie jn hin auff den söller. 39; und es waren viel fackeln auff dem söller, da sie versamlet waren. 20, 8; uns duat ein man gilâri,lîhit sînan solari. Otfrid 4, 9, 10; in deme huse ... dar inne waz ein solre enboben, uf den si alle quamen. pass. 109, 7 Hahn; zeimal sprach Paulus gots wort ... dit waz uf eime solre enpor, dar enbinnen unde da vor waz lute ein michel ummerinc. 185, 85. bildlich: man kannte überhaupt keinen himmel, der von der erde geschieden gewesen wäre, der himmel war der söller der erde. Smend alttestamentl. religionsgesch.1 s. 466. vgl. ferner 3, a. 2@cc) so bedeutet noch heute söller im oberdeutschen 'vorplatz oder flur im obern stockwerk, besonders der ländlichen wirtshäuser, wo sie gewöhnlich zum tanzplatze dient, und daher ziemlich geräumig ist'. Schm. 2, 261. so öfter in den Nürnb. und Augsb. städtechroniken (wo die glossare stets 'vorplatz im ersten stockwerke' erklären): daʒ gesach (geschah) in meim soler. 1, 81, 30; und pauet darinn den hindern gemach, stublin, kammer und kuchin und liesz den soller und die kammer daran grien malen. 5, 133, 18; im schneiderhaus auff dem soler under dem boden. 23, 130, 14, var.
11476 Zeichen · 337 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    söller

    Mittelniederdeutsches Wb.

    söller , sölder (SL), süller (Köln. Bibel), 1. der Sonne ausgesetztes flaches Dach. 2. offener Ausbau am Gebäude bes. ei…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Söller

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    * Der Söller , des -s, plur. ut nom. sing. ein im Hochdeutschen veraltetes Wort, welches aber noch in den gemeinen Sprec…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Söller

    Goethe-Wörterbuch

    Söller [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Söller

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Söller (v. lat. solarium ), soviel wie Saal oder Vorplatz im obern Stockwerk eines Hauses; auch ein offener Gang oder Al…

  5. modern
    Dialekt
    Söllerm.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wossidia Söller m. erhöhter Vorplatz: eenen witten Söller vör im Rätsel vom Backofen Gü Güstrow@Käterhagen Kät .

  6. Spezial
    Söller

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Söl|ler m. (-s,-) 1 sorá (-ras) m. 2 (Trockensöller bei Scheune) parincinch (-nc) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit soeller

56 Bildungen · 7 Erstglied · 49 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von soeller

sol + -ler

soeller leitet sich vom Lemma sol ab mit Suffix -ler, mit Umlaut-Wechsel.

soeller‑ als Erstglied (7 von 7)

söllergepolter

DWB

soeller·gepolter

söllergepolter , n. : es liesz sich nämlich ein gepolter über seiner stube vernehmen, als ob der ganze söller umgekehrt würde. zwischen säge…

söllerlein

DWB

soeller·lein

söllerlein , n. , seltnes deminutiv zu söller: sölerlein, n. solaretto, solarino. Kramer dict. 2, 834 b ; solariolum Frisch 2, 285 c . in Kä…

Söllerlok

WWB

soeller·lok

Söller-lok n. Bodenluke (Frbg.) ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Bh).

Söllernāgel

WWB

soeller·nagel

Söller-nāgel m. langer Nagel für Fußbodenbretter, für Planken der Hausdecke ( WmWb ).

söllertreppe

DWB

soeller·treppe

söllertreppe , f. : Karl Buttervogel ging die söllertreppe hinab. Immermann Münchh. 2, 53 ; als ... eine pause entstand, stellte sich der sc…

soeller als Zweitglied (30 von 49)

apfelsöller

DWB

apfel·soeller

apfelsöller , m. tabulatum pomis servandis constructum: ein beschlossen getäfel zu eim opsgaden ( obstgadem ) oder apfelsolder. Sebiz 35 . n…

Drügsöller

RhWB

Drüg-söller Grevbr-Wickr m.: -kammer (in der Lederfabrik).

fruchtsöller

DWB

frucht·soeller

fruchtsöller , m. ein oberer bodenraum zur aufbewahrung von obst. bei Henisch 1268 , welcher fruchtsoller, oporotheca hat. noch jetzt wird a…

gesindesöller

DWB

gesinde·soeller

gesindesöller , m. oberes zimmer für die dienstboten, vgl. DWB gesindestube : oft toseten sie ( die geister der nonnen ) im gesindesöller, e…

Hafersöller

RhWB

hafer·soeller

Hafer-söller Aach-Gressenich , MGladb , Neuss m.: S. über dem Pferdestall, wo man den Hafer hinschüttet.

Haussöller

RhWB

haus·soeller

Haus-söller Monsch-Eicherschd , Sieg-Eudenb m.: Flur, Raum auf dem ersten Stock über der Küche.

Heusöller

RhWB

heu·soeller

Heu-söller -z·l.ər, –zldər Sieg-Herchen Strombg , Aach , SNfrk, Klevld m.: -boden.

Hō¹nersöller

WWB

hon·er·soeller

Hō¹ner-söller Schlafplatz für Hühner (Frbg.) ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Rh).

kornsöller

DWB

korn·soeller

kornsöller , m. kornboden: wenn sie das getreide auf den kornsöller tragen sollen, so musz man auf die träger achtung geben. Colerus hausb. …

Kraufsöller

RhWB

Krauf-söller -up- Duisb m.: äusserst niedriger S., Dachstube.

Mehlsöller

RhWB

mehl·soeller

Mehl-söller -zldər Klevld m.: Raum unten in der Windmühle unter dem Lagerstein, zur Aufbewahrung der M.säcke.

obersöller

DWB

ober·soeller

obersöller , m. oberboden: da Nummosus sterben solte, lieff er auf den ober-söller. Logau 3, 17, 17 .

Orgelssöller

RhWB

orgel·s·soeller

Orgels-söller (s. S.) nach Wk. VI 4 in Monsch-Conzen Hammer Lammersd Simmerath , Sol-Gräfr Schlagbaum , Mörs-Neuk Orsoy Östrum Stdt Utfort V…

Pappsöller

RhWB

papp·soeller

Papp-söller -zldər m.: 1. Boden, der durch langes Regnen so aufgeweicht ist, dass er schwankt Mörs-Orsoy . — 2. weiche, biegsame Eismasse D…

Pfortensöller

RhWB

pforten·soeller

Pforten-söller Jül-Dürboslar , Erk-Gevenich m.: Überbau über dem Hoftor, unterhalb mit Brettern oder Rundhölzern udgl. abgedeckt, zum Lagern…

Rattensöller

WWB

ratten·soeller

Ratten-söller der oberste Raum eines Wohnhauses unmittelbar unter dem Dach (Frbg.) ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Ss).

Roggensöller

RhWB

roggen·soeller

Roggen-söller -zldər Klevld m.: -speicher. RA.: Ek sall ow de R. afkehre dich verprügeln Mörs-Xanten .

Rō²ksöller

WWB

rok·soeller

Rō²k-söller - sölder Raum, in dem geräuchert wird (Frbg.) ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor An).

Saatsöller

RhWB

saat·soeller

Saat-söller -zldər Klevld (s. Saat 1 f) m.: S., in dem das Getreide lagert.