Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unterschleif m.
unterschleif , m. , receptus, receptaculum ( einfaches schleif in derselben bed. s. DWB schleif 3). ursprünglich zu schliefen gehörig, doch haben sich angleichungen eingestellt, die bei schlaufen, schleifen, schliefen üblich sind; vgl. DWB unterschleich , -schlauf, -schleifung, -schlief, -schluf, -schlupf. aus dem häufigen vorkommen in österr. weisthümern läszt sich schlieszen, dasz u. (-schleipf, pf für f th. 9, 591) im mhd. schon vorhanden gewesen ist ( Lexer 2, 1802 ). zum verhalten zu unterschlauf in mundarten s. Staub-Tobler 9, 122 ; Fischer schwäb. wb. 6, 248 . endungsloser plural: W. ..…