Eintrag · Rheinisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 15.–20. Jh.
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19./20. Jh.
Konversationslex.Schell
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Schell , Hermann , kath. Theolog, geb. 28. Febr. 1850 zu Freiburg i. Br., gest. 31. Mai 1906 in Würzburg, wo er seit 188…
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit schell
373 Bildungen · 357 Erstglied · 3 Zweitglied · 13 Ableitungen
Zerlegung von schell 2 Komponenten
schell setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
schell‑ als Erstglied (30 von 357)
Schell I
Idiotikon
Schell I Band 8, Spalte 549 Schell I 8,549
Schell II
Idiotikon
Schell II Band 8, Spalte 549 Schell II 8,549
Schell(en)bauer
BWB
Schell(en)bauer Band 1, Spalte 1,1397
Schell(en)belli
BWB
Schell(en)belli Band 2, Spalte 2,222f.
Schell(en)brand
BWB
Schell(en)brand Band 3, Spalte 3,57
Schell(en)bums
BWB
Schell(en)bums Band 3, Spalte 3,747
Schell(en)solotout
BWB
Schell(en)solotout Band 4, Spalte 4,49
Schellei
SHW
Schell-ei Band 5, Spalte 241-242
Schelleisen
SHW
Schell-eisen Band 5, Spalte 241-242
Schellfisch
SHW
Schell-fisch Band 5, Spalte 241-242
schellachtich
KöblerMnd
schellachtich , Adj. Vw.: s. schēlhaftich
schellack
DWB
schellack , m. aus dem ostindischen gummilack bereiteter in täfelchen gepreszter lack. Adelung. Jacobsson 2, 173 a . lehnwort, holländ. sche…
Schellacker
MeckWB
Schellacker m. Ackerstück, das nur flach umgepflügt worden ist Gü Ders ; vgl. schellen 1 .
schellackflamme
DWB
schellackflamme , f. bezeichnung bengalischer flammen, fackeln, die zum theil aus schellack bestehen. Karmarsch-Heeren 3 7, 583.
schellackpolitur
DWB
schellackpolitur , f. zum polieren des holzes verwandte auflösung von schellack in weingeist. Karmarsch-Heeren 3 7, 583.
schelladler
DWB
schelladler , m. der entenadler, entenhabicht. Nemnich.
schellaftich
KöblerMnd
schellaftich , Adj. Vw.: s. schēlhaftich
schellapfel
DWB
schellapfel , m. eine apfelsorte, der härtling, pomum duracinum. Nemnich.
Schellappel
MeckWB
Schellappel m. abgeschälter und dann in der Ofenröhre gebackener, gedörrter Apfel Mi Nachtr.
Schêllart
Adelung
Die Schêllart , plur. die -ärte, in einigen Gegenden, eine stumpfe Art, die Bänke Steinsalzes damit zu zerschellen oder zu zerschlagen.
Schellasch
RhWB
Schellasch = Rippenstück des Schweines s. bei schälen, Schale II.
Schellass
LDWB2
Schell|ass n. (-es,-e) (im Kartenspiel) scroa de sampügn f.
Schellatin
RhWB
Schellatin in den Städten Sg. t. f. (n.): nach dem frz.-nhd. Gelatine.
schellatzen
DWB
schellatzen , verb. , s. schalatzen oben sp. 2058.
schellaxt
DWB
schellaxt , f. landschaftlich eine stumpfe axt, mit der man die bänke steinsalz zerschlägt und zerschellt. Jacobsson 3, 577 a .
Schellaß
BWB
Schellaß Band 1, Spalte 1,638
Schellbeer
MeckWB
Schellbeer f. abgeschälte und dann in der Ofenröhre gedörrte Birne Mi Nachtr. ; Wa ARehse ; Schellbeeren Sta; de Schellbeeren kregen 'n Krüz…
schellbeere
DWB
schellbeere , f. die kriechende himbeere, rubus chamaemorus. Nemnich.
Schellbeißer
Campe
† Der Schellbeißer , — s, Mz . gl. im Hannöverschen, die Schabe (Blatta L .).
schellbeiszer
DWB
schellbeiszer , m. die schabe, blatta. Nemnich.
‑schell als Zweitglied (3 von 3)
G(e)schell
Idiotikon
G(e)schell Band 8, Spalte 538 G(e)schell 8,538
Geschell
Wander
Geschell Das Geschell ist nicht gar fehl. – Petri, II, 61; Eiselein, 229. Lat. : Nam non ulla quidem prorsum perit irrita fama, per populos …
Posūne(n)g(e)schell
Idiotikon
Posūne(n)g(e)schell Band 8, Spalte 539 Posūne(n)g(e)schell 8,539
Ableitungen von schell (13 von 13)
beschellen
DWB
beschellen , für beschelen, beschälen: in welchem alter eine stutte zu beschellen sei. Hohberg 2, 146 a . 147 a . b .
entschellen
KöblerMnd
entschellen , sw. V. nhd. schälen, abschälen, Schale (F.) (1) entfernen ÜG.: lat. desquamare E.: s. ent, schellen (1) L.: MndHwb 1, 566 (ent…
erschelle
BMZ
erschelle swv. 1. mache, dass einer oder etwas in zitternde bewegung geräth, auf, davon, oder aus einander springt; daher a. schrecke auf. v…
erschellen
DWB
erschellen , resonare, personare, mhd. erschëllen, die echte gestalt des heute in erschallen verderbten verbums, wie bereits sp. 952 unter l…
erschellung
DWB
erschellung , f. concussio, effractio: so sich wind darin samleten und iren gang nit haben möchten, erdbebunge oder zerrüttunge erheben und …
Geschell
Wander
Geschell Das Geschell ist nicht gar fehl. – Petri, II, 61; Eiselein, 229. Lat. : Nam non ulla quidem prorsum perit irrita fama, per populos …
geschelle
DWB
geschelle , n. 1 1) geklingel, subst. verb. zu schellen: geschelle, frequens nolarum tinnitus Frisch 2, 172 c ; er klingelte auf das heftigs…
geschëllen
Lexer
ge-schëllen stv. I, 3. BMZ erschallen Erlœs. Elis. 1250. mit ûʒ.
schelle
DWB
schelle , f. eine art ungeziefer?: so sie dann kommen bisz auff den brunnen, so mag man dann schellen oder andersz ungezibers darein werffen…
Verschell
RhWB
Ver-schell -E- Kemp-Stdt , MülhRuhr , Mörs-Friemersh Sg. t. m.: Unterschied; do's bald ge V. dronger.
verschelle
BMZ
verschelle swv. betäube. sîn houbit was ime verschellet von den michelen slagen L. Alex. 1642 W. var. erscellet.
Verschellen
Campe
Verschellen , v. trs . durch eine Schellung verletzen. D. Verschellen. D. — ung .
zerschellen
DWB
zerschellen , verb. , 1) mit schall zerspringen, von dem starken mhd. verbum schëllen schallen, schallend bersten ( Lexer 2, 692 ; s. auch t…