lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Schleifmaschine

nhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
9
Verweise raus
7

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Schleifmaschine

Bd. 17, Sp. 840
Schleifmaschine, mechanische Vorrichtung zum Schärfen (Schärfmaschine) der schneidenden Werkzeuge und zum Schleifen bei der Metall- und Holzbearbeitung, besitzt gewöhnlich als Werkzeug eine oder mehrere Schleifscheiben, die auf einer Achse sitzen und von dieser in schnelle Drehung versetzt werden. Mitunter bedient man sich auch endloser, mit Schleifmaterial belegter Riemen, die um rotierende Scheiben gespannt sind (Bandschleifen). Die Scheiben drehen sich in Vertikal- oder Horizontalebenen, für bestimmte Zwecke zugleich oft an hängenden oder liegenden Schwingrahmen, nach allen Seiten beweglich, und sind für besondere Zwecke (Sägeschärfen, Schleifen von Fräszähnen, Spiralbohrern etc.) eigens geformt, wodurch eine große Mannigfaltigkeit in der Ausführung der S. entsteht. Fig. 1 u. 2 zeigen eine S. von Mayer u. Schmidt (Offenbach a. M.) mit zwei Schleifscheiben S S, die durch eine Riemenstufenscheibe mit drei verschiedenen Geschwindigkeiten in Drehung versetzt werden können. Der großen Geschwindigkeit wegen erhalten die Schmirgelscheiben eine Wellblechhaube a zum Schutz der Arbeiter. Zur Entfernung des Schleifstaubes ist mit dem Hohlraum H ein Ventilator V verbunden und die das Arbeitsstück stützenden Vorlagen b, b sind als Ausaugerohre ausgebildet und durch die Ansätze c, c ebenfalls an H angeschlossen, so daß der Staub unmittelbar am Entstehungsort abgesogen und in die Kammer H geschafft wird, die Filtriermaterial (gewöhnlich Koksstücke) aufnimmt, das allen Staub zurückhält und zugleich damit die Wiedergewinnung von wertvollem Metallschliff (Kupfer etc.) gestattet. Die S. ist vielfach für besondere Arbeiten ausgebildet; dazu gehört unter anderm die S. zum Rundschleifen von zylindrischen Körpern, z. B. Walzen, wobei das Arbeitsstück sich langsam unter der schnell drehenden Schmirgelscheibe umdreht, während letztere sich längs des Arbeitsstückes bewegt. Zum Schleifen von Holz, Glas und sonstigen plattenförmigen Körpern dient eine S. (Fig. 3) mit einer rotierenden Scheibe a, die eine mit Sand bekleidete Kautschukplatte trägt und nach und nach über die ganze Fläche T hinweggeführt wird. Zu diesem Zwecke befindet sich die Schleifscheibe an dem vordern Ende eines Armes b c, der sowohl bei o als bei u um vertikale Achsen drehbar, also wie ein Armgelenk konstruiert ist, um somit leicht nach allen Stellen des Tisches geführt werden zu können. Die sehr schnelle Drehung der Schleifscheibe erfolgt von der Riemenscheibe 1 aus durch die Transmissionen 2,2,3,4. Vgl. Steinbearbeitungsmaschinen; über die Glaslinsenschleifmaschine s. Linse, S. 585. Vgl. Pregél, Neuere Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung, Fräse- u. Schleifmaschinen (Stuttg. 1892).
2690 Zeichen · 33 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    schleifmaschinef.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    schleifmaschine , f. compliciertere vorrichtung zum schleifen Jacobsson 3, 619 . vgl. schleifmühle.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schleifmaschine

    Goethe-Wörterbuch

    Schleifmaschine (aus Stahl gefertigte) Vorrichtung zum mechanischen Schleifen (von Glas) T5,149,22 v 4.2.15 A(FfA I 27,9…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schleifmaschine

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schleifmaschine , mechanische Vorrichtung zum Schärfen ( Schärfmaschine ) der schneidenden Werkzeuge und zum Schleifen b…

  4. modern
    Dialekt
    Schleifmaschine

    Rheinisches Wb.

    Schleif-maschine Sol f.: wie nhd.; Arten: Erl-, Erldrunter-, Hand-, Hohl-, Rücken-, Watenschleifmaschine.

  5. Spezial
    Schleifmaschine

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schleif|ma|schi|ne f. (-,-n) 1 mascin da amoré f. , mascin da aguzé f. 2 mascin da slaifé f.

Verweisungsnetz

17 Knoten, 12 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 1 Kompositum 12 Sackgasse 4

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schleifmaschine

0 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schleifmaschine 3 Komponenten

schleif+(masch+ine)

schleifmaschine setzt sich aus 3 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — schleifmaschine kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.