Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
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Simonides, Name von 2 berühmten aber wenig bekannten hellenischen Dichtern. — S. aus Amorgos, geb. um 664 oder gar 778 v. Chr., dichtete Jamben u. Elegien, worin er die Weiber sehr scharf angriff. Von den 2 erhaltenen Bruch stücken zählt das eine nur 24, das andere 118 Verse, die Welker 1835 im Rheinischen Museum herausgab. — S. aus Keos, geb. um 555 vor Chr., lebte lange zu Athen, in Sparta, st. um 469 zu Syrakus am Hofe des Hiero. Wurde von den Alten als Vater der Trauerelegie gepriesen und überflügelte in dieser Dichtungsart den großen Aeschylus, besang außerdem hervorragende Persönlichkeiten und entscheidende Ereignisse durch Epinikien, Dithyramben und andere kleinere Gedichten. Neueste Ausgabe der Bruchstücke in Bergks „Poetae lyr. graeci” (2. Aufl. Leipz. 1853). Manche rühmen dem S. auch nach, er habe das griech. Alphabet um 4 Buchstaben bereichert u. die Mnemonik erfunden.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Simonides
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Simonides , Name von 2 berühmten aber wenig bekannten hellenischen Dichtern. — S. aus Amorgos , geb. um 664 oder gar 778…
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