Eintrag · Westfälisches Wb.
- Anchors
- 15 in 9 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
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1200–1600
Mittelniederdeutschscheppenst. V., sw. V.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege
scheppen , st. V., sw. V. nhd. „schöpfen“ (2), schaffen, erschaffen (V.), hervorbringen, Form geben, Gestalt geben, zusc…
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschScheppenv., trs
Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg
† Scheppen , v. trs . im N. D. schaffen, schöpfen; wie auch schneiden. D. Scheppen .
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modern
Dialektscheppentr. v.
Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege
ElsWB PfWB RhWB scheppe n [šepə fast allg.; šebə Pfb. Bi. ; šèpfe Weil.; šefən Falk. D. Si. ; šêfən Bo. — Ptc. gəšept (g…
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SprichwörterScheppen
Wander (Sprichwörter)
Scheppen Nümms kann sick sülfst schippen (schüppen). – Hauskalender, I.
Verweisungsnetz
54 Knoten, 51 Kanten
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit scheppen
40 Bildungen · 11 Erstglied · 26 Zweitglied · 3 Ableitungen
Zerlegung von scheppen 2 Komponenten
scheppen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
scheppen‑ als Erstglied (11 von 11)
Scheppenap
WWB
Scheppe-nap m. [verstr. WMünsterl Enr] 1. Gefäß mit Stiel (bes. zum Schöpfen des Schweinefutters). — 2. Napf, Kelle zum Schöpfen von Wasser …
scheppenbank
KöblerMnd
scheppenbank , F. Vw.: s. schēpenbank
Scheppengerichte
WWB
Scheppen-ge-richte n. Schöffengericht ( Kr. Detmold Det Is). Ge- scheppe n. Geschöppe Geschöpf ( Kr. Brilon Bri Ka). ¶ WWB-Source:207:NdsWb …
scheppen II
RhWB
scheppen II -e- = schnellen s. schüppen III.
scheppen III
RhWB
scheppen III PfWB PfWB ElsWB ElsWB LothWB das Wort ist allg.; nur das WMosfrk hat eine andere zugrunde liegende Form scheffen (-ęf-, –Ef-); …
scheppenis
KöblerMnd
scheppenis , F. Vw.: s. scheppenisse
scheppenisse
KöblerMnd
scheppenisse , F. nhd. Schöpfung, Erschaffung, Erschaffenes, Geschöpf, Gestalt, Form, Aussehen, Beschaffenheit, Zustand, Schaffung, Herbeifü…
scheppenrecht
KöblerMnd
scheppenrecht , N. Vw.: s. schēpenrecht
Scheppenstädt
Herder
Scheppenstädt , braunschweig. Stadt mit 2700 E.; im norddeutschen Volkswitze steht S. neben Schilda.
scheppentlĩken
MNWB
scheppentlĩken , adv. , kreatürlich, erschaffenerweise .
scheppentlīken
KöblerMnd
scheppentlīken , Adv. nhd. „schaffentlich“?, kreatürlich, erschaffenerweise E.: s. scheppentlīk, scheppen (1), līken (1) L.: MndHwb 3, 81 (s…
‑scheppen als Zweitglied (26 von 26)
abscheppen
LothWB
ab-scheppe n Fo. u. fast allg. tr. v. abschöpfen: de Rahm a. s. scheppe.
afscheppen
MeckWBN
Wossidia afscheppen wie afkellen, s. Melk 1.
anescheppen
KöblerMnd
anescheppen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. von Natur gegeben E.: s. ane, scheppen L.: MndHwb 1, 101 (anscheppen)
anscheppen
KöblerMnd
anscheppen , st. V. Vw.: s. anescheppen*
aufscheppen
RhWB
auf-scheppen: PfWB 1. Zupp opsch. in den Teller sch. Rip, Nfrk. RA.: Wenn ich sägg, schöpp op, da wörd opgeschöpp! ich habe zu befehlen, mei…
ausscheppen
RhWB
aus-scheppen: 1. etwas a., a. z.B. die Suppe a.Allg. RA.: Dou kris hei net miəhr utgeschöppt bekommst nichts mehr zu essen, du hast das Haus…
bescheppen
KöblerMnd
bescheppen , sw. V. Vw.: s. beschippen
einscheppen
RhWB
ein-scheppen: PfWB in den Teller sch.; der (ihr) hot mer so viel ingescheppt, dat kann ich jo gar nit all esse Rhfrk, Allg.
erscheppen
KöblerMnd
erscheppen , sw. V. nhd. „erschöpfen“, ausschöpfen Hw.: vgl. mhd. erschepfen E.: s. er (3), scheppen (2) W.: s. nhd. erschöpfen, sw. V., ers…
ferscheppen
WWB
fer-scheppen V. [Sos, verstr. Kr. Steinfurt Stf Kr. Beckum Bek Arn] 1. entstellen, verunstalten; verderben, zerstören. Et hätt dat ganze Miä…
fulscheppen
WWB
ful-scheppen V. dass. Sik ’n Täller fulschepp’m ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl ).
inscheppen
WWB
in-scheppen V. [WMünsterl Kr. Lippstadt Lst die krfr. Stadt Hagen Hag Bri] in etwas schöpfen, hineinschöpfen; mit dem Schöpflöffel auftun, a…
lauscheppen
WWB
lau-scheppen V. auf Kosten anderer leben; darauf aus sein, auf Kosten anderer zu essen oder zu trinken ( WmWb ).
nachscheppen
RhWB
nach-scheppen: noch einmal sch., nachfüllen Allg.
ȫverscheppen
MNWB
° ȫverscheppen , ōver- , swv. : refl. sik ȫ. sich verwandeln, sich eine andere Gestalt geben (SL: B. d. Byen).
overscheppen
LW
over-scheppen, sik o., sich verschaffen, d. h. sich eine andere Gestalt geben, verwandeln.
schippen, scheppen
LW
schippen, scheppen, sw. v. schaffen, verschaffen, bewirten, einrichten, verordnen, schicken; refl. sich verhalten.
ümmescheppen
WWB
ümme-scheppen V. umschöpfen (in ein anderes Gefäß) ( WmWb ).
upscheppen
MNWB
° upscheppen , v. : aufschöpfen, (mit dem Schöpflöffel) die Teller füllen, „ Scheppet vp mit deme groten sleue, Szo willen wy ynn froͤuden l…
usscheppen
LothWB
us-scheppe n tr. v. fast allg. 1. herausschöpfen: de Supp u. — 2. ausleeren : se han de Bure usgescheppt. Das Ptc. usgescheppt hat die Bedeu…
ūtscheppen
WWB
ūt-scheppen V. [WMünsterl Kr. Beckum Bek die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Isl] leer schöpfen. De Kuhle uutscheppen ( W…
vorscheppen
KöblerMnd
vorscheppen , sw. V. Vw.: s. vörschēpen*
wedderscheppen
MeckWB
Wossidia wedderscheppen a. Spr. wiederbeschaffen: 'were ok dat en dat slot afghinghe, dewile id ere pant were ..., so schale wy en dat slot …
ōverscheppen
KöblerMnd
ōverscheppen , sw. V. Vw.: s. ȫverschippen*?
ūtscheppen
KöblerMnd
ūtscheppen , sw. V., st. V. nhd. beschaffen (V.), liefern E.: s. ūt..., scheppen (1) L.: Lü 462a (ûtschippen)
ȫverscheppen
KöblerMnd
ȫverscheppen , sw. V. Vw.: s. ȫverschippen*?
Ableitungen von scheppen (3 von 3)
bescheppen
KöblerMnd
bescheppen , sw. V. Vw.: s. beschippen
erscheppen
KöblerMnd
erscheppen , sw. V. nhd. „erschöpfen“, ausschöpfen Hw.: vgl. mhd. erschepfen E.: s. er (3), scheppen (2) W.: s. nhd. erschöpfen, sw. V., ers…
scheppene
KöblerMnd
scheppene , sw. M. Vw.: s. schēpen (4) L.: MndHwb 3, 81 (scheppen[e])