Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pegel m.
pegel , m. , ein nd. aus mlat. pagella ( eine art feld- und weinbergmasz Du Cange 3, 1, 11 ) stammendes wort Kluge 249 b , s. dagegen theil 1, 1379. vgl. peigel, peil. 1 1) zunächst nd. wie pasz 5 an trinkgefäszen und ein bestimmtes kleines flüssigkeitsmasz Hoffmann horae belg. 7, 31 b . Kilian 298 a . Schiller-Lübben 3, 312 b ; ein pegel oder zwei zu gieszen in den hals. Rachel 7, 107 ; so läst er wohl einmahl ein kühles trünklein langen, sticht einen pegel ab. 8, 467 ; nd. enen goden pegel supen, einen guten trunk verstehen können, ein groszer säufer sein. brem. wb. 3, 302 ( vgl. pegelsaufer…