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schilf

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schilf m. n.

Bd. 15, Sp. 140
schilf, m. n. arundo, scirpus. nur hoch- und niederdeutsches wort, ahd. sciluf, scilaf, mhd. schilf, mnd. schelp Schiller-Lübben 4, 67a; scirpus scilpp, schielp, schelp, scelip Dief. 519a; ulva schilff, schelff, schelfe, schelpp, schelp, sceleph 625c; Kilian führt schelp, carex, ulva als sächsisch und niederrheinisch auf. als nächste verwandte des wortes haben schelfe (th. 8, 2489) und schale (2060) zu gelten, die mit schilf gemeinsam auf die indogermanische wurzel skel spalten zurückgehen, vergl. zu den unter schale aufgeführten noch litt. skièlti, intrans. spalten, skélti trans. spalten, skalus sich leicht spalten lassend, skalà langer abgespaltener kienspan zum leuchten, russ. skála abgespaltenes stück fels, abgerissene birkenrinde (Schade 2, 774), wobei die vorstellung von der spaltbarkeit des rohrstengels gewaltet hat. die frühere sehr verbreitete annahme, dasz schilf lehnwort aus lat. scirpus sei, mit vertretung des r durch l und verschiebung des p in hochd. f, wird auch jetzt noch vertreten (Kluge5 323), kann aber als wahrscheinlich nicht gelten. das verbreitungsgebiet des im ahd. und mhd. recht wenig bezeugten wortes scheint sich auf Alemannien kaum erstreckt zu haben, da dort in Wolfs glossar zu Luthers bibel 1523 schilff durch wasser rhuor übersetzt wird, vergl. Zachers zeitschrift 22, 328. das geschlecht des [] ahd. sciluf und mhd. schilf läszt sich nicht mit bestimmtheit feststellen. Luther gebraucht schilf als ein masc.: und da sie jn nicht lenger verbergen kund, macht sie ein kestlin von rhor, und verkleibets mit thon und pech, und legt das kind drein, und legt jn in den schilff am ufer des wassers. 2 Mos. 2, 3; ebenso spätere schriftsteller, häufiger bis ins 18., ausnahmsweise auch noch im 19. jh.: wiewol .. das alte papier eigentlich ein egyptischer schilff gewesen, das (sic!) im schilffmeer gewachsen. Mathesius Sar. 104a; denn auf dem krug war gegraben, wie Pan voll entsezen am ufer sah, wie die schönste nymphe in den umschlingenden armen in lispelnden schilf sich verwandelte. Geszner schr. 3, 43; sie flohen in den winkenden schilf und hüpften dann wieder ans schif. 133; er sinkt, wenn ihn nicht rettung stracks erhält, bald über knie und brust, in die verschlämmten pfützen, die stimme schleust der koth, der stirnen kaltes schwitzen verwischt der schilff darunter er verfällt. A. Gryphius 1698 1, 216; lachen erwartete ich, was fand ich? strotzende wiesen, selten wuchernden schilf, kaum noch die spuren von sumpf. Hebbel 7, 195. ausnahmsweise fem. bei Luther: kan auch die schilff auffwachsen, wo sie nicht feucht stehet? Hiob 8, 11; das jetzt ausschlieszlich herrschende neutrale geschlecht findet sich zuerst bei schriftstellern niederdeutscher heimat und hat sich wol unter einwirkung der neutra ähnlicher bedeutung, wie gras, rohr, ried, ergeben. Bedeutung. 11) schilf als collectivum, von einer mehrzahl von pflanzen: und die wasser werden verlauffen, das die seen an temmen werden geringe und treuge werden, beide rhor und schilff verwelken und das gras an den wassern verstieben. Jes. 19, 6; da zuvor die schlangen gelegen haben, soll hew und rhor und schilff stehen. 35, 7; wenn denn das zeug also gerichtet ist, und der fang vor sich gehen soll; so schneidet oder hauet man das rohr und schilff neben dem zeuge alles ab, dasz die staare in den eingerichteten platz einfallen müssen. Döbel jägerpr. 2, 235b; wäre aber des schilffs oder rohres zu viel und weitläufftig. ebenda; der wind flüsterte im schilf. Hebbel 9, 28; an einem schönen abend fuhr Irin mit seinem sohn, im kahn aufs meer, um reusen in das schilf zu legen, das ringsum den strand von nahen eilanden umgab. E. v. Kleist 1, 80 (1760); und nun brannten die ulmen, es brannten genisten und weiden, mit dem lotos brannte das schilf, es brannte der kalmus. Stolberg 12, 304; durch moos und schilf. durch korn und hain, bergauf, thalab, waldaus, feldein, herbei! herbei! zum ringelreihn. Matthisson ged. (1794) 103; und ich sah die wogen kräuseln, sah das schilf sich flüsternd küssen. Fr. Kind 4, 138; es sucht den pfad hin zum gestad, schwimmt stutzend durchs knisternde schilf und rohr, und hebet die augen gar dreist empor. 1, 256; am wellenlosen teich, umkränzt von hohem schilf und binsen. 3, 47; ich schlief und träumte auch vielleicht, doch hört ich noch der amsel pfeifen, wie echos letzte hauche, feucht und halb verlöscht, am schilfe streifen. A. v. Droste-Hülshoff ges. schr. (1879) 1, 61; schwertlilienkranz am ufer steht und horcht des schilfes schlummerliede. 92; auf dem teich, dem regungslosen, weilt des mondes holder glanz, flechtend seine bleichen rosen in des schilfes grünen kranz. Lenau 1, 53 Koch; wo die masten so eng und so dicht zusammen sich drängen wie die spitzen des schilfs bei uns in gräben und sümpfen. Hebbel 8, 230; es liegt am öden dünenstrand das kloster halb zerfallen, um gang und stufen weht das schilf, die flut spielt in die hallen. Geibel 4, 57. 22) schilf von einer bestimmten schilfart: wiewol .. das alte papier eigentlich ein egyptischer schilff gewesen ist, das im schilffmeer gewachsen. Mathesius Sar. 104a. hier auch ein plural schilfarten: einzelne schilfe sind brüchiger, andére im halme fester; sonst ungewöhnlich und dichterisch für schilfmenge: und zeichnete diese stätte mit zusammengerafften schilfen und grünenden zweigen, dasz sie kehrend möchten auch in der nacht sie erkennen. Stolberg 11, 351. [] 33) schilf für die einzelne pflanze: das ein mensch seinem leibe des tages ubel thut, oder seinen kopff henge wie ein schilff. Jes. 58, 5; wer seinen schatz, das geld, zur reise mit sich träget, wie geht er voller angst! wenn nur ein schilff sich reget, so fürchtet er das schwert. Rachel teutsche satyr. ged. (1664) 44; zur bezeichnung des zuckerrohres: thut ein schilf sich doch hervor, welten zu versüszen! möge meinem schreibe-rohr liebliches entflieszen. Göthe 5, 27. 44) schilf fast wie eine ortsbezeichnung, schilfbewachsenes ufer u. ähnl.: und legt jn in den schilff am ufer des wassers. 2 Mos. 2, 3; und da sie das kestlin im schilff sahe. 2, 5; jr werdet sie treffen am schilff. 2 chron. 20, 16; glücklicher weise fand er einen kleinen nachen mit einem ruder im schilfe. Musäus volksm. 3, 11 Hempel; echo lauschte deinen gesängen im säuselnden schilfe. Stolberg 16, 270; aus dem schilfe des stroms winket der bläulichte gott. Schiller 11, 87 (spaziergang 103); vögel fühlen den winter vor; wie die wandern in nebelduft, senken die sich in schilf und rohr, die zum schlafen in fels und kluft. Rückert poet. werke 1, 253 (1882); eben hat man einen räuber, der im schilfe lag verborgen, in dem nahgelegnen weiher, edler herr, hier eingebracht. Grillparzer 3, 101; fährt auf falschen, tück'schen fluthen nach dem schilfe, nach dem röhricht, eine arme wasserlilie abzuraufen dorten thöricht. Immermann 11, 341 Boxberger; es orgelt im rohr und es klirret im schilf; nur hurtig, die flucht nur genommen! Mörike 1, 77; schon sucht mit lasser heerde der müde hirt den schattenkühlen quell und des zottigen waldgottes dickicht auf, und nirgends flüstert im schweigenden schilf ein lüftchen. Geibel 5, 227. 55) schilf, als stoffbezeichnung: halten sie sich auch wacker im hades der societät, und flechten sie schilf und rohr nur fein zum derben stricke, damit es doch auch etwas zu kauen gebe. Göthe an Schiller 13. jan. 1804; die wohnungen sind aus schilf und gras über ein rahmenartiges pfahlwerk gebaut. Petermanns mitth. 39, 270; sie machten an den stunden von rinden und von loube, ûʒ schilfe und ûʒ schoube ein hütte grôʒ und wît. Heinrich von Freiberg Tristan 3330; wie dieses dach von schilf, und den geschwärzten herd ihr langer fleisz erbaut und noch kein fluch beschwert. Hagedorn 2, 101; was weilt doch heute der knabe so lang? ruft ahnend der harrende vater, und bang verläszt er die hütte von schilfe. Fr. Kind ged. 3, 62. 66) schilf, in vergleichen zur bezeichnung eines schwankenden, leicht brechbaren gegenstandes: ihr brauchet unsern witz, als wie das schilff im strande, bald richtet ihr ihn auf, bald drücket ihr ihn ein. Hoffmannswaldau heldenbriefe (1680) 44 nicht will an schilf und wankend rohr ich meinen nachen binden, dasz, käm ein sturm, ich blöder thor trieb hin zu allen winden. Immermann 11, 19 Boxberger.
8276 Zeichen · 118 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schilfstm. stn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    schilf stm. ? stn. ? schilf, rohr. ahd. sciluf Gr. 3,370. Graff 6,479. ulva Diefenb. gl. 285. machten ûʒ schilfe und ûʒ …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schilf

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der oder das Schilf , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, ein Nahme, welcher im Deutschen mehrern Arten v…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schilf

    Goethe-Wörterbuch

    Schilf Sammelbezeichnung für versch in sumpfigen Uferbereichen, Moorwiesen u Auwäldern beheimatete Süßgräser a hochgewac…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schilf

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Schilf , s. Herder arundo .

  5. modern
    Dialekt
    Schilf

    Schweizerisches Idiotikon · +4 Parallelbelege

    Schilf Band 8, Spalte 672 Schilf 8,672

  6. Sprichwörter
    Schilf

    Wander (Sprichwörter)

    Schilf 1. Kann auch die Schilff auffwachsen, wo sie nicht feucht steht. – Petri, II, 413. 2. Wenn das Schilf schwankt, m…

  7. Spezial
    Schilf

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schilf (Phragmites communis) n. (-[e]s,-e) 1 ‹bot› (Schilfrohr, Schilfgras) ciana f. 2 (Röhricht) cianëi (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schilf

104 Bildungen · 77 Erstglied · 23 Zweitglied · 4 Ableitungen

schilf‑ als Erstglied (30 von 77)

schilfähre

DWB

schilf·aehre

schilfähre , f. ähre des schilfrohres, die aus den von der spindel entspringenden und von haarbüscheln umgebenen blüten gebildet wird: wo sc…

Schilfart

GWB

schil·fart

Schilfart Pl mBez auf urzeitliche (fossil erhaltene) Spezies der Sumpfgräser GWB N9,26,1 JMüllerSammlg Juliane Brandsch J.B.

schilfartig

DWB

schilf·artig

schilfartig , adj. nach der art des schilfes: das schilfartige glanzgras. Campe ; hat wegen der vielen äste schilfartiger pflanzen auch den …

schilfbach

DWB

schilf·bach

schilfbach , m. ein mit dichtem schilf an den ufern bewachsener bach: wir heben die reusen den schilfbach entlang, und ruhn bei den schleuse…

schilfbekränzt

DWB

schilfbekränzt , adj. mit schilf bekränzt: schilfbekränztes haupt. Campe.

schilfblatt

DWB

schilf·blatt

schilfblatt , n. blatt des schilfes: das schilfblatt trof und die weide von der erschlag'nen blut! Stolberg 1, 88 .

schilfblume

DWB

schilf·blume

schilfblume , f. die wasserschwertlilie, iris pseudacorus ( aus Preuszen ). Frischbier 2, 271 b .

schilfbrücke

DWB

schilf·bruecke

schilfbrücke , f. , brücke, welche aus bündeln von schilf mit darüber gelegten brettern besteht und deren man sich in morastigen gegenden be…

Schilfbündel

GWB

schilf·buendel

Schilfbündel Packen abgeschnittener u (zum Transport) zusammengebundener Sumpfgrasstengel Felix..der schon ein S. ergriffen und dem jüngern …

schilfbüschel

DWB

schilf·bueschel

schilfbüschel , n. und m. büschel von schilf: die kinder trugen grosze schilfbüschel. Göthe 21, 7 .

schilfbusch

DWB

schilf·busch

schilfbusch , m. nach art eines busches dicht zusammengewachsenes schilf: mit diesen worten zog er in einem ruck den ganzen wald, bei einer …

schilfen

DWB

schilfen , adj. aus schilf verfertigt, erbaut: warf die schilfene lanze. Stolberg 16, 183 ( aus dem froschmäusekrieg ); zween fischer, greis…

Schilfengras

PfWB

schilfen·gras

Schilfen-gras n. : ' lange harte Halme im Heu ', Schilwegras [ BZ-Dierb ]; vgl. PfWB Schilfen , PfWB Schmiele 1 a.

Schilfer

WWB

schil·fer

Schilfer m.f. [verstr.] 1. Kopfschuppe. — 2. Schorf, rauhe Haut ( Kr. Minden Min Ha). ⟨ Genus: m. ( Kr. Minden Min Kr. Minden@Hahlen Ha ), f…

schilferen

WWB

schil·feren

schilferen V. [verstr.] 1. sich in Schuppen ablösen; abblättern, absplittern. — 2. abschürfen (z.B. Haut).

schilfereⁿ

Idiotikon

schilfereⁿ Band 8, Spalte 379 schilfereⁿ 8,379

Schilfereⁿ I

Idiotikon

Schilfereⁿ I Band 8, Spalte 378 Schilfereⁿ I 8,378

Schilfereⁿ II

Idiotikon

Schilfereⁿ II Band 8, Spalte 672 Schilfereⁿ II 8,672

schilfesmatte

DWB

schilf·es·matte

schilfesmatte , f. matte aus schilf: drauf baut er ein hüttlein von schilfesmatten, und lebt bei bibern und wasserratten. Fr. Kind ged. 1, 1…

schilfgeflecht

DWB

schilf·geflecht

schilfgeflecht , n. geflecht von schilf: rund um den teich hinter dem schilfgeflechte und erlengebüsche. V. Weber sagen 4, 502 .

schilfgeflüster

DWB

schilf·gefluester

schilfgeflüster , n. leises, durch den wind im schilfe hervorgerufenes geräusch, geflüster: selbst das einsame vorüberwogen und schilfgeflüs…

schilf als Zweitglied (23 von 23)

Geschilf

Campe

○ Das Geschilf , des — es , d. Mz . ungew. viel Schilf zusammen= genommen, dann eine mit Schilf bewachsene Geg end. Die Wasservögel verberge…

landschilf

DWB

land·schilf

landschilf , m. und n. arundo epigeios, hügelrohr, hügelschilf. Nemnich 1, 489 .

papierschilf

DWB

papier·schilf

papierschilf , n. papyrus Zedler 26, 654 . Herder ebr. poesie 1, 126 . vgl. papierstaude.

pfeifenschilf

DWB

pfeifen·schilf

pfeifenschilf , n. : eine andere art ( des pfeilschiefes) mit dünnern und längern gliedern nennen die Holländer pfeifenschilf ... woraus röh…

pfeilschilf

DWB

pfeil·schilf

pfeilschilf , m. n. : dieser schilf ( bambuca baccifera ) heiszt in Ostindien feder- und pfeilschilf, weil die inngebornen aus dem stamm pfe…

Pipenschilf

Campe

pipen·schilf

Das Pipenschilf , — es , o. Mz . ein Name des Schilfgrases (Phalaris arundinacea L .).

seeschilf

DWB

see·schilf

seeschilf , n. : meer- sive seeschilf, alga. Stieler 1719 ; vgl. Kramer unter seegras 1; meergras, tang, fucus. Campe.

sparrschilf

DWB

sparr·schilf

sparrschilf , n. , in der gegend von Wittenberg glyceria spectabilis. Pritzel - Jessen 167 b , sonst auch berstgras genannt.

Sumpfschilf

Wander

sumpf·schilf

Sumpfschilf Es ist kein Sumpfschilf, es hält sich für Zuckerrohr. ( Abyssinien. )

teichschilf

DWB

teich·schilf

teichschilf , n. was teichrohr Nemnich 1, 489 : kolbiges teichschilf. Voss Virg. landbau 2, 175 .

uferschilf

DWB

ufer·schilf

-schilf , m. u. n., röhricht am ufer: wilde eber sprengten in haufen durch das u. Ritter a. a. o. 11, 941 ; ( es ) rauschte der u. ... still…

waldschilf

DWB

wald·schilf

waldschilf , n. 1 1) in wäldern wachsendes schilf. 2 2) name der waldbinse, scirpus silvaticus L. Nemnich 4, 1215 . Campe .

wiese(n)schilf

DWB

wiesen·schilf

-schilf , n. , calamagrostis lanceolata Roth ' lanzenreitgras ' Marzell 1, 709 : Campe 5 (1811) 717 a ;

zuckerschilf

DWB

zucker·schilf

zuckerschilf , n. Lohenstein Agrippina (1701) 101 ; A. v. Humboldt ansichten d. natur 1, 1 . —

Ableitungen von schilf (4 von 4)

beschilfen

DWB

beschilfen , arundine tegere, beschilft arundinosus: selbst im palast, wie in beschilften häusern. Hagedorn 1, 81 ; gondeln, die von dem bes…

Geschilf

Campe

○ Das Geschilf , des — es , d. Mz . ungew. viel Schilf zusammen= genommen, dann eine mit Schilf bewachsene Geg end. Die Wasservögel verberge…

geschilfe

DWB

geschilfe , geschilf , n. , coll. zu schilf, das schilfdickicht: die wilde ent' ein plätzchen sucht ... sich triefend mit der jungen zucht z…

verschilfen

DWB

verschilfen , verb. mit schilf verwachsen: der garten da hinten war voller blumen, der flusz nicht so verschilft wie heut. Heyse werke 7, 10…