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scheel

mnd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

scheel

Bd. 7, Sp. 986
scheel das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk šēl, –E-; an der mosfrk. Saar in Saarl -E-, im SW -ē:-; NO šę·ə.l, im Dal -eə-; Merz, Saarbg šęl; Mos bis einschl. Zell -E-; Wittl, Bitb -ē-, –ēă-, –E-; sonst -ę- [Westerw -e-, –ę- u. -ē-]; Rip -E- [LRip u. rrhn. am Rhein vielfach -Eə-, –ēə-, –ē·ə.-, –īə-]; OBerg u. daran anschliessend in OSieg, OMülhRh, uWupp -ę-; SNfrk -E-, –Eə-, -ēə-, –e·ə.-, –īə-; Klevld -E- Adj.: 1.a. schielend, das Auge schräg seitwärts gewendet, nicht im richtigen Winkel (dafür WMosfrk mehr šawəraksiχ, šēwəreksiχ), nur auf einem Auge sehend, auf dem andern blind (oder milchig getrübt), einäugig; schwachsichtig, bes. bei denen, die aus Einfalt, Dummheit, Zerstreutheit das, was sie sehen sollten, nicht sehen, ohne dass ein Augenfehler vorläge; zunächst von den Augen, dann auch von den Besitzern der sch. A.; en sch. Og; de es op enem Og sch.; op allen Oge sch. sen schlecht sehen; en sch. Perd; ene sch.ə Kerl; he sieht sch.; sech de Oge sch. sehn; de Oge wurte em sch.; beste dann sch., dat de dat net fends? Rip, Allg.; der es nit sch., der hät bloss wat an den Ogen Remschd; ek hauw ow, dat gej sch. kickt! Geld-Wetten; äne sch. schloh Siegld; et es mer sch. för den Ogen es flimmert mir vor den Augen Neuss-Strabg. — Sich sch. lache Saarbr, Ottw; sech sch. wondere Bergh-Heppend; dor (an der schweren Last) kann me sich sch. dran drage Klev-Frasselt. Ech sen sch. vom Honger Grevbr-Schaan. — In Verb. mit andern Adj. Jeder, den nit schro (zu hässlich) on sch. es, mott Soldat worde Geld, Allg. Kromm en sch. en noch gen Kerl, old on stiff en noch gen Wiff! Klage der alten Unverheirateten Emmerich. Och, wat semmer kromm on sch. on puckelig on dobie su glöcklich! Sieg-Braschoss. De läft (läuft) wie blind un sch. dorch de Welt Simm. Der es schef on sch.; he süff sech schef on sch.; dat es schef on sch. schlecht bearbeitet Rip, Nfrk; Schef on Sch. geht üəwer de Däll (Diele)? abgelaufener Absatz eines Stiefels Gummb-Berghsn. — RA.: Sch. (kurzsichtig) wie en Hinkel (Küken) Bitb-Hütting, — en Au (Mutterschaf) Dür, — en alde Kuh Wend-Sien, — ene Kater Kemp, — ene Bock Aach, — en Bimösch (Bienenmüsche, Meise) Heinsb-Roerkempen, — en Ül (Eule) Rip, Nfrk, — en Alfter (Weissfisch), — en Kivitt (Kiebitz) Köln-Stdt, — en Maikövvel (Maikäfer) Eusk-Langend, — e Louch (Loch) Monsch-Simmerath, — e Kastemännche (altes 25Pfg.stück) Bergh-Hüchelhv, — en Nöng (Zahlzeichen neun) Dür-Weisw. Besser sch. als blengk (blind) Dür. Et düht dor nit an (schadet nichts), wenn onse Maid (Magd) ok sch. es, wenn se mar gut op de Del (Däle) es Rees, Klev. Schuster, lapp, l., et Pöttche voll Papp, et P. v. Mehl, sch. es sch.! Neckspr. Sieg-OKassel. De get (wird) reich odder sch. oder ganz arm, der nur schafft oder sorgt Wittl, Daun, Prüm. Henge (hinten) han ich e sch. Og (Auge)! von hinten sehe ich nichts Aach-Steinfurth. Mak mar net son sch. Oge! nur keine Ausflüchte Kemp-Brüggen. Er is noch mit em sch.ə Aw wegkommen er ist noch glimpflich weggekommen Saarl-Berns. En sch. Maul machen den Mund zum Weinen verziehen Trier. Op ein Aug no wor dat sch.ə Peərd blingk Köln-Stdt; öm iən Uəg wor de Koh sch. Wermelsk. Ein Aug deiht vill an enem sch.ə Peərd Köln. Dat duhn eich noch nöt fer e sch. P. (e sch. Kuh) Saar, Trier. De guckt wie e sch.ər Gaul Simm-Ebschd; he süfft wie e sch. Perd Schleid, Dür. De kregs et noch net fer en sch. Kuh, on wan se direkt Auen kreg! Trier-Euren. So houhmirig (hochmütig) wie en sch. Gäss (Geiss, Ziege) Saarbg-OLeuken. Dau kres et noch net fer en sch. G.! Trier-Welschbillig. En sch. Sau find och emol en Ächel (Eichel) Trier-Mehring, Allg. E sch. Hinkel (Huhn) fend och alt emol e Kernche Kobl. Er läft (läuft) wie en sch. H. Simm-Sargenr. Der eas mir fal (feil) be en sch. Laus ich kann ihn nicht ausstehen May-Trimbs. Pitter äs ene gode Keərl, sitt mät enem Og get sch.! Sieg-ODollend. — Sch. ist gern verb. mit Schimpfwörtern, nicht nur einen bezeichnend, der Fehler am Auge hat, also sch. ist, sondern nur zum Ausdruck der Verachtung, des Schimpfens; sch.ər Apostel Kobl, Ahrw-Sinzig; sch.ər Affekat Kobl-Vallendar; sch.ər Habakuk Remschd; sch.ər Halonk Köln-Keldenich; sch.ər Pastur Bo-Stdt; sch.ər Deiwel Wittl, Daun, MGladb-Odenk; sch.ər Hess Goar, Altk-Herdrf, Elbf, Mettm; sch.ər David Koch-Moselweiss; sch.ər Fritz Ess; sch.ər Ammi Ess, MGladb; sch.ər Gickes, Gilles, Hannes, Knipes, Mattes, Mibes, Rickes, Wippes, Magunkes, Pimok (s. d. W.); sch.ər Wäbber Kemp-Hüls; sch.ər Wemmer Wend-Reichenb; sch.ər Keckert Sieg-NDollend, — Kikert Rees-Haldern; sch.ər Quenkert Bergh-Blatzh (Quinker Rees-Wesel); sch.ər Lonkert Mörs-Xanten; sch.ər Giwwi Birkf; sch.ər Viddi Aach-Strassbg; sch.ər Wippop Mettm; sch.ər Bingel Dinsl-Sterkr; sch.ər Pinko Elbf; sch. Oos (Aas) Allg.; sch.ər Kuckuck Ess, Trier-Gutw; sch.ər Maikäver LRip; sch.ər Bock Klev-Calcar; sch.ər Hond Allg.; sch.ər Möpp (Hund) Eusk-Dirmerzh; sch. Duf Bo-Stdt; sch. Schrut MGladb-Rheind; sch. Elster Grevbr-Jüchen; sch. Ül (Eule) Allg.; sch.ər Kiwitt (Kiebitz) Köln-Stdt, Kref, Düss, Ruhr, Dinsl; sch.ə Märkef (Häher) Heinsb; sch. Bläss Kobl; sch.ər Witz Kobl-Bendrf Sayn; sch.ər Gickel, Gokel (s. d. W.); sch. Alf Kobl; sch. Aug Neuw-Unkel; sch.ər Kopp (Halvekopp, Ülekopp) Bergh, MGladb, Düss, Ruhr; sch.ər Klecker Neuw; sch.ər Kneggel MGladb; sch. Quint MGladb, Düss; sch.ər Bletz Düss; sch. Kastemänneke MGladb; sch.ər Grosche Köln; sch. Aula Neuw-Rheinbreitb; sch.ə Nommedag Aach, — Allendag MülhRh; sch.ə Mettig (Mittag) Tolpatsch, unbeholfener; plumper Mensch Bitb, Prüm, Aach; sch.ə Brell Erk-Örath; sch. Ses (Sense) kurzsichtiges Weib Eup, Aach; sch.ər Kletsch Jül-Inden; sch.ər Knatsch Barm-Rittershsn; sch.ər Zinndeckel Rheinb-Neuk; sch.ər Emmer (Eimer) Dür-Weisw. RA.: De brauchs doch net sch.ər Hond ze son (sagen)! damit sucht man einen Erzürnten zu besänftigen, auch wenn er das Schimpfwort noch nicht gebraucht hat May, — sch.ə Kopp ze sage! Bo-Kessenich, Köln-Stdt. Sch.ə Wipp, sch.ə Wapp, kouch mich ene Papp va Havermehl; de Frau es sch., der Mann es blengk (blind), de Mad (Magd) die dregt dat hölze Kengk usf. Aach. — Subst. der Schmitze Sch. ein Scheeler mit Namen Schmitz usf. Allg.; der Sch. stehende Figur des Kölner Hänneschen-Theaters u. des Kölner Volkshumors; de Sch.ə van Kalker Neckn. derer von Klev-Calcar. RA.: Ech han Ärbet gedohn wie en Sch. Bergh-Heppend. Sch., Pann Eərpel (Kartoffeln) Neckr. Rheinb-Neuk, Neuss. Melch, M., Mehl, wen net seiht, dat as e Sch.! im Heischeld. Wittl-OKail, Bitb-Ehlenz. Meint (Meint) es bleind, en Sch. hat en O (Auge) ut! Antw. auf unbestimmte Meinungen Eup. Unger de Einäugige es de Sch. Künnig Köln. Of e schlech Minsch (Weib) mich opreg odder ene Sch.ə mich anlach, dat soll mir egal sen Köln-Berzd. Har (links) Sch.ər, hott (rechts) Blenner (Blinder)! scherzh. beim Niesen Ottw-Burbch, Simm-Castellaun. Der Sch.ə fragt den Bockeligen am frühen Morgen: Wohin dann esou frih mät jer Hilzbird op jem Recken? Der B.: Et äs gewäss noch frih; dau has jo noch nemmen (nur) ene Fensterladen op Prüm-Stdt; ene Schäl kikt met et räts (rechte) Og no jen lenke Wästetäisch ərän Aach-Breinig, Köln-Stdt. — En Schäləkə n. schielendes Mädchen Rees; de Sch. m. einäugiges Pferd Saarbg; de Sch.ə alte Kuh Wend-Weierb. — Der Sch. scherzh. der Mond Schleid-Hüngersd, Dür-Gürzenich. — b. besondere Tiere führen die Bezeichnung sch. α. mit Tiernamen verb. αα. sch. Mick (s. Mücke 1 c.) kleine, graue Fliege, die an heissen Tagen sticht, Regenbremse, so genannt, weil sie sich leicht fassen u. töten lässt Wend-Pfeffelb, Saar, Trier-Raschd, Bitb-Ehlenz Kyllbgw, Bernk, Koch, Kobl, May, Aden, Simm (frech wei en sch. M. Saarbg-Besch); sch. Fleg Prüm, Malm. Aden, Altk, Siegld, Köln-Ld, Bergh, Grevbr, Neuss, MGladb-Kleinenbr; sch. Brims (Brems) Daun, May, SAden; sch. Bremm Neuw, Altk-Friedw; sch.ə Baier Birkf, Wend, Saarl (u. Bai), Merz; sch. Bäl Bernk-Odert; sch.ə Prinz May-Nachtsh; sch. Fränzcher Bitb-Dahlem. — ββ. sch.ə Miller weibl. Maikäfer Bernk-Haag. — γγ. sch. Bejemes (Bienenmeise) Kohlmeise Erk-Doveren. — δδ. sch. Flandermaus Saatkrähe Trier-Gilzem. — εε. sch. Alf der Fisch, die Albe, alburnus Trier, Kobl, Neuw-Rheinbrohl. — β. ohne diese Verb. αα. de Sch.ə Pl. Regenbremse Aden-Arft, Bergh-Bergerhsn. — ββ. der Sch. Dachs Erk-Anhv. — γγ. die Sch. Kohlmeise Erk-Kl-Gladb. — δδ. Sch.tje Taubenart, Mövchen Eup. — εε. Sch.ər u. Sch.ərche Schmetterling Siegld-Lützelen Hickengrund NDresselnd. — ζζ. ne Sch. scherzh. Hering Eup. — ηη. Sch.che kleine Weissfische, als Köder gefangen Bo-Stdt. — 2. übertr. a. von Menschen. α. betrunken, bezecht; he es sch. Heinsb-Breberen, MGladb-Bettr. — β. neidisch; ene sch. ansehn (besehn); ene met sch.ə on falsche Oge ansehn Rip, nach dem Nhd. verbr., aber nicht mdl. — b. sachl. α. nicht richtig. αα. sch. Ag Blattknospe, nicht Tragkn. der Rebe, sch. Gumm Rebtrieb, keine Gescheine erzeugend Wittl. — ββ. von Münzen, verschlissen, abgegriffen, blind; auch falsch sch. Geld, ne sch.ə Grosche, Daler; e sch. Kastemännche Rip, Allg. RA.: Do gen ich käne sch.ə Penning (Su) vor, das ist völlig wertlos Saarbr, Allg. Die (eingeheiratete Frau) hot kane sch.ə Heller metgebrocht Westerw. Sch.ə Grosche Schimpfw. Rip. — De is sch.ə Knopp wert Bernk-Hausen. — Ene sch.ə Kneggel (Knicker) zerkerbter, nicht mehr runder Klicker LRip, Duisb. — Dat es en sch.ən Weg holperig Wermelsk. — Ene sch.ə Jong eine Haarfrisur der Frauen, Haarwulst im Nacken (veralt.) < schinjong (n. frz. chignon) Kemp-SPeter. — Sch.ə Brasel kalle dummes Zeug reden Heinsb-Havert; sch.ər Rotlaf (Rotlauf) rosenartige Erkrankung des Gesichtes ohne Fieber, bei der die Augenlider so zuschwellen, dass der Kranke nicht mehr sehen kann Saarbr-Völkl; sch.ə Bupp Gerstenkorn am Augenlid Saarbg-Nohn. — γγ. von Speisen: sch. Bohnen eine Suppe aus gewürfelten Kartoffelstücken, ohne Bohnen, nach Art einer Bohnensuppe Trier-Ld (Mos), Wittl. — En sch. Zopp Suppe ohne Fettaugen; sch.ə Freidig Freitag mit magerer Kost Trier-Mehring. — Sch. Wasser fades Getränk Merz. — Sch. Nuss taube N., ohne Kern Wend-Weierb. — Sch. Melch Milch, umgegangen, aber noch nicht sauer u. nicht mehr süss; de M. es sch. Kreuzn-Hahnenb, Meis-Otzw, Birkf, Wend, Ottw, Saar, Trier-Börfink, Bernk u. Zell im Hunsr, Simm-Neuerk, Goar-Weiler, Kobl-Arenbg, Aden-Nohn Virnebg, Ahrw-Gelsd ODürenb Rodder Sinzig, Schleid-Dollend Wollenbg, Rheinb-NDrees, Bo-Gielsd Küdinghv, Köln-Brühl, rrhn. Neuw, Altk, Siegld, OBerg, Sieg, MülhRh, Sol-Opladen. — Sch. Botter Margarine Daun-OEhe. — Et Ber (Bier) es sch. trübe Köln-Stdt. — δδ. trübe, unklar, vom Wetter, in dem Spr. Owends gel (Abendrot), morgens sch. trübes Wetter WMosfrk. — Der lut (lugt), mer männt, er wär beim sch. Licht op de Welt komm Saarbr-Sulzb. — β. auf der falschen Seite befindlich. αα. de sch. Seit von der Sonne abgewendet liegend Bernk-Neumag; linke Stoffseite Koch-Lutzerath, Bitb-Wiersd (sch. Kant Daun-Strohn); die rechte oder linke Rheinseite, je nachdem, wo der Sprecher wohnt, die sen von der sch. S. Kobl, Rip; die senn van der sch. S. wo die Sonne aufgeht Koch-Lutzerath; wo Merz-Wadrill, Sieg-Orschd Wülschd liegen, ist de sch. S.; Hoschtebacher (Saarl-Hostenb), Ditsch, Firschtenhausener (Saarbr-Fürstenhsn) Sproch, dat sin die vun der sch.ə Seit! — ββ. sch.ə Koppin einseitige, schwere Kopfschmerzen Mörs-Neuk. — γγ. sch. Täsch Tasche im Innern des Rockes Wittl-Eckf, Bitb, Daun, Prüm, Malm, Schleid-Berk Kronenbg Ripsd Üdenhv Waldrf; sch.ən Sack (-ā-) Merz-Losh Menning, Trier, Wittl, Bitb, Daun-Meisbg. — δδ. en sch. Kling Klinge mit Hohlbahn auf einer Seite, auf der andern S. flach; Schē:l Pl. t. α°. Mustermesser, die nur auf einer Seite poliert sind, aber aus sehr gutem Material bestehen; sie werden auf Karton befestigt u. von den Reisenden der Firmen mitgeführt. — β°. Dolche, Säbel u. Schwerter mit einer Blutbahn auf jeder Seite, die aber auf der Aufseite rechts, auf der Unterseite links vom Grat verläuft Sol. — γ°. schief, krumm; meist schef on sch.; dat Brett es schef on sch. Rip, Nfrk; en sch. Verhältnes nicht zu billigendes Liebesverhältnis Rip.
12245 Zeichen · 398 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    scheelN., M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    scheel , N., M. Vw.: s. schēle (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Scheel

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Scheel , s. Schel .

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    scheel

    Goethe-Wörterbuch

    scheel schel- 13 1 ,147 Vs 235 a schielend, an einer Fehlstellung der Augen leidend; mBez auf den Abkömmling eines alten…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Scheel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Scheel , Hans von , Nationalökonom, geb. 29. Dez. 1839 in Potsdam, gest. 27. Sept. 1901 in Berlin, studierte in Halle, J…

  5. modern
    Dialekt
    scheelAdj.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    scheel Adj. : 1. a. 'schielend, halbblind, schlecht sehend', scheel (šēl) [ges. Pf (neben schääl ), PfId. 122 Mang 94 He…

  6. Spezial
    scheel

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    scheel übertr. завистливый, косой перен. j-n mit scheelem Auge ansehen - косо смотреть на кого-л. устойч. ; коситься на …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit scheel

48 Bildungen · 47 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

scheel‑ als Erstglied (30 von 47)

Scheelauge

SHW

Scheel-auge Band 5, Spalte 219-220

Scheelkopf

SHW

Scheel-kopf Band 5, Spalte 219-220

Scheeläuger

RhWB

Scheel-äuger -·jər (s. S.) m.: 1. Schielender May-Rieden , Waldbr-Dattenf , Gummb-Berghsn . — 2. -āijər eine Finkenart Bernk-Andel .

scheeläugig

Pfeifer_etym

scheel·aeugig

scheel Adj. ‘abschätzig, mißtrauisch, neidisch’ beruht auf mnd. schēl(e) ‘schielend’ (eigentlich ‘schiefäugig, schief, von der Seite her’), …

Scheelauge

PfWB

scheel·auge

Scheel-auge n. : 1. Schimpfw. für einen Schielenden, Scheelau [ KU-Diedk ]. — 2. 'wertvollster Klicker', Schäälääch [ LA-Ilbh ]; Syn. s. Sch…

Scheelauger

PfWB

scheel·auger

Scheel-auger m. : ' Schielender ', Scheelaueʳ [ LU-Böhl ]. Vgl. Rhein. VII 990 Scheeläuger.

scheelaugig

PfWB

sche·e·laugig

scheel-augig , scheel-äugig Adj. : = scheel 1 a, scheelaagich, schääl- [Frankth Beam Penns 91], -auich [KU-A'glan Wolfst ZW-Stamb KL-Mölschb…

Scheelblick

GWB

scheel·blick

Scheelblick argwöhnischer Blick [ betr die Neueinrichtung der Jenaer Bibliothek ] ich möchte bei einem..Geschäft, das so vielen S-en ausgese…

Scheeldas

RhWB

scheel·das

Scheel-das šEldās (Pl. -dEs ) Geld [ šęl- Hinsbeck Wachtendonk Weeze Wemb Winnekendonk , Klev-Gaesdonk ; šal- Kemp-Vinkr , Geld-Nieukerk Vee…

Scheelert

RhWB

scheel·ert

Scheelert šE:lərt Koch-Lutzerath ; -ę·l.- Aden-Antw ; Pl. -tə m.: verächtl. einer, der schielt, schlecht sieht.

Scheelesches Grün

Meyers

Scheelesches Grün ( Schwedischgrün, Mineralgrün ), aus arsenigsaurem Kupfer bestehende grüne Farbe, wird aus einer heißen Lösung von Kupferv…

Scheelgesehner

RhWB

Scheel-gesehner -gəsi·n.ər Saarl m.: Schielender.

Scheelin

GWB

sche·elin

Scheelin frz mineralog: ‘S. calcaire’ für Kalziumwolframat, Scheelit N13,377,20 MinGeol Plp Juliane Brandsch J.B.

Scheelisieren

Meyers

Scheelisieren , das Versüßen von Wein, Bier, Essig mit Glyzerin, was auch die Vollmundigkeit des Weines und Bieres erhöht

Scheelīt

Meyers

sche·e·lit

Scheelīt ( Tungstein, Schwerstein ), Mineral, wesentlich wolframsaurer Kalk Ca WO 4 , findet sich in tetragonalen Kristallen sowie in knospe…

Scheelĭum

Meyers

Scheelĭum , soviel wie Wolfram.

Scheelkeiker

RhWB

Scheel-keiker -īk- Sol , Rees-Brünen m.: Schielender.

Ableitungen von scheel (1 von 1)

Scheele

Meyers

Scheele , Karl Wilhelm , Chemiker, geb. 9. Dez. 1742 in Stralsund, konditionierte als Apothekergehilfe in Malmö und Stockholm und starb 21. …