Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
häcksel m.
häcksel , m. und n., auch in der schreibung hecksel, hechsel, haxel, häxel, hexel; niederd. hakkels, holl. haksel n., dän. hakkelse m. kein gemeindeutsches wort, sondern auf Nieder- und Mitteldeutschland eingeschränkt. es bezeichnet das klein gehackte, später nach erfindung der häckerlingsbank klein geschnittene stroh, wie es vorzüglich als viehfutter dient, in Schlesien sagt man dafür siede, in Baiern gesott, in Franken hälm, in der Schweiz ( Bern ) häckel, heckel ( Stalder 2, 9 ); auch sonst stroh und heckel. balt. studien 15, 125. palea, ein süd, fit e stramento secto, ausz haxel. Alberus t…