Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schabernack m.
schabernack , m. in mehrfacher bedeutung, jetzt wie hohn, neckerei. in dieser anwendung schon im 14. jahrh. im böhmischen ( vgl. Haupts anmerk. bei Neidhart 162 ) als lehnwort. die ältesten deutschen belege sind flur- ( weinbergs- ) namen: ze Shabernakken, weinbergsgut bei Haresheim, mittelrhein. urkundenb. 2, 380 (1200) und Scabernach, flur, hess. urkundenb. 1, 69 (1226). wenig später, fast gleichzeitig zeigen sich belege für schabernac als rauher winterhut: nû treît man den schavernak für die bluomenhüete. Neidhart 47, 12 Haupt; und sîn rûher schavernac. 54, 13 . auch als fremder ( italienis…