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Scheel

mnd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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12 in 9 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Scheel

Bd. 17, Sp. 718
Scheel, Hans von, Nationalökonom, geb. 29. Dez. 1839 in Potsdam, gest. 27. Sept. 1901 in Berlin, studierte in Halle, Jena und Berlin, habilitierte sich 1867 für Nationalökonomie in Halle, ward 1868 Assistent seines Lehrers Bruno Hildebrand am Statistischen Bureau in Jena, 1869 Lehrer der Nationalökonomie an der landwirtschaftlichen Akademie zu Proskau i. Schl., 1871 als Professor der Staatswissenschaften an die Universität Bern, von da 1877 als Regierungsrat und Mitglied des Statistischen Amtes des Deutschen Reiches nach Berlin berufen und im April 1891 zum Direktor desselben ernannt. Er schrieb außer zahlreichen Abhandlungen in Zeitschriften: »Die Theorie der sozialen Frage« (Jena 1871), eine der ersten Begründungen der neuern (sogen. kathedersozialistischen) Richtung der Volkswirtschaftslehre in Deutschland, »Die soziale Frage« (Bern 1873), »Erbschaftssteuern und Erbrechtsreform« (Jena 1875), »Eigentum und Erbrecht« (Berl. 1877), »Unsre sozialpolitischen Parteien« (Leipz. 1878), »Die deutsche Volkswirtschaft am Schlusse des 19. Jahrhunderts« (Berl. 1900) und veranstaltete eine deutsche Bearbeitung von M. Blocks »Traité de statistique« (zugleich als »Handbuch der Statistik des Deutschen Reichs«, Leipz. 1879). Auch gab er Übersetzungen von Ingram: »Die notwendige Reform der Volkswirtschaftslehre« (Jena 1879), und Morselli: »Der Selbstmord« (Leipz. 1881), heraus. In Schönbergs »Handbuch der politischen Ökonomie« schrieb er die Abhandlungen über Sozialismus und Erwerbseinkünfte des Staates.
1517 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    scheelN., M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    scheel , N., M. Vw.: s. schēle (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Scheel

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Scheel , s. Schel .

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    scheel

    Goethe-Wörterbuch

    scheel schel- 13 1 ,147 Vs 235 a schielend, an einer Fehlstellung der Augen leidend; mBez auf den Abkömmling eines alten…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Scheel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Scheel , Hans von , Nationalökonom, geb. 29. Dez. 1839 in Potsdam, gest. 27. Sept. 1901 in Berlin, studierte in Halle, J…

  5. modern
    Dialekt
    scheelAdj.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    scheel Adj. : 1. a. 'schielend, halbblind, schlecht sehend', scheel (šēl) [ges. Pf (neben schääl ), PfId. 122 Mang 94 He…

  6. Spezial
    scheel

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    scheel übertr. завистливый, косой перен. j-n mit scheelem Auge ansehen - косо смотреть на кого-л. устойч. ; коситься на …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit scheel

48 Bildungen · 47 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

scheel‑ als Erstglied (30 von 47)

Scheelauge

SHW

Scheel-auge Band 5, Spalte 219-220

Scheelkopf

SHW

Scheel-kopf Band 5, Spalte 219-220

Scheeläuger

RhWB

Scheel-äuger -·jər (s. S.) m.: 1. Schielender May-Rieden , Waldbr-Dattenf , Gummb-Berghsn . — 2. -āijər eine Finkenart Bernk-Andel .

scheeläugig

Pfeifer_etym

scheel·aeugig

scheel Adj. ‘abschätzig, mißtrauisch, neidisch’ beruht auf mnd. schēl(e) ‘schielend’ (eigentlich ‘schiefäugig, schief, von der Seite her’), …

Scheelauge

PfWB

scheel·auge

Scheel-auge n. : 1. Schimpfw. für einen Schielenden, Scheelau [ KU-Diedk ]. — 2. 'wertvollster Klicker', Schäälääch [ LA-Ilbh ]; Syn. s. Sch…

Scheelauger

PfWB

scheel·auger

Scheel-auger m. : ' Schielender ', Scheelaueʳ [ LU-Böhl ]. Vgl. Rhein. VII 990 Scheeläuger.

scheelaugig

PfWB

sche·e·laugig

scheel-augig , scheel-äugig Adj. : = scheel 1 a, scheelaagich, schääl- [Frankth Beam Penns 91], -auich [KU-A'glan Wolfst ZW-Stamb KL-Mölschb…

Scheelblick

GWB

scheel·blick

Scheelblick argwöhnischer Blick [ betr die Neueinrichtung der Jenaer Bibliothek ] ich möchte bei einem..Geschäft, das so vielen S-en ausgese…

Scheeldas

RhWB

scheel·das

Scheel-das šEldās (Pl. -dEs ) Geld [ šęl- Hinsbeck Wachtendonk Weeze Wemb Winnekendonk , Klev-Gaesdonk ; šal- Kemp-Vinkr , Geld-Nieukerk Vee…

Scheelert

RhWB

scheel·ert

Scheelert šE:lərt Koch-Lutzerath ; -ę·l.- Aden-Antw ; Pl. -tə m.: verächtl. einer, der schielt, schlecht sieht.

Scheelesches Grün

Meyers

Scheelesches Grün ( Schwedischgrün, Mineralgrün ), aus arsenigsaurem Kupfer bestehende grüne Farbe, wird aus einer heißen Lösung von Kupferv…

Scheelgesehner

RhWB

Scheel-gesehner -gəsi·n.ər Saarl m.: Schielender.

Scheelin

GWB

sche·elin

Scheelin frz mineralog: ‘S. calcaire’ für Kalziumwolframat, Scheelit N13,377,20 MinGeol Plp Juliane Brandsch J.B.

Scheelisieren

Meyers

Scheelisieren , das Versüßen von Wein, Bier, Essig mit Glyzerin, was auch die Vollmundigkeit des Weines und Bieres erhöht

Scheelīt

Meyers

sche·e·lit

Scheelīt ( Tungstein, Schwerstein ), Mineral, wesentlich wolframsaurer Kalk Ca WO 4 , findet sich in tetragonalen Kristallen sowie in knospe…

Scheelĭum

Meyers

Scheelĭum , soviel wie Wolfram.

Scheelkeiker

RhWB

Scheel-keiker -īk- Sol , Rees-Brünen m.: Schielender.

Ableitungen von scheel (1 von 1)

Scheele

Meyers

Scheele , Karl Wilhelm , Chemiker, geb. 9. Dez. 1742 in Stralsund, konditionierte als Apothekergehilfe in Malmö und Stockholm und starb 21. …