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rege

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

rege adj. und adv.

Bd. 14, Sp. 493
rege, adj. und adv. lebendig, bewegt, munter; ein seit dem 16. jahrh. bezeugtes, gewiss aber viel älteres, vorzugsweise mitteldeutsches wort. 11) zufrühest prädicativ oder adverbial auftretend und in der schärferen bedeutung aufgeregt in empörung oder krieg, unruhig: nichts deste weniger faren die im Briszgaw und in der graveschaft Tyrol jmer fort mit empörung und aufrhur, also, und dermaszen, das alles von Insbruck an, bis gen Trient rege und auf ist. Luther 3, 151b; aber welch ein fein spiel solte auch daraus worden sein, wo der keiser solchem bepstlichem und teufelischem rahtschlag nach, hette die sache mit morden angegriffen. da solt ein reichstag worden sein, das weder von bischoven noch von fürsten ein fingernagel blieben were, sonderlich in solcher fehrlicher zeit, da alles so rege und wege stund. 5, 278a; als nun das Pommerland von kriegswesen und kriegsgeschrei also rege gewesen. Cramer pommersche chronik (1592) 1, 62. 22) später, ebenfalls prädicativ und in festen verbindungen, in die gemilderte heutige bedeutung auslaufend. 2@aa) rege machen, aufregen: man siehet doch dasz eine sonderliche geheime kraft verborgen lige, die entweder durch heimliche schand und laster, oder durch seufzen und ächzen der untergetrückten rege gemachet wird. Schuppius 561; sagte dieser hingegen, gebt euch zufrieden, ich will den weibern bald zu reden machen, und rufte seiner frau überlaut: jungefrau wie viel gabt ihr gestern vor einen stein flachs? damit war das wespennest rege gemacht, dasz die männer ihr eigen wort nicht vernehmen konten. Chr. Weise erzn. 197 Braune; etwas rege machen, aliquid commovere, die bienen rege machen, apes excitare, den schmerz rege machen, dolorem renovare. Steinbach 2, 240; (da) der wein die geister in meinem gehirne etwas rege gemacht hatte. Felsenb. 1, 117; was sie thun sollen, herr Valer? eine grosze frage! himmel und hölle rege machen, damit die gute jungfer nicht musz. Lessing 1, 239; wenn wir andern sechse daher ganz ruhig und stille bei einander sitzen, alle sechs fest entschlossen, uns nie wieder die galle rege zu machen. 11, 448; der anblick seiner gluth und süszen trunkenheit benebelt ihr gesicht, macht ihre sinne rege. Wieland 17, 271 (Idris 5, 30); in der gemilderten bedeutung des bloszen munter machens, erregens: auch ich rastete nicht länger: der frische duft der fortrieselnden quelle machte den ganzen körper doppelt rege. Heinse Ardingh. 1, 103; manche zweifel, die dagegen rege gemacht worden. Schiller hist.-krit. ausg. 6, 33; in so kurzer zeit gibt man vielerlei themata an und führt keins aus, und so vielerlei man auch rege macht, kommt doch wenig zur runde und reife. Göthe an Schiller 108; von den fürsten, welche sogar die alte frage über die pfahlbürger rege machten. Ranke sämtl. werke 1, 138; ein bild, ein saubrer stich macht ihre neugier reg, hält lehr und lust in sich. Lichtwer schriften 187; bei den jägern das wild rege machen, aufjagen, aufscheuchen, vergl. dazu räge sp. 59: der jäger macht schon rege und hetzt das reh durch blutbetriefte wege. Hagedorn 3, 109; bei den bergleuten rege machen, d. i. entweder neue gänge überfahren, oder, da man dem gestein zu nahe kommt, dasz es feig wird und nachgehen will. mineral. lex. 443b; reg gemachte gänge, wenn solche aus der vierung sind, müssen sie gemuthet werden. 444a. vergl. dazu b a. e. 2@bb) rege sein, rege werden, in schärferer bedeutung: rege sein, se movere, in motu esse, rege werden, excitari, moveri Frisch 2, 100b; besonders wird alle meine galle rege werden, wenn sie meinen ungenannten .. so schülerhaft und bubenmäszig zu behandeln fortfahren. Lessing 10, 132; das ganze thal wird reg in einem nu, man zittert hin und her, man läuft den waffen zu. Wieland 22, 98 (Oberon 3, 2); reg itzt ward die versammlung, wie schwellende wogen des meeres auf der Ikarischen fluth, wenn hoch sie der ost- und der südwind aufstürmt. Ilias 2, 144; in milderer: er ist rege, vigilans, alacer, vividus est. Stieler 1568; das gerücht wird rege davon, res est in ore omnium, rumor de hac re pervulgatus est, rumore vulgi spargitur. ebenda; es währte noch lange, ehe die anstalten rege wurden, die unsere gäste zur ruhe bringen sollten. Göthe 18, 258; mit unbekannter bewegung wurden tausend empfindungen und fähigkeiten in ihm rege, von denen er keinen begriff und keine ahnung gehabt hatte. 299; durch unterhaltungen solcher art ... ward zuletzt der gedanke einer gewissen darstellung in mir rege. 31, 106; schon jetzt sind die schiffer sämmtlich rege und beschäftigt, die segel werden bereitet. 43, 258; meine neugier wird rege. Schiller hist.-krit. ausg. 4, 337; der unsichtbare geist der natur wurde rege und wach. J. Paul biogr. belust. 1, 95; er sprichts und tritt ins gotteshaus, kein laut ist hier noch reg. Schiller hist.-krit. ausg. 11, 252; bei den bergleuten das gestein wird rege, wenn man mit dem bau dem feigen gestein zu nahe kommt, dasz es in bewegung gerät. Jacobsson 3, 378b; das bergwerk wird rege (auch munter, freudig, lebhaft), wo von neuem bergwerk aufkommt. ebenda. vergl. dazu oben a a. e. 33) am spätesten attributiv, als wort der gewählten und dichterischen sprache, und in dem heute allein gebliebenen sinne sich lebhaft regend, wachsamkeit oder munterkeit bethätigend: die einwohner dieses landstriches sind ein reges volk; der unterricht bei regen kindern ist eine freude; ein alter, aber immer noch geistig reger mann; sie machten auf uns rege jünglinge sehr groszen eindruck. Göthe 25, 222; der vögel rege schaar erfüllet luft und wälder, mit ihrer stimm und frühem flug. Haller schweiz. ged. 2; leiser tönt im heidekraute reger bienen chorlied hier. Bürger 3b; und dich nackenden wird bei den schiffen, fern von den ältern, reges gewürm verzehren, wenn deiner die hunde nun satt sind. 241a; ein reger geist verschaft sich auf alle körperlichen bewegungen einflusz. Schiller hist.-krit. ausg. 10, 89; die regen hände eines ... opernhauses. Gotter 3, xl; der sonne holder brand bestrahlete noch hie und da das land, zusammt dem glatten vieh, das heerdenweis im klee bis an das knie mit regen kiefern geht, und mit der scharfen zung sein futter selber mäht. Brockes 1, 191; der Argus, dem es längst an kraft zum gehn gebrach, hebt sich zum letztenmal, und hinkt dem bettler nach, naht sich mit regem ohr, riecht, wedelt, züngelt, schmeichelt. Hagedorn 1, 41; (als) ihre brust nur seiner regen hand, nur seinem blick entzückend offen stand. 2, 110; gieb den kennern, die dich (freude) ehren, neuen muth, neuen scherz den regen zungen. 3, 42; so sagt er, hebt sein aug, und sieht um sich ein sommervögelchen, mit regen schwingen, .. von einer staud auf eine blumenreichre in ruhigfrohem unbestande flattern. Wieland 2. suppl.-band 145; das schilfrohr säuselt zu dem tanz der welle, die es biegt, indesz auf ihm mit regem schwanz sich leicht die bachstelz wiegt. Stolberg 1, 409; reger wind, rege wellen; es klatschet, rieselt, rauscht anitzt der rege bach. Brockes 1, 26; die locken flattern ungebunden, wie Ariadnens glänzend haar ein spiel der regen winde war, als Bacchus sie am meer gefunden. Hagedorn 3, 127; wie jeder haubtplanet, im bau der besten welt, durch wirbel reger luft die laufbahn richtig hält. 1, 17; der sterne glanz erblaszt, der sonne reges feuer stöhrt alle wesen aus der ruh. Haller 1; da kreuzt ein fischernachen des mondstrals reges blank. Voss 4, 152; auf dasz die rege flamme neu erhalten würde. Stolberg 2, 38; und die einsame maie des hügels hinter dem garten, deren reges haupt mit niederhangenden zweigen badete in dem schimmer des milderblassenden abends. 1, 385; wie sturm im regen haine. F. Müller 2, 403; heraus in eure schatten, rege wipfel des alten, heilgen, dichtbelaubten hains. Göthe 9, 3; ich bebte unter den regen eichenwipfeln. Arndt ged. 75; wir haben den dreizack Neptunen geschmiedet, womit er die regesten wellen begütet. Göthe 41, 169; meer, unsichres, vielbewegtes, ohne grund und ohne schranken, wohl auf deiner regen wüste mag die irre sehnsucht schwanken. Uhland ged. 268; der rege bildungstrieb, der ihn erfüllte. L. Häusser d. gesch. 32, 152; mit regem eifer. ebenda; es überflieszt sein herz, der innre freund der armen, von reger zärtlichkeit, von göttlichem erbarmen. Hagedorn 1, 17; die nonnen flieht der schlaf: auch die äbtissin wacht, von reger ungeduld, bis an den müden morgen. 2, 148; denn dein entwurf der liebe ist noch zu ordentlich für die so regen triebe. Gellert bei Adelung; süsze liebe, mach mein leben süsz! stille nie die regen triebe sonder hindernisz. Lessing 1, 63; in jeder nerve reiz, in jedem puls verlangen, und in der brust ein saitenspiel, wo rege lust und warmes mitgefühl, beim leisesten akkord der freude, wiederklangen. Gotter 1, 321; frischer bursche reges leben wallt auf strasz und markt einher! Stolberg 2, 272; (der tag der) die schöpfung meiner regen brust mit tausend lebensfratzen hindert. Göthe 12, 80; heil dir würdiger greis! für beide (natur und kunst) bewahrst du im herzen reges gefühl, und so ist ewige jugend dein loos. Schiller hist.-krit. ausg. 11, 404; dorthin ging er zur ruhe, das herz voll reger gedanken. Odyss. 1, 428; ein herz, erfüllt von heiligem verlangen, von reger kraft. Uhland ged. 147; was ihre rege phantasie geweckt? A. v. Droste-Hülshoff ged. 98; durch den immerfort regen kunsthandel bewegten sich manche alte besitzungen ans tageslicht. Göthe 37, 47; du wunderst dich über diese ruhe der natur, der du immer rege thätigkeit in ihr ahndetest. Arnim Hollins liebeleben 29 Minor; aus der stille eines begeisterten gemüths in das regste gewühl des geselligen lebens hinaustreten. A. W. Schlegel 5, 33; zu einiger blüthe und einem regeren verkehr zu gelangen. L. Häusser d. gesch. 32, 121; dankt es dem regen wogenden glücke, dankt dem geschicke männiglich gut. Göthe 1, 120; so setzest du der ewig regen, der heilsam schaffenden gewalt die kalte teufelsfaust entgegen. 12, 72; sie (die natur) prangt nicht mehr mit blüth und fülle, all ihre regen kräfte ruhn. Uhland ged. 14; ins rege leben treibt mich neu verlangen. 131; das waren ihre regen lebenszeichen. 132; rege in etwas: ihr vom göttlichen odem beseeltere, reg in empfindung heiliger triebe von gott! Voss Luise 3, 2, 138; rege adverbial: näher gerückt ist der mensch an den menschen.enger wird um ihn, reger erwacht, es umwälzt rascher sich um ihn die welt. Schiller hist.-krit. ausg. 11, 85; rege wachet ihr herz im leisen schlummer der liebe. Stolberg 2, 301.
10510 Zeichen · 159 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    regeswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    rege swv. hieher? s. es an seiner alphabetischen stelle.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rêge

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Die Rêge , plur. die -n. 1) Das Abstractum des vorigen Wortes, die Bewegung, ohne Plural; nur bey einigen neuern Schrift…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    rege

    Goethe-Wörterbuch

    rege 1 munter, lebhaft, auch: wach, lebendig; häufig mBez auf Emotionen; auch ‘r. werden’ für: erwachen; ‘r. machen’ für…

  4. modern
    Dialekt
    Rē²gef.

    Westfälisches Wb.

    Rē²ge f. [Min, verstr. Hfd Bie Wie Pad Bür] 1. geordnetes Neben- oder Hintereinander. — Ra.: Dei Bure hiätt seinen Acker…

  5. Spezial
    rege

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    re|ge adj. 1 (munter) vi (vis, via), indespré (-rá, -rada) 2 animé (-má, -mada) 3 atif (-s, ativa) 4 (lebhaft) busiënt (…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rege

672 Bildungen · 662 Erstglied · 6 Zweitglied · 4 Ableitungen

rege‑ als Erstglied (30 von 662)

regeber

AWB

rege·ber

regeber Gl 3,564,30 ( clm 615, Hs. 14. Jh. ) u. regbar ebda. ( Innsbr. 355, 14. Jh. ) mit lat. quebarus ( sc. quibarus , vgl. Diefb., Gl. S.…

regedinge?

KöblerMnd

rege·dinge

regedinge? , Sb.? nhd. ? E.: Herkunft ungeklärt? L.: Lü 296a (regedinge)

regekraut

DWB

rege·kraut

regekraut , n. , wie ragwurz sp. 62; im folgenden spaszhafte bezeichnung des als arznei verschriebenen manngliedes: Pimpla hat das jungfernf…

Regel I

Idiotikon

Regel I Band 6, Spalte 723 Regel I 6,723

Regel II

Idiotikon

Regel II Band 6, Spalte 723 Regel II 6,723

Regel(en)lǖt

Idiotikon

Regel(en)lǖt Band 6, Spalte 743 Regel(en)lǖt 6,743 u.

regel

FWB

1. ›auf bestimmten Grundlagen (z. B. auf Erfahrung, Erkenntnissen, religiösen Überzeugungen) basierende, für einen bestimmten Sinn- und Gest…

Regelholz

SHW

Regel-holz Band 4, Spalte 1305-1306

Regel1

PfWB

Regel 1 f., n. : 1. 'Richtlinie, Norm', Regel, Reechel, Rejel [mancherorts, PfId. 182 Müller Dietschw 56 Lambert Penns 124]; Zs.: Maß-, Wett…

Regel2

PfWB

Regel 2 Gen.? : ' Fuß ', jüdische Händlerspr. Der Sussemer (Pferd) hat noch kä Bargel (Eisen) am Reggel [GH-Nd'lustdt O'lustdt ( Rapp Schum …

rëgelære

Lexer

regel·aere

rëgelære , rëgeler stm. BMZ mönch, bes. ein canonicus regularis, der nach der regel des hl. Augustin lebt Teichn. ( Ls. 1. 445,32. 453,86 ).…

rēgelaftich

MNWB

regel·aftich

° rēgelaftich , adj. : einer Regel entsprechend , regelmäßig, „regularis” (Voc. Strals. ed. Damme).

Regelāter

WWB

regel·ater

Regelāter m. [ Min Hfd Lippe sowie WMünsterl] 1. Pendeluhr; größere Uhr (Frbg.) ( Min Da ). — 2. Wanduhr mit Feineinstellung (kam 1850 auf) …

regelbar

LDWB2

regel·bar

re|gel|bar adj. da regolé, regolabl (-i, -a), che se lascia regolé, alistabl (-i, -a).

regelbaum

DWB

regel·baum

regelbaum , m. wol baum der regelbirnen trägt ( s. d. folg. ): da man zalt 1455 iar, da sezt Gossenbrot ain regelbaum zu dem tor. quelle bei…

Regelbeispiel

DERW

regel·beispiel

Regelbeispiel, N., ›in einer Rechtsnorm als kennzeichnendes Beispiel für ein durchschnittliches besonderes Verhalten an- geführtes Beispiel‹…

regelbir

Lexer

regel·bir

regel-bir swf. eine abart der königsbirne Nemn. 3,459 ). zwô regels birn, eine row die ander gebraten Gr.w. 4,136. reigel bir Weinsb. 95. s.…

Regelbir(en)

Idiotikon

Regelbir(en) Band 4, Spalte 1494 Regelbir(en) 4,1494

regelbire

KöblerMhd

regel·bire

regelbire , sw. F. nhd. „Regelbirne“, ein Abart der Königsbirne Q.: WeistGr (15. Jh.) E.: s. regele, bire W.: nhd. Regelbirne, M., Regelbirn…

Regelbirn

Campe

regel·birn

Die Regelbirn , Mz. — en . 1) Eine Abart der Königsbirn. 2) Eine andere Birnsorte (Bon chretien d'hiver ).

regelbirne

DWB

regel·birne

regelbirne , f. birnenart: noch sind wir nicht voll: dirn noch drei tutzend regelpiren hol. Garg. 96 b ; du thust die bieren nicht recht nen…

regelboum

Lexer

regel·boum

regel-boum stm. regelbirnbaum Cgm. 92,30 b bei Birl. 372 a .

(rēgel)bret

MNWB

regel·bret

° (rēgel)bret , + rîl- ( rijl- ), n. ( Pl. -brēder ): waagerecht angebrachtes Brett, Querbrett, unde hê mākede vif rîlhölter van dem holte S…

rege als Zweitglied (6 von 6)

buschrege

DWB

busch·rege

buschrege , f. das auf- und niederziehen des lockvogels auf dem herd.

geprege

MNWB

+° (geprege) , n. , Gepräge (Reval 1550: [das Bild des Herrn] mit up dat geprenge [der Münze] slan ist offenbar [mit entsprechenden md. Form…

hüttenrege

DWB

huetten·rege

hüttenrege , f. eine stange, die über die hütte des vogelstellers hinaus ragt, und worauf der lockvogel gesetzt wird. Jacobsson 2, 298 b .

saturege

KöblerAe

saturege , sw. F. (n) nhd. Bohnenkraut I.: Lw. lat. saturēia E.: s. lat. saturēia, F., Saturei; Herkunft unbekannt, wohl Fremdwort L.: Hh 27…

slarege

KöblerAe

sla·rege

slarege , sw. F. (n) nhd. Scharlei (eine Pflanze) Hw.: vgl. ahd. skaraleia* I.: Lw. lat. sclareia E.: s. lat. sclareia, F., Schalmei; Herkun…

stangenrege

DWB

stangen·rege

stangenrege , f. ' bey den vogelstellern, eine rege, vermittelst welcher der lockvogel vermittelst zweyer langen stangen auf und nieder gezo…

Ableitungen von rege (4 von 4)

berege

BMZ

berege swv. bewegen. der stein sanc in die erden mit deme lîchamen alsô daʒ in nieman beregen noch bewegen mohte myst. 167,13.

gerege

DWB

gerege , n. subst. verb. zu regen, bewegen. 1 1) rege bewegung: wunderbar ergriff einen das gerege umher in allen blättern. Jacobi Woldemar …

unregelich

Lexer

un-regelich adj. BMZ was sich nicht regen kann. unreggelich Jer. 18.

urrege

DWB

urrege , f. , rege 1 mit ur- C 4 c, ' die erste bewegende ursache, dann ein ding, welches den grund seines regens oder bewegens in sich selb…

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APA
Cotta, M. (2026). „rege". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/rege/dwb?formid=R02547
MLA
Cotta, Marcel. „rege". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/rege/dwb?formid=R02547. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „rege". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/rege/dwb?formid=R02547.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„rege"},
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  urldate      = {2026-05-10},
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