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Schepper

mhd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
8 in 8 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Schepper m.

Bd. 4, Sp. 1184
Schepper m. [WMünsterl Kr. TecklenburgTek Kr. MünsterMün Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. BeckumBek Kr. PaderbornPad SWestf Bür] Gefäß zum→ scheppen: Schöpf-, Suppenkelle, großer Löffel (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl); kleiner Topf mit Stiel oder Henkel; Schöpffass zum Einfüllen des Schweinefutters in den Futtereimer (Frbg.); kleine längliche hölzerne Schaufel (für Mehl, Korn, Saatgut (WmWb); Gießkanne. En hülten Schepper (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). ’n Schepper vull Wāter (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Elken Emmer eenen Schepper Mähl Regel für das Ansetzen von Viehfutter (WmWb). Med’n Schöpper ūd’n Pott krīgen mit dem Schöpfgefäß (Wasser) aus dem Topfe schöpfen (Kr. BeckumBek Vh). Zus.:→ Ādel~, Drank~, Feªrken~, Holt~, Jauche~, Lau~, Pot~, Sålt~, Swīne~, Wāter~.
1069 Zeichen · 28 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schepper

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    schepper s. schâpære.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schepperM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    schepper , M. Vw.: s. scheppære*

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    SchepperDer

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    † Der Schepper , — s, Mz . gl. 1) I Schwäbischen nach Fulda, der von einem Schafe abgeschorene Pelz; auch, das Fließ . O…

  4. modern
    Dialekt
    Schepperm.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wossidia Schepper m. a. Spr. Schöpfer: 'Wente se (Maria) ys nicht eyn schepper effte godt' Slüt. Katech. B 2 b .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schepper

32 Bildungen · 10 Erstglied · 22 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schepper

schepp + -er

schepper leitet sich vom Lemma schepp ab mit Suffix -er.

Zerlegung von schepper 2 Komponenten

schep+per

schepper setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schepper‑ als Erstglied (10 von 10)

schepper als Zweitglied (22 von 22)

Ādelschepper

WWB

adel·schepper

Ādel-schepper ⟨ Ālschepper ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u…

Bäuchschepper

RhWBN

bauch·schepper

Bäuch-schepper -ę- Koch-Eller m.: Schöpfe, womit heisses Wasser auf die zu bauchende Wäsche gegossen wird.

Feªrkenschepper

WWB

Feªrken-schepper m. Schöpfkelle, Kelle für Schweinefutter (WMWB).

Lauschepper

WWB

lausch·epper

Lau-schepper m. [verstr.] Person, die auf Kosten anderer lebt. ⟨ - sch - [verstr.], -„schl“- ( Kr. Ahaus Ahs St) ⟩

Meªlscheppe(r)

WWB

Meªl-scheppe(r) m. [verstr. Münsterl] Schöpflöffel für Mehl, längliche Mehlschaufel.

Schneeschepper

RhWB

schnee·schepper

Schnee-schepper PfWB LothWB (s. S.) m.: 1. –schaufler Allg. — 2. a. Schimpfw. Kemp-Dülken . — b. Neckn. derer von Neuw-Berod, Altk-Widderst …

Swīneschepper

WWB

swine·schepper

Swīne-schepper m. [WMünsterl] Schöpflöffel, mit dem man das Schweinefutter in den Futtereimer füllt.

Upschepper

WWB

Up-schepper m. [WMünsterl Rek] 1. Kelle, Schöpflöffel. — 2.1. Kellner, Aufträger ( WmWb ). — 2.2. Angeber ( WmWb ).

Wāterschepper

WWB

watersch·epper

Wāter-schepper m. Schöpfgefäß für Wasser ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).