Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schleif m.
schleif , m. 1 1) mitteld. schleif und schleef, nd. slêf, groszer, hölzerner küchenlöffel, dann übertragen von einem plumpen ungehobelten menschen; vereinzelt auch als f., s. oben schleef sp. 555. vgl. auszer dem dort angeführten noch: pantrum, sleyf Dief. 410 b , slyf nov. gl. 279 a . Kleemann 19 a . Vilmar 354 ; giffen pastôr de hant un segg: gô'n dach! dû slêf. Frommanns zeitschrift 3, 39, 29. 4, 129. 34. 5, 277, 14 ( Ostfriesland ), 293 ( Braunschweig ), 6, 478 ( Lippe ), nd. jahrb. 9, 72, nd. korrespondenzbl. 10, 43. 2 2) masc. gebildet zu schleifen, ziehen, schleppen, nd. sliep ( für slê…